Garten im Juni

Im Mai haben wir den Garten ganz schön vernachlässigt. Überall sprießt Unkraut…
Es hat viel geregnet, daher ist alles grün, auch zwischen den Pflastersteinen!
Jetzt im Juni haben wir auch nicht mehr Zeit für den Garten.
Der Bodendecker im Vorgarten wurde von mir schon 2x gestutzt, weil er über die Wege wächst.
Einige Büsche (Buchsbaum, Ranunkelstrauch) habe ich an einem Samstag (Mitte Juni) geschnitten und die Rose im Beet hochgebunden. Sie blüht schön rot.
Auch die weißen Rosen mit den großen Blüten blühen vor und hinter dem Haus.
Mitte Juni haben sie noch mal Dünger von mir erhalten.Es ist so trocken, dass wir fast jeden Tag gießen müssen.
Ende des Monats ist unser Urlaub vorbei und endlich regnet es. Topinambur, Zucchini, Tomaten, Kartoffeln… alles wächst.
Merke für nächstes Jahr: ziehe keine Blumen vor, funktioniert nicht! 2. Saat von Radieschen nicht im Gewächshaus, zu heiß!
Und im Gewächshaus ist es für die Gurke auch zu heiß. Mitte Mai muss sie raus gepflanzt werden.
Leider hört es auch bis zum Ende des Monats nicht auf zu regnen. Somit kann nicht viel getan werden.


Büroboot

Ihr kennt das doch sicher auch, dass man im Büro kleine Notizzettel rumfliegen hat, die irgendwie kurzfristig  wichtig sind. Aber irgendwann wandern sie in den Müll… Bis es aber soweit ist, liegen bei mir immer so 2 – 3 davon auf dem Schreibtisch rum!
Daher habe ich meinen Ehemann gebeten, mir einen Holzklotz mit Schlitzen zu „basteln“, damit mal Ordnung ist. Denn die „Zettel-Wirtschaft“ kann ich mir jetzt eh nicht mehr abgewöhnen!

Und nun seht, was daraus geworden ist:

Büroboot

Toll, oder?


Neues DIY Schild

Die letzten Urlaubstage vergingen wie im Flug, aber ein DIY habe ich noch geschafft!

Schon lange stand ein Stück Treibholz neben unserer Haustür und ich wollte daraus ein neues Schild für unsere Hausnummer basteln.
Oft übersehen die Postboten oder neue Besucher unsere riesige Hausnummer vorne im Beet oder die kleine an der Hauswand.
Daher wollte ich etwa großes, das auch nicht jeder hat 🙂

Für die Arbeit hatte ich:

– graue Farbe
– kleinen Fräser
– kleines Brenneisen
– altes Seil

Die schwarzen Buchstaben sind eigentlich für meine Light-Box, sie haben mir als Muster gedient 🙂

 


Neuer Mac für mich

Im Wohnzimmer ist ein kleiner Arbeitsplatz für mich. Dort stand bisher ein Mac-Book.
Das war aber inzwischen so alt, dass mein neues Handy (was ja nun nicht die neuste Generation ist, aber den Mac trotzdem überfordert) nicht mehr kompatibel war und auch andere Dinge nicht mehr so funktionierten…

Im Winter beim Lernen für die Funkprüfung

Der Ehemann hat mir einen gebrauchten Mac bestellt und der Sohn hat ihn für mich eingerichtet.


Ein Wimmel-Bild: finde den Mac 🙂

Der Neue erkennt jetzt mein Hand (yeah), aber da inzwischen so viele Fotos im Archiv sind, ist er mit dem Übertragen überfordert… Irgendwas ist ja immer!


Erste Nacht auf der Slocum

Samstag haben wir unsere sieben Sachen gepackt und die Slocum bezogen. Meine Schwester und ihr Mann kamen auf einen Kaffee vorbei. Und abends gab es einen Schlummer-Trunk mit unserem Segler-Kamaeraden Michi.Geschlafen haben wir super, ist ja auch viel Platz an Bord 🙂

Am nächsten Morgen war es tierisch heiß, die Sonne brannte aufs Deck. Nach einem ausgiebigen Frühstück unter Deck sind wir zum „abkühlen“ nach Hause gefahren. Dort haben wir den Garten gewässert, gegessen und wieder Proviant gebunkert für die nächste Nacht an Bord.Zum Glück habe ich auf dem Dachboden noch einen uralten Windschutz vom Camping gefunden.
Der ist aus richtig gutem Leinenstoff und dient uns nun als Sonnenschutz auf dem Boot 🙂


Unsere Neue

Gestern ist unser neues Boot ins Wasser gekommen!
Das war schon aufregend, wir hatten den Motor an Land nicht testen können und der ist fürs Anlegen schon wichtig…
Viele waren gekommen um zu helfen, das war toll!
Gegen Abend war Hochwasser angesagt, so dass wir schon den ganzen Tag ein wenig aufgeregt dem Abend entgegen hibbelten 🙂
Das Slippen verlief erstaunlich problemlos.
Alle packten mit an und Boot und Trailer sind vom Voreigner top gepflegt worden, es sollte also eigentlich alles gut gehen.
Als das Schiff fast vom Trailer schwimmen wollte, schmiss der Ehemann den Motor an. Alle warteten gebannt am Ufer. Man hörte nix. Plötzlich sah man eine Rauchwolke (aber recht klein im Verhältnis zur Abgaswolke unseres alten Bootes) und dann kam der Kühlwasserstrahl aus dem Heck! Alles so wie es sollte, nur der Lärm des Motors fehlte irgenwie 🙂
Karl an der Winde fragte, ob der Ehemann nicht mal den Motor anlassen wolle? Er hatte von seiner Position weder Qualm noch Wasser gesehen 🙂
Dann schwamm die „Slocum“ komplett auf und der Ehemann steuerte sie erst rückwärts, dann vorwärts schön am Liegeplatz vorbei.
Eine Ehrenrunde durchs Hafenbecken ist immer schön (ein wenig hatte ich die Befürchtung er würde gleich durchfahren bis Elsfleth).


Zurück am Steg hat mein Kapitän das schönste Anlege-Manöver hingelegt und für unsere Freunde war erst mal „open-ship“ angesagt!
Zur Feier des Tages wurde am Steg Wurst gegrillt und das Boot ordentlich begossen 🙂


Wenn man als Einzige der Gruppe kentert 

Gestern Abend waren der Ehemann und ich mit einem Freund segeln, in kleinen Booten (Splash) 🙂 Olivier, ein Vereinskamerad, unterrichtet den Nachwuchs in Optimisten. Gestern hat er es mit uns versucht 🙂

Das Wetter war ok, viele Kiddies waren schnell mit ihren Optis im Wasser. Wir Erwachsen brauchten etwas länger…

Endlich das Boot im Wasser, stieg ich ein und Olivier erklärte mir noch einiges vom Steg aus, während er das Boot am Tau hielt. Plötzlich war ich weit ab vom Steg und auf mich allein gestellt! Wow!

Zuerst habe ich versucht den Optis aus dem Weg zu fahren- ich wollte keinen in Gafahr bringen!  Die erste Wende klappte hervorragend. Die weiteren mehr schlecht als recht…

Der große Ehemann saß etwas eingequetscht in seinem Boot. Olivier saß mit Michi (unserem dritten Mann) auf einem Boot mit Vorsegel(Teeny), kam näher und erklärte ein paar Dinge. Ich wollte es besonders gut machen mit der Wende, aber es kam anders!

Irgendwie habe ich alles falsch gemacht, das Boot neigte sich zu weit rüber und das Segel berührte die Wasseroberfläche. Natürlich kippte das Boot dann komplett und die Segel liefen voll Wasser… Ich rutschte von Bord und war komplett im See!

Olivier rief mir von seinem Boot aus zu, dass ich das Ding wieder aufrichten solle. Also schwamm ich zum Schwert und hängte mich ran- nichts passierte! Ich war zu leicht. Also hängte ich mich erneut ran und wippte auf und ab. Das Boot richtete sich plötzlich wieder auf. Jetzt sollte ich an Bord klettern. Hab ich ein Überlebenstraining gebucht? Hatten alle vergessen wie alt ich bereits bin? Egal, ich habs gemacht und war selber erstaunt, dass ich das alles ohne Jammern und Quengeln einfach gemacht habe 🙂

Michi musste mein Boot übernehmen, weil Olivier mit mir im 2er an den Steg wollte. Das hat Michi auch ohne weiteres getan. Wir beobachteten ihn bei seiner ersten Wende- gut gemacht! Bei der zweiten Wende legte sich das Boot wieder auf die Seite! Aber Michi war  vorbereitet! Wie ein Profi hangelte er sich auf die Seite zum Schwert und richtete das Boot wieder auf ohne nass zu werden! Respekt!

Schnell liefen wir zum Bootshaus, im Auto hatte ich Wechselklamotten. Aber wo war der Schlüssel? Michi hatte seine Wertsachen im Auto gelassen und den Schlüssel im Bootshaus irgendwo deponiert! Aber wo? Während ich duschte (peinlicher Weise in der Jungsdusche) suchten alle den Schlüssel!

Nach dem „Trockenlegen “ bin ich mit Olivier noch mal raus. Die beiden anderen blieben am Steg und holten die Boote wieder aus dem Wasser raus. Für mich war es ab da ein herrliches Feierabend- Segeln. Ich habe schon wieder viel gelernt 🙂


es hat sich ausgehühnert

Wir haben uns entschlossen, die Hühner abzugeben, denn wir sind nicht mehr so oft zu Hause und wollten den Jungs ersparen sich immer zu kümmern.
Im Segel-Forum hat der Ehemann es schon ganz gut zusammengefasst:

Das war ja einfach, Anzeige ist online. (siehe hier) Und keine 12 Stunden später meldete sich schon der erste und wir einigten uns auf Übergabe am übernächsten Tag. Und obwohl ich in die Anzeige „reserviert“ schrieb, meldeten sich noch ein weiteres halbes Dutzend Leute, die uns gern die Hühner abnehmen würden.
Der Tag kam, nun nur noch eben die Hühner einfangen und in die Kartons. Dachte ich. Das erste ahnte noch nix und war recht schnell in der Kiste. Das zweite war so wie so immer etwas träger und auch kein Problem. Aber nun hatten die Verbliebenen Lunte gerochen und waren nicht mal mit Cabanossi zu fangen (Hühner sind begeisterte Fleischfresser!). Mit laaangem Hals stibitzten sie sich ein Stückchen und flitzten wieder davon. 
Also, die Übergabe der Rest-Hühner auf nächsten Tag verschoben, denn „Abends beim Reingehen (in den Stall)“, da kriegt man sie. So die Legende.

Was machen die Viecher? Hocken sich zur Übernachtung in einen Busch, weit weg vom Stall. Das haben die noch nie gemacht. Würde mich nicht wundern, wenn Hühner irgendwann die Weltherrschaft übernehmen, so raffinierte Biester! 

Sonntag dann der nächste Versuch. Plan C wäre dann, ne Schrotflinte zu besorgen.

Es Dauerte noch bis Dienstag, bis wir sie (mit Hilfe der Kinder) eingefangen hatten…

Nun sind sie weg, auf einem schönen Hof in Kirchhatten. Da haben sie es sogar noch besser als bei uns, denn sie haben eine große Wiese als Auslauf 🙂

(Ehrlich, wir haben ihnen nichts angetan)


Da lachen ja die Hühner

Weil wir uns diese Saison noch mehr auf dem Wasser bewegen wollen und wir unseren Söhnen nicht die Pflege der Hühner „zumuten“ wollen (auch, wenn es eigentlich wenig Arbeit ist), dachten wir uns, dass wir unseren Hühnern ein neues Heim besorgen.
Also habe ich kurzerhand eine Ebay-Kleinanzeige aufgegeben, „Hühner zu verschenken“, mit nettem Text dazu.
Kurz danach bekamen wir eine Mail von Ebay: Löschung deiner Anzeige.

Deine Anzeige wurde gelöscht, da eBay Kleinanzeigen als eine familienfreundliche Plattform das Anbieten von Tieren, die sich nicht in Deutschland befinden oder im Ausland geboren wurden, nicht gestattet. Auch ist es nicht zulässig Tiere zu verschenken, zu tauschen, zu verleihen oder zu versenden. Des Weiteren erlauben wir nur Anzeigen, bei denen das Muttertier der Welpen besichtigt werden kann.

Also erstellte ich eine neue Anzeige, dieses mal 2 Euro Verhandlungsbasis und folgendem Text:

Wir haben vier Hühner, die es gut bei uns haben. Da wir aber dieses Jahr vermehrt segeln möchten, wollen wir die Hühner in gute Hände abgeben.
Es handelt sich um drei Braune und ein Weisses (Rasse weiss ich nicht). Die Hühner sind schon mindestens vier Jahre alt, aber legen noch jeden Tag 1-3 Eier.

Wir haben den Besitz auch bei der Niedersächsischen Tierseuchenkasse angemeldet, Kostet genau 10,- im Jahr (die runden immer auf, normalerweise berechnen die im 100er-Pack…). Also alles legal und mit rechten Dingen.

Wer die Hühner abholt, bringt am besten zwei bis vier Kartons mit, damit kann man sie gut transportieren und sie bleiben ruhig. Restfutter (25Kg Sack) wird auch mit gegeben. Da ebay Angst hat, wir würden die Hühner in den Kartons versenden, dürfen natürlich auch Käfige oder anderes geeignetes Tiertransportmittel mitgebracht werden.

Liebes Ebay-Team:
Wir sind auch familienfreundlich wie eure Plattform. Die Hühner sind in Deutschland und nicht im Ausland geboren. Wir wollen die Hühner auch nicht verleihen oder als Postpaket verschicken. Die Kartons sollen dem Tiergerechten Transport dienen.
Leider können wir das Muttertier der Welpen nicht vorzeigen, des weiteren handelt es sich hier auch mehr um Nutztiere, nicht um Haustiere, ich habe aber keine bessere Kategorie gefunden.
Deswegen noch der Hinweis: Die Hühner sind nicht zum Kuscheln (mit Kindern) geeignet!
Die Weitergabe von Hühnern ist nicht rechtswidrig!

Dieses Inserat wurde dann auch problemlos akzeptiert und schon 12 Stunden später meldete sich jemand mit viel Platz und Hühner-Erfahrung.

Geht doch 🙂

Gruss
Holger