Letzte warme Tage genießen

Am Samstag haben wir auf der Terrasse gefrühstückt. Es war schon um 10:00 Uhr 19 Grad warm! Dann rief eine Freundin an und fragte, ob wir den schönen Tag mit Ihr und ihrem Mann in Bremerhaven verbringen wollen. Kurz nachgedacht, zu Arbeiten gäbe es zu Hause genug… Aber wann hat man so einen sonnigen Oktober? Also klar: ab nach BHV! Ich hatte aber vergessen, dass heute auch eine Interressentin für mein Fahrrad kommen wollte. Das ließ sich aber regeln. Sie kam vor unserer Abfahrt 🙂

Es war so ein schöner Tag! In BHV waren es auch mindestens 23 Grad! Wir fuhren zum Fischereihafen. Dort war es für uns sehr spannend, da wir  das vorher ja noch nicht gesehen hatten.
Gleich bemerkten wir das Boot MS Dorsch, das zur Hafenrundfahrt einlud. Zum Glück waren wir zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Wir konnten noch jeder ein Fischbrötchen essen und dann fuhr das kleine blaue Boot zum 2. und letzten mal an diesem Tag raus zur Hafenrundfahrt. Durch den kompletten Fischereihafen, der, wie wir auf dieser Tour unter anderem erfahren durften, eigentlich seinen Namen jetzt zu Unrecht trägt. Der Fisch, der dort umgeschlagen wird, wird nicht mehr von Bremerhavener Fischern reingebracht, sondern mit LKWs aus Skandinavien angekarrt und in BHV nur noch umverteilt. Es gibt keinen einzigen Fischer mehr in BHV.

Fischbrötchen

Hing an der Fischbrötchen-Bude

Trotzdem war die Fahrt interessant und lustig, denn unser Kapitän war in Plauderlaune und fuhr uns dicht an die noch vorhandenen Werften vorbei und erklärte allerhand maritimes zu den dort liegenden Schiffen. Wir erfuhren auch einiges über die Geschichte von BHV und von der Lebensgeschichte unseres Kapitäns. Sehr nett!

Der Traum 2er Weltumsegler

Als die Fahrt, leider viel zu schnell, zu Ende war, bummelten wir noch durch die Geschäftsmeile am Hafen und fuhren dann mit dem Auto weiter.

Wir besuchten den Sportboot-Hafen „Marina Bremerhaven“ am Leuchtturm Brinkamahof, der eigentlich mal ganz wo anders stand (wo, habe ich vergessen). Jetzt wohnt da der Pächter des Hafens und Betreiber der kleinen Kneipe im Leuchtturm drin 🙂
Dieser Hafen ist ein schönes Kontrast-Programm zu der manchmal überlaufenen Jaich-Marina.

Am Ende unseres Ausfluges fuhren wir doch noch zur Jaich-Marina und haben lecker gegessen. Abends um 18 Uhr waren es noch immer 22 Grad!