Garten im Mai

Anfang des Monats beginnen die Clematis zu blühen. Das sieht sehr schön aus! Der Flieder duftet vorne und hinten im Garten sehr betörend. Vorne haben die Rhodis dieses Jahr eine rote Pracht gezaubert.

Mein Ranunkelstrauch ist leider sehr rampuniert aus dem Winter hervorgekommen.Musste ihn stark zurück schneiden und jetzt hat er eine einzige Blüte. Hoffentlich erholt er sich.

Ich musste schon wieder viel Unkraut zupfen. Da wir am Wochenende nie zu Hause sind, wird es immer schwieriger mit dem Garten. Aber der „kleine“ Sohn hilft sehr viel und der „große“ gießt fleißig unsere Neuanzuchten, wenn wir nicht da sind.

Ende des Monats ist Urlaub angesagt. Die ersten Blumen sind verblüht und neue werde ich erst nach dem Urlaub kaufen. Meine Aussaaten im freien sind nicht angekommen. Habe gegossen und alles gemacht wie auf der Verpackung stand 🙁
Weder Mohn noch Kornblume zeigen sich…
Der Vorgarten ist der reinste  Dschungel. Nach dem Urlaub muss dringend die Heckenschere durchstarten!

Leider habe ich keine Fotos gemacht, irgendwie habe ich nie Zeit…



Mal allein sein?

Da der Ehemann seit Dienstag auf Herrentour ist, wollte ich Donnerstag alleine nach Hooksiel zu unserem Boot fahren.
Zuerst musste ich aber noch Dienstag und Mittwoch als Einzige im Haus zur Maloche, da die Jungs Urlaub haben, Frechheit!

Am Mittwochabend war ich auch noch nicht allein. Meine Schwester hatte eingeladen um in ihren Geburtstag rein zu feiern, sehr nett!
Als ich nach Hause kam, war die richtige Party voll im Gange. In meiner Küche, meinem Wohnzimmer: ca 15 junge Männer, am tanzen und feiern…

Donnerstag dann endlich wollte ich los! Erst mal Tasche packen, frühstücken, Bad putzen (ca 15 junge Männer…). Als ich endlich Abreise- bereit war, regnete es. Ich fuhr trotzdem los und brachte somit den Regen nach Hooksiel. Als ich an der Schleuse ankam, war noch alles trocken. Am Himmel hingen dunkle Wolken und es begann zu tröpfeln. Viele Strandbesucher machten sich eiligst auf zu Ihren Autos.

Ich fuhr weiter zum Boot, wo ich erst mal ohne Gepäck an Bord ging. Dort angekommen fing es doller an zu regnen und es gab erst mal Kaffee. Irgendwann tröpfelte es nur noch, also wieder zum Auto. Dort begann es wieder zu schütten. Ich nutzte die Gelegenheit und fuhr zur Schleuse für eine Pommes.Als ich endlich alles an Bord und verstaut hatte, hatte es endgültig aufgehört zu regnen und ich spazierte in den Ort Hooksiel. Den Abend verbrachte ich mit lesen und ging zeitig ins Bett.

Am nächsten Morgen besuchte mich eine Kollegin mit Brötchen. Wir frühstückten mit Sonnenschein und genossen den Vormittag.

Meine Kollegin verließ mich gegen Mittag und den Ehemann hatte ich um 15:30 Uhr wieder bei mir.

Also war ich im Endeffekt nicht mal 24 Stunden alleine! Naja, das ist noch ausbaufähig 😃


Endspurt nach Hooksiel

Am Freitag fuhren wir mit dem Wesersprinter nach Bremerhaven zu unserem Boot. Axel war an Bord seines Bootes geblieben und seine Begleitung für die Überfahrt war auch schon da.
Nach einem leckeren Abendessen gingen wir früh schlafen, denn am nächsten Tag wollten wir um 06:30 Uhr durch die Schleuse.

Am Samstag dann fuhren wir nach der Schleuse aus dem Jaich mit dem Feld der Rote-Sand-Regatta die Weser Richtung Nordsee😜 Die Tide zog uns raus bis fast vor Wangerooge. Wind war kaum, wir mussten mit Unterstützung des Motors segeln.

Wir waren recht froh, dass Axel uns mit seinem Boot begleitete. Das erste mal diesen Weg zu fahren ist schon aufregend. 😊

7 Stunden dauerte die Fahrt. Ein paar Robben haben uns neugierig umrundet, denn wir trieben zwischendurch mehr als das wir segelten…

Die Schleuse ins Hooksmeer öffnete ganz flott und wir holten uns unseren Steg- Schlüssel vom Schleusenwärter.

Dank der guten Beschreibung fanden fast unverzüglich unseren Liegeplatz.


Teil 2

Sonntag haben wir in Elsfleth die Masten gestellt und Segel angeschlagen.

Am Montag kam die nächste Etappe nach Bremerhaven. Nachts hatte es gewittert und gehagelt!

Bis mittags drehte der Wind günstig für uns, aber es sah ständig nach Regen aus.

Gegen 15:00 Uhr legten wir ab Richtung Schleuse. Das war keine große Sache, denn die Weser hatte fast Hochwasser. Draußen machten wir Fender und Leinen klar und zogen die Fock hoch. Bald könnten wir den Motor aus machen und hatten 3, bis 4,1 Knoten. Vor Brake war die Weser sehr kabbelig. Das Wasser rauschte am Bug der Slocum vorbei… Hinter der Fähre Sandstedt dann entschieden wir uns auch das Groß hoch zu ziehen. Jetzt segelten wir mit 7- Knoten. Ab und zu zeigte sich sogar die Sonne!

Leider ging die Fahrt nach 3,5 Stunden zu Ende. In Bremerhaven angekommen, holten wir die Segel ein und die Schleuse in den Neuen Hafen hatte schon geöffnet. Leider öffnete mit dem Schleusentor auch der Himmel seine Schleusen und es regnete wie aus Eimern und der Wind fühlte sich an wie Sturm! Wo kam das denn her? Hatten sie im Jaich das schlechte Wetter eingefangen? Anlegen gegen „Sturm“ und Regen muss. Man auch mal gemacht haben….