Der Garten im Oktober

Mensch, wie machen andere Leute das bloss?

Wenn ich Zeit hätte, ist es am regnen und wenn es nicht regnet muss ich arbeiten oder segeln… Der Garten braucht dringend etwas Zuwendung.

Aber ich habe mir einen neuen Laubsauger gegönnt. Er ist auch mit Akku betrieben, wie die Heckenschere, und vom Lidl. Er ist viel leichter als der alte, der hat nur noch Staub aufgewirbelt und nicht mehr richtig aufgesaugt. Jetzt muss es nur noch draußen trocken sein, dann kann die Arbeit losgehen 🙂

Der neue Sauger ist nicht ganz so stark wie der alte. Der war aber auch sehr hochwertig… Aber der neue hält locker 1/2 Stunde bei voller Power aus. Dann brauchen die Arme eh eine Pause 😉

Da das Wetter überraschend gut ist am Ende des Monats, habe ich es tatsächlich geschafft, den Lavendel zu schneiden und die ersten Büsche zu stutzen.

Die Terrasse ist schon fast winterfest. Eigentlich müssen wir die Fische einfangen, denn der Teich soll weg.

Diese Schöne blüht schon im 2. Jahr.


Ende der Saison

Endlich haben wir es auch geschafft, unser Boot liegt wieder in der Nähe 🙂

Am Sonntag sind der Ehemann und ich in Hooksiel aufgebrochen um die Slocum nach Hause zu holen.
Geplant war die Überfahrt schon für letztes Wochenende, aber meistens kommt es anders als man denkt.

Die Überfahrt war problemlos. Nur in der Schleuse hab ich mich auf dem rutschigen Schwimmsteg abgelegt! Hui, was für ein Schreck! Aber es ist alles heile geblieben (außer meinem Stolz).

Auf der Jade schien sogar die Sonne. Ab der Weser zog der Himmel zu. Der Wind nahm vor Bremerhaven merklich ab. Alles lief so gut, dass wir uns entschlossen bis Elsfleth durchzufahren. Der Ehemann bereitet unter Deck eine kleine Mahlzeit zu, so blieben wir warm.

Hinter Nordenham fing es leicht an zu regnen. Da waren wir bereits knapp 8 Stunden unterwegs…

Bei Sandstedt wurde es langsam dunkel. Zum Glück sind die meisten Tonnen auf der Weser beleuchtet. Es regnete immer noch leicht.

Vor Brake kippte die Tide. Wir hatten Stillwasser und fast Windstille! Die Sonne hatte bis dahin einen zauberhaften Sonnenuntergang beschert. Nun war es komplett dunkel. Keine Sterne, kein Mond am Himmel, nur Wolken und leichter Regen.

Es wurde immer später und die Weser strömte gegen uns. Wir riefen den Sohn an, ob er uns wohl später aus Elsfleth mit dem Auto abholen wollte.
Außer uns schien kein Boot auf der Weser unterwegs zu sein.

Es wurde noch mal spannend, als wir in die Hunte abbiegen wollten! Das Sperrwerk ist so beleuchtet, dass mich die ganzen Lichter verwirrt haben! Ich hätte die Einfahrt verpasst, aber der Ehemann fuhr sicher durch das Lichtermeer. Dann tauchte vor uns endlich der Steg des Stadthafens auf.

Nach dem Erlebnis am Morgen hatte ich keine Lust mehr auf den Steg zu springen! Wir besprachen das Anlegemanöver während einer Ehrenrunde und legten das perfekte Anlegemanöver hin! Leider hat es zu der späten Stunde keiner gesehen 🙂

Tatsächlich erschien der Sohn mit dem Auto und brachte uns nach Hause. 12 Stunden auf dem Wasser, das ist Rekord für uns 🙂


Kein Zero-Waste bei Fraghasi?

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, bin ich von dem Thema Zero-Waste weit abgerückt.
Der Ehemann sagt immer: es ist eh zu spät, die Welt rettest du nicht mehr 🙁

Das ist aber nicht der Grund, warum ich nicht mehr darüber schreibe.

Zum einen wird dieses Thema auf anderen Seiten im Internet viel besser erklärt und dargestellt und zum anderen fehlt mir einfach im Moment die Zeit, richtig zu recherchieren und das ganze hier ordentlich zu präsentieren.

Natürlich achten wir (auch der pessimistische Ehemann) in unserem Alltag auf Vermeidung von Plastik (-Müll) und Resourcen-schonendes Leben im weitesten Sinne. Ähm, ehrlich gesagt nee!
Bin heute aus reiner Faulheit mit dem Auto zur Arbeit gefahren!

Das ist aber auch schwierig, wenn man Jahrzehnte gedankenlos konsumiert hat…

Auf jeden Fall leiste ich schon mal einen klitze kleinen Beitrag, weil ich jetzt im Umweltamt arbeite 🙂

Wenn ich mal wieder mehr Zeit habe, nehme ich mich dem Thema hier auf dem Blog bestimmt wieder an.

Nur weil man nicht drüber schreibt, heisst das ja nicht, das man nicht weiter macht im Real-life.

 

 


8 Tage segeln Teil 3

Tag 6

Texel abgelegt bei Sonne. Schleuse Den Oever, sehr schön!

Ijselmeer Wind briest auf. Regen, Hagel und wieder schön…

Sturmwarnung!

Stürmisch angelegt in Stavoren. Abends Holger vom Bahnhof abgeholt 🙂

Tag 7

Von Stavoren nach Hafenmanöver nach Enkhuizen ausgelaufen. Schöner Wind, schönes Wetter. Abends lecker Essen und Bier in der Altstadt.

Tag 8

Von Enkhuisen nach Urk. Schlechte Sicht, Regenschauer, Wind, arschkalt, aber toll.

Kaffee und Appeltartje in Urk.

Nach 2 Stunden weiter nach Lelystad. Schöner Abend an Bord.

Tag 9

Klar Schiff und Rückfahrt bei bestem Wetter👍


8 Tage segeln Teil 2

Tag 3

Hui, Herbst- Wetter in Amsterdam! Wind, Regen, kalt! Nur kurzer Spaziergang im aufstrebenden Juppi- Hafen- Viertel und abends lecker Steak essen im Hafen- Restaurant mit Blick auf Skyline Amsterdam! Toll

Tag 4

Ab nach Texel! Ausfahrt aus Kanal durch Schleuse Ijmunden. Was für ein Wellengang! Mohlenköpfe passiert, Schaukelei= Übelkeit! Kreuzsee vom Feinsten, 2 Meter Welle= das erste mal im Leben die Fische gefüttert 😂

Aber: alle drei brav hintereinander 😊

Dann Plötzlich Einfahrt in die Waddenzee: Sonne, leichte Brise, kaum noch Welle. Ich habe selbst die Einfahrt Texel angesteuert, tolles Boot!

Schönes Anlegemanöver 😉 was für ein schöner Segeltag! Abends lecker gekocht, müde ins Bett mit leichtem Sonnenbrand!

Tag 5

Boot verlegt im Hafen. Erst Sonne dann Wind und Regen. Haben den Tag für leichte Putz- und Instandhaltung genutzt.

Kaffee und Apfelkuchen im gemütlichen Lokal genossen.


8 Tage segeln

Hui, wie schnell die Zeit vergeht!

Jetzt ist der Segel-Törn rund Ijselmeer und Texel auch schon wieder Geschichte…

Ich konnte ihn nur kurz zusammenfassen, da es so viel zu sehen, lernen, mitmachen gab! Bin noch ganz geflasht!

Das schönste war allerdings, dass der Ehemann überraschend ab Tag 6 dazu kam 🙂

Tag 1

Zuerst mal ging es holprig los. Johanna (Skipperin) und ich haben wohl unterschiedliche Definitionen vom „Beginn und Ende“ einer Reise. Also bin ich schon Freitag, nach einem Hinweis von Johanna, etwas überstürzt Richtung Flevo Marina aufgebrochen.

Der Hafen ist schön, Johanna und Frank trinken Bier… bis jetzt gut! Ich habe ein eigenes Bad😊 welch Luxus!

Tag 2

Samstag erst Proviant bunkern dann los Richtung Amsterdam.

Regen Wind und Welle!

Motort, da Wind exakt von vorne! Johannas erste Schleuse vom Ijselmeer ins Markermeer. Zum Glück bin ich ja schon ein kleiner Schleusen- Profi 😉

Durch Amsterdam auf eigenem Kiel (naja, Johannas Kiel), tolles Erlebnis!

Gegen 19:10 angekommen in Marina Amsterdam. Müssen uns erst noch einspielen als Mannschaft…

Wind heult, abends wird an Bord gekocht.

Markermeer

Ende Teil 1

 


Mein Oktober

Im Oktober möchte ich:

Segeln auf Ijselmeer und Weser

Slocum nach Oldenburg holen und vorher das neue Segel ausprobieren

SKS-Kurs anfangen

Im Club bei der Ausbildung helfen

mehr Sport machen

im Garten werkeln

den Geburtstag vom Ehemann feiern