Abschied vom Hooksmeer

Dieses Jahr war die erste Saison mit unserem Segelboot in Hooksiel. Angepriesen als super Liegeplatz, war ich erst enttäuscht ob der sanitären Anlagen und der „super freundlichen Mitglieder“… aber nach einer ca 4 Monatigen „Eingewöhnungphase“ werde ich dieses ruhige Fleckchen Erde doch vermissen 😁

Hier ist echt der Hund begraben und man ist „wirklich unter sich“. Aber wenn man offen auf die Steg- Mitlieger zugeht, bekommt man ab und an ein freundliches „moin“ zugeworfen …. Mit dem geeigneten Drahtesel kann man schöne Ausfahrten unternehmen! Eigentlich waren wir ja zum Segeln hier und das haben wir auch getan! Nàchstes Jahr kommen wir wieder…



Tag des offenen Denkmals

Nun haben wir es auch mal geschafft und haben den Tag des offenen Denkmals genutzt.
In Oldenburg gibt es das Landesbehörden Zentrum am Theodor-Tantzen-Platz.
Das ist ein Ort mit Geschichte und sogar ein wenig Familiengeschichte vom Ehemann und mir.
Mein Großvater war dort Hausmeister, als es noch das Landesministerium war und der Vater vom Ehemann war in der damaligen Bezirksregierung (als mein Großvater schon Pensionär war) beschäftigt.

Blick vom Balkon

Es war ein angenehm warmer Spätsommer-Tag, sodass wir mit dem Rad los gefahren sind. Zuerst waren wir zu früh am „Ministerium“. Also sind wir weiter zum Schlossgarten. Dort war der Küchengarten im Rahmen des TdoD geöffnet. Wir sind zwischen den alten Obstbäumen geschlendert und haben die Sonne genossen. Der Ehemann trank noch ein Glas Apfelsaft und ich unterhielt mich  mit den Leuten vom Monumentendienst.

Dann ging es wieder zurück und das Behördenzentrum hatte geöffnet.
Da ich das letzte mal vor 43 Jahren dort war, war ich überrascht, dass es doch nicht ganz so groß ist, wie in meiner Erinnerung 🙂

Im 2. Gebäude wurde im Großen Sitzungssaal gerade über die Geschichte der Gebäude referiert und wir setzten uns auf die Empore und lauschten…


Der Garten im August

Auch der August beginnt heiß, aber mit Gewitter-Schauern.

Der Rasen ist braun, die Rhododendren lassen die Blätter hängen, es ist viel zu trocken. Wir gießen mit dem Wasserschlauch, obwohl in den Medien gesagt wird, dass man Wasser sparen soll. Aber wenn wir nicht gießen, geht alles ein und ich habe echt keine Lust, nächstes Jahr alles neu zu pflanzen! Ok, den Rasen sprengen wir nicht. Das ginge bei der großen Fläche auch gar nicht. Ich habe die Topfpflanzen auf der Terrasse schon reduziert, damit die Kids nicht so viel Arbeit haben, wenn wir im Urlaub sind. 

Im Gewächshaus hat der Ehemann noch einige Paprika stehen und ich Kohlrabi. Alles braucht Unmengen Wasser…

Mitte des Monats geht es wieder in den Urlaub, da muss der Garten noch mal ohne uns auskommen. Vorher habe ich erneut die Wege frei geschnitten und die Rosen beschnitten.

Ende August regnet es zum Glück doch wieder etwas mehr. Der rasen erholt sich langsam. Der Ehemann hat die Hecke geschnitten und den Garten wieder etwas ordentlicher gemacht.

Nach dem Urlaub bin ich noch nicht dazu gekommen, neue blühende Pflanzen zu kaufen. Der Garten hat daher wirklich viel viel Grün 😉

Die Bäume hängen dieses Jahr voller Äpfel. Und der Ehemann hat Gurke , Paprika und Tomate groß bekommen. Ein paar Kartoffeln konnte er auch ernten.



Anders als geplant

Jetzt ist unser Urlaub auch schon wieder vorbei 🙁

Leider war ich in der ersten Woche krank, so dass unser Ziel „Holland“ nicht mehr so leicht zu realisieren war.

Also haben wir umdisponiert und sind mit der Color Line von Kiel nach Oslo.

Dort ist es im Sommer noch mal viel schöner als im Winter😃

Wir hatten Glück mit dem Wetter und in den 4 Stunden Auffenthalt haben wir ein Hop-on-hop-off- Schiff genutzt. Sehr geil!

 

Das Essen auf dem kleinen Boot und auf der großen Fähre war super!

… un dHolger hat endlich das Fram-Museum gesehen 🙂



Familien- Wochenende am Alfsee

Wie jedes Jahr hat sich die Sippe getroffen. Dieses Mal war etwas besonders: die Mama wurde 80 Jahre alt!

Das ist schon eine Leistung, die gewürdigt werden würde!

Die Wettervorhersage sah gut aus, 36 Grad und heißer, die Badesachen mussten als erstes eingepackt werden.

Freitag am frühen Abend trafen wir auf dem Campingplatz am Alfsee ein. Schnell war das Zelt neben dem Wohnwagen meiner Eltern aufgebaut.

Es gab ein gemütliches Wiedersehen.

Samstag morgen war es bereits so warm, dass wir schon um 10:00 Uhr am See ein schattiges Plätzchen suchten!

Ein Teil der Familie erfrischte sich beim Wasserski.

Der Tag wurde zum heißesten des Jahres.

Unsere Mutter lud uns abends alle zum Schnitzelbufet ein, lecker!

Später wurde auf dem Platz noch geklönt und gelacht…

Es war ein schönes heißes Familien- Wochenende.

Nächstes Jahr nullt der Vater, bin schon gespannt, was wir dann machen 🙂


Auf der Suche nach dem Mond

Am Freitag wurde eine besondere MoFi vorhergesagt.
Wir waren gespannt auf das Ereignis und freuten uns schon auf ein grandioses Schauspiel am Himmel über dem Hooksmeer.
Wir hatten vorher so grob gelesen, in welche Himmelsrichtung wir zu gucken hatten und zu welcher Uhrzeit. Also schwangen wir uns recht zeitig auf unsere Klappräder und fuhren von unserem Liegeplatz zur Schleuse. Denn nach unseren Berechnungen war der Mond auf gar keinen Fall von unserem Boot aus zu sehen.

Bei der Schleuse angekommen, merkte man bald, dass noch viele andere die gleiche Idee hatten. Es standen so viele Autos auf dem Parkplatz wie sonst bei sonntäglichem Sonnenschein und 27 Grad. Auf dem Deich hatten sich bereits Fotografen mit ihrem Mega-Zoom-Objektiven und Stativen positioniert.

Wir hatten uns zum Glück etwas zu trinken mitgenommen und saßen auf den noch Sonnen-warmen Steinen an der Mole. Es wurde langsam dunkler und es war eine gute Stimmung an der Schleuse.

Nur der Mond kam irgendwie nicht…

Es war zum Glück eine wunderschöne laue Sommernacht, nur eben ohne Mond.

Gegen 23:00 Uhr entschieden wir uns dann, mit dem letzten Licht zurück zu strampeln, immerhin 19 Minuten Fahrt durch den dunklen Wald…
Als wir aus dem kleinen Wäldchen auf unsere Bucht zufuhren war er dann plötzlich doch da, der alte Gauner!
Von unserem Boot aus hatten wir einen fantastischen Blick auf einen blutroten Vollmond und kurz da drunter leuchtete der Mars!

Leider schaukelte es an Bord und einige Masten waren im Weg, so dass ich auf ein Foto verzichtet habe 🙂

Als wir uns kurz dem Mond abwandten und Richtung NordNordOst blickten, vermuteten wir am Himmel auch noch die ISS zu sehen. Sicher sind wir uns nicht, aber die Uhrzeit passte und der helle Punkt war nur kurz auszumachen, wer weiß?


S/w fotografieren mag ich

Auch am Wasser bieten sich Gelegenheiten, im s/w-Modus zu fotografieren.

Manchmal sehe ich etwas und spontan denke ich: das musst du s/w ablichten!

Die Fotos entstanden auf der Jade, kurz vor WHV.
Beim Segeln ist nicht immer so viel Zeit zum Fotografieren und der Seegang tut sein übriges, dass man nur selten annehmbare Ergebnisse erhält.