Familien- Treffen am Steinhuder Meer 

Dieses Wochenende war es wieder soweit: Familien- Treffen. Freitag nach Feierabend wurde das Auto voll gepackt und los ging es ins 130 Kilometer entfernte Mardorf. Leider regnete es ab Bremen ununterbrochen.

Da die Jugendherberge ausgebucht war, hatte man uns Zelte angeboten, mit dem Komfort von Essen etc. im Haupthaus. Kurz vor Abfahrt erhielten wir den Anruf von meinem Bruder, dass auch Schlafsäcke mit zu bringen sind, wo waren die denn noch verstaut?

Die Jugendherberge Mardorf liegt direkt am Steinhuder Meer und hat einen kleinen Campingplatz dabei. Dort standen meine Eltern mit ihrem Wohnwagen.

Leider regnete es die ganze Zeit…

Zum Glück kamen wir kurz vor 19:00 Uhr an und bekamen noch Abendbrot.  Die Zelte waren ausgestattet mit Holzfußboden und richtigen Betten mit Matratzen. Das kann man wohl mal machen… Abends saßen wir vor dem Zelt mit kleinem Vordach und in Decken gemummelt.Nach einer kalten Nacht im Zelt regnete es morgens immer noch…

Da uns nichts besseres einfiel, bin ich mit den jungen Leuten mit dem Auto zum anderen Ufer nach Steinhude. Dort war es tatsächlich 60 Minuten trocken (auch wenn es auf den Fotos nicht so aussieht). Wegen einer Umleitung benötigen wir fast eine Stunde für die Fahrt!

Steinhude ist ein süßer Touristen-Ort, der bei gutem Wetter bestimmt noch schöner gewesen wäre! Viele Cafés und Biergärten direkt am Wasser und Bootfahrten mit Tretboot, Fahrgastschiffen und so weiter werden angeboten.

Teil der Promenade in Steinhude

Blick von Steinhude auf das Meer

Da es in der Jugendherberge bereits um 8:00 Uhr Frühstück gab, passte schon wieder ein Fischbrötchen in den Magen.Für den Rückweg brauchten wir nicht mal 20 Minuten, da wir einen „Einheimischen“ nach einer Abkürzung fragten 😂

Gegen Mittag kam dann die letzte Schwester samt Familie zu uns. Und es regnete immer noch…

Familienfoto 2

In einem Café direkt am Meer gab es für alle Kaffee und Kuchen. Da war mir das erste mal warm an dem Tag! Als wir wieder raus kamen, hatte es tatsächlich aufgehört zu regnen. Wir spazierten ein wenig die Promenade entlang und platzierten uns dann in und um den Wohnwagen meiner Eltern für einen Plausch.

Familienfoto 1

Als meine Schwester samt Familie wieder in ihr Auto stieg, war klar, dass wir vier das auch machen werden. Geplant war zwar noch eine Nacht im Zelt, aber es regnete schon wieder….

Meine Eltern, meine 2. Schwester mit Familie und mein Bruder wollen eisern durchhalten bis Dienstag!

Da ich nicht sicher bin, dass jede(r) mit der Veröffentlichung des Fotos einverstanden ist, sind die Gesichter nicht mit drauf (es liegt nicht daran, dass der Fotograf das nicht besser kann :-))


Das Geisterschiff

Es ist wieder so weit: in Dangast ist die Freilichtbühne wieder eröffnet. Dieses Jahr mit dem Stück „das Geisterschiff“

Wir haben den P&R- Service genutzt und sind bequem und stressfrei angereist. Mit dem Wetter hatten wir auch Glück, so dass einem schönen Theater- Abend nichts entgegen sprach.

Das Stück hat uns gut gefallen und ich kann einen Besuch nur weiterempfehlen!

Mehr dazu hier


Wangerooge aus einer anderen Perspektive

Auf Wangerooge waren wir schon ein paarmal.
Jetzt haben wir die Insel mal aus einer anderen Perspektive kennen gelernt:
In unserem Urlaub erreichte uns die Einladung auf die Insel, um dann auch an einer Regatta teil zu nehmen!
Was für reine aufregende Sache für uns!
Leider konnten wir nicht mit eigenem Boot anreisen. Unser Boot ist dafür zwar mehr als geeignet, aber der Skipper und ich (noch) nicht…
Also sind wir Freitag auf die Fähre und wurden am Hafen freudig empfangen. Es war sehr windig und ab und zu zogen dicke Wolken über den Himmel. Es ging gleich auf das Boot unserer Gastgeber. Da selbst ein grösseres Segelboot (9,50m) für 4 Erwachsene zum Schlafen doch etwas eng ist, hatten wir für die 2 Nächte ein Zimmer in der nahen Jugendherberge. Abends sind wir mit 2 Klapprädern gegen Wind und Sand zu unserer Unterkunft gestrampelt, zum Glück hat es nicht auch noch geregnet.

links der Westturm, in dem 2. Stock haben wir geschlafen

Am nächsten Morgen gab es Frühstück und dann ab an den Yachthafen. Dort hatte bereits die Steuermannsbesprechung stattgefunden. Der Wind hatte etwas nachgelassen, also konnte der Kurs der Regatta rund um die Insel führen.
Unserem Gastgeber war die Fahrt durch das Seegatt nicht angenehm bei den Windverhältnissen und er entschloss sich, nicht ganz rund um die Insel mit zu segeln.Ein weiteres Boot von unserem Verein war noch mit von der Partie und wir durften nun auf der „Butscher“ mitsegeln. Ein tolles Schiff und der Eigner ist gebürtiger Wangerooger.

Auf der Butscher

Die Sonne schien vom fast blauen Himmel, als die dreizehn teilnehmenden Boote ausliefen um sich an der Startlinie aufzustellen. Die Start- und Ziellinie bestand aus der Tonne T4 und dem Begleitschiff Fine.
Unsere „Butscher“ musste ein paar Wenden fahren, damit wir nicht vor dem Startschuss die Startlinie überfuhren.
Als endlich der Startschuss fiel, hielt sich das Feld der Teilnehmer im Watt nah beieinander. Wir sind südlich entlang der Insel und haben dann durch die Blaue Balje den ersten Wende-Punkt erreicht.
Um die Tonne B 6 gab es einen Kurswechsel und nun lag Wangerooge südlich entlang unserer Route. Vor der Insel war die See rauher und das Feld der Teilnehmer zog sich auseinander. Wir haben Lage geschoben und ich konnte mich auf die hohe Kante setzen und die Bein über Bord baumeln lassen. Ab und zu kamen dickere Wolken, die für etwas mehr Wind sorgten, was unseren Gastgeber natürlich freute. Die letzte Wendemarke war die Buhne H im Seegatt bei der es merklich schwieriger wurde. Die Wellen waren hoch (also für uns jedenfalls) und kamen nun mehr von der Seite.  Das alles war für unseren Gastgeber kein Problem, er kennt sich gut aus in dem Revier. Die Tonnen für die Fahrwasserbegrenzung haben die Männer lange vor mir gesehen, vielleicht sollte ich doch noch mal einen Sehtest machen? Von dem Teil der Route gibt es auch keine Fotos, denn ich musste mich festhalten 😉
Als wir durch das Seegatt durch waren wurde die See wieder etwas ruhiger und wir sahen die Ziellinie.
Als drittes Boot ging es durch die Zeitmessung!Die “ Butscher“ ist ein recht großes Schiff und da auch kleinere Boote und sogar ein Plattboden-Schiff mitgesegelt sind, gibt es am Ende einer Regatta immer eine Berechnung  mit der Yardstick-Zahl. Somit mussten wir bis zur Siegerehrung warten, ob es bei diesem Platz blieb.
Bei unserem Gastgeber an Bord gab es erst mal ein Brot und Kaffee.
Währen der gesamten Zeit seit unserer Ankunft lief uns immer wieder ein Kamera-Team vom NDR über den Weg. Der Hafenmeister wurde gefilmt, der Hausmeister der Jugendherberge wurde gefilmt und so sollte auch die Siegerehrung gefilmt werden.
Als es dann endlich soweit war, wurde während der Platzvergabe (am Hafenbecken in der Sonne) ein Segler vom Rettungsdienst in den Hafen geschleppt. Das war für das Fernseh-Team spannender und so wurde der Sieger unserer Regatta doch nicht zur Fernseh-Berühmtheit…Die „Butscher“ erhielt den dritten Platz und wir waren stolz wie Oskar, obwohl ich an dem Tag nur einen Fender rein geholt und dem Steuermann (noch ein Holger) eine Cola gereicht habe.
Am Sonntag hat uns die „Butscher“ dann mit zurück nach Harlesiel genommen. So brauchten wir nicht auf die langweilige Fähre.


Schöne Tage auf dem Boot

Donnerstag letzter Woche haben wir unser Boot voll gepackt und Freitag Mittag abgelegt Richtung Weser.
Die Fahrt ging ohne Segel, mit Motor.
Angekommen in Elsfleth war es regnerisch und sehr windig.An den folgenden Tagen war es immer noch regnerisch und windig, aber wenn die Sonne durch kam, konnte man (kurz) an den Strand und wir waren sogar mit den Füßen im Wasser.
Am Sonntag kam doch noch das schöne Wetter, aber auf Grund des Windes haben wir Anfänger uns nicht getraut, die Segel zu setzen.
Obwohl wir unser Boot noch nicht unter Segel gefahren sind, war es ein schöner Trip an die Weser.
Wir sind total erholt vom zeitlosen Bordleben. Haben lange geschlafen und gegessen wann und worauf wir gerade Lust hatten 🙂
Es war herrlich ruhig, wenige andere Bootsfahrer waren da (wohl abgeschreckt von den schlechten Wettervorhersagen). Ab und zu hörte man Möwen oder andere Seevögel und das Rauschen der Bäume durch den Wind.Auf dem Rückweg hatten wir auch noch Glück, die vorhergesagten Gewitter gab es auf unserem Weg nicht.

 


Garten im Juli

Der Juli ist mal wieder mehr als bescheiden vom Wetter her. Total unberechenbar. Mal ein Tag total heiß, dann Regen, Regen und noch mehr Regen…
Die Pflanzen wachsen alle, sogar meine eine und einzige Stockrose. Diese mußte ich anbinden, weil sie so hoch wächst. Aber die Blüten gehen noch nicht auf, wahrscheinlich blüht sie, wenn wir im Urlaub sind…
Im Gewächshaus gibt es Gurke, einen (und einzigen) Kohlrabi und die Tomaten werden so ganz langsam rot.
Hinten an der Hecke hat der Ehemann Kartoffeln, Topinambur, Rosenkohl, Blumenkohl gepflanzt, das sieht alles gut aus.Meine Blumenwiese unter dem Apfelbaum sieht auch schick aus, mit Mohn, Kornblume und noch vielem mehr- sehr bunt dort.Bei Lidl habe ich mir nun doch eine Akku-Heckenschere gekauft. Die alte funktioniert noch sehr gut, aber die Kabel sind so unhandlich und aufgerollt fast nicht zu schleppen (zumindest für mich).
Somit musste dieAkku-Schere her. Denn meistens bin ich es ja, die irgendwas schnippelt.
Bisher habe ich aber nur einen Strauch und die Hecke geschafft, denn: es regnet und regnet…



Norddeutscher Trauer-Sommer

Kann das wahr sein?
Ich habe meinen ersten Urlaubstag und es regnet ununterbrochen!
Was macht die kluge Frau?
Genau! Geldbörse geschnappt und ab ins Shoppingcenter 🙂
Ein paar T-Schirts, Haarbänder, Regenschirm, Mütze für den Ehemann, etc

So kann man seine Tage auch verbringen, wird nur auf Dauer teuer…

Hoffentlich geht es bald mit dem Boot los, sonst gebe ich hier mehr Geld aus, als für eine Last-Minute- Mallorca-Reise für 2 Personen.

Und weil die Mutti auch nicht immer putzen will im Urlaub, habe ich ein paar Regen-Bilder gemacht:

nasser Apfelbaum

nasses Auto

nasse Gartendeko


Sonne/Sommer ins Haus holen

Meistens sind mir die Blumen zu schade zum Abschneiden. Ich sehe sie lieber in meinem Garten.
Aber der Topinambur ist so gewachsen, dass ich ihn auch nirgends mehr anbinden kann! Ich befürchte, beim nächsten heftigen Regenguss liegt er abgeknickt am Boden.
So durfte er mit ins Haus in die Vase.

 


Was so anliegt

Nach Urlaub und Erkältung sieht unser Garten mal wieder wie ein Dchungel aus… Aber das kennen wir ja schon.

Diese Woche bereiten wir uns für den nächsten Urlaub vor. Es wird geplant und in Gedanken habe ich schon wieder die Tasche gepackt 😁

Noch basteln wir daran, wie man den Mast stellt und die Segel dran bekommt („Kein Problem“ sagt der Ehemann).
Die Wetter- Voraussichten sind nicht so dolle, aber wir fahren auf jeden Fall erst mal los.


Ich wollte…

Tja, da hat man sich so viel vorgenommen und dann zieht einen eine blöde Erkältung eine Woche aus den Verkehr!

Aber zum Glück ist es ja nur eine Erkältung. Da weiß man, dass es wieder besser wird.