Makro-Fotografie

Ich stehe total auf diese Nahaufnahmen!
Leider habe ich das noch nicht so gut drauf… Ich bin auch etwas ungeduldig und hatte mir nicht die Zeit genommen, mein kleines Stativ hervorzukramen. Die Strafe folgt auf dem Fuß. Wenn man aus der freien Hand solche Aufnahmen macht, sind 90% verwackelt.
Aber die Sonne schien gerade in unser Wohnzimmer und ich wollte das schnell für ein paar Aufnahmen nutzen.


Die Bootssaison geht zu Ende

Da bin ich doch echt froh, dass ich bei dem Mist- Wetter der letzten Tage nicht vor der Wahl stand, ob wir zum Boot fahren!
Hier hat es gestürmt und Unmengen geregnet…
Am Wochenende vor dem 3. Oktober sind diese Fotos entstanden:

Wir lagen mit unserer Slocum in Grohn an der Lesum.
Morgens sah es nach einem verregneten Vortag so schön romantisch und friedlich aus.
Als der Nebel sich verzogen hatten, segelten wir auf der Weser zurück nach Elsfleth.Davon habe ich kaum Fotos. Seit wir einen Segler haben und nicht mehr mit unserem Motorboot unterwegs sind, ist während der Fahrt einfach mehr zu tun. Es bleibt keine Zeit für schöne Fotos. Aber das ist es allemal Wert! 🙂

Wir haben unser Boot jetzt eine Saison und ich find´s klasse. Leider war der Sommer nicht so Segler-tauglich wie wir es uns gewünscht hätten.
Der Ehemann wird das gute Stück demnächst für den Winter klar machen und wir hoffen, dass die Zeit nicht zu lang wird, bis es wieder los gehen kann.

Einige Hartgesottene lassen ihr Boot das ganze Jahr im Wasser. Das haben wir mit unserer Pepino auch einmal gemacht. Aber die Pepino ist auch ein Motorboot, der Steuerstand war im Boot und konnte beheizt werden. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass ich bei Kälte Lust habe zu segeln (wenn dann mal alle Bedingungen stimmen: Wind, kein Regen, etc). So warm kann ich mich gar nicht anziehen…

Es hat schon seinen Grund, warum es eine Saison gibt 😉


Herbst

Bei uns zu Hause ist natürlich auch schon der Herbst eingezogen.
Da in den letzten Tagen das Wetter aber so ekelig war, konnte ich keine Fotos machen. Wenn ich nach Hause kam von der Arbeit war es bereits so dunkel, dass es nicht funktioniert hätte…
Heute ist endlich mal ein freundlicher Tag und dazu noch Sonntag. Somit hatte ich Zeit für einen kleinen Rundgang im Haus mit der Kamera.
Hier sitzt der Ehemann gerne am Fenster und liest.

Die beiden Süßen stehen auf dem Wohnzimmertisch in einer Gugelhupf-Form.

Diese schöne Ziegel-Form ist meine neueste Errungenschaft. Jetzt steht sie auf dem Esstisch im Wohnzimmer.

Und draußen musste natürlich auch herbstlich dekoriert werden.

Es wird es auch langsam Zeit, im restlichen Garten die nicht frostfeste Deko einzusammeln.
Die Kräuter von der Terrasse werde ich im Gewächshaus versuchen zu überwintern. Im Frühjahr kommen sie dann auf das Hügelbeet im Vorgarten.
Auf unserer Terrasse soll es etwas weniger vollgestopft aussehen. Daher werden wir die Töpfe dort im kommenden Jahr reduzieren.
Dann haben die Jungs auch nicht so viel zu gießen, wenn wir unterwegs sind 🙂


Ein geklauter Beitrag

Grohn 2017 – die krönende Abschlussfahrt

Am 30.09.2017 um 14:00 war an der Buschhagen-Halbinsel Treffen zur Abfahrt Richtung Grohn, das Ziel unserer jährlichen Abschlussfahrt. Einige Teilnehmer (u.a. die Segler) waren schon in Elsfleth, wo man auf die “Mobos” wartete, um gemeinsam die Weser gen Lesum hochzufahren. Gegen 16:30 wurden auch dort die Leinen losgeworfen und mit allen Booten fuhren wir mit geringer Marschfahrt (man nahm Rücksicht auf die Langsamsten) durch leider viel zu viel Regenschauer. Teilnehmende Boote waren: Die Harmonie, Verano, Zarah, Slocum, Kairos, Maran. Die Balu  kam nach und schloss sich mit seinem flotten Boot der Kolonne bald an, Marvin II  lag schon in Grohn. Mit an Bord waren natürlich auch Partner und Gäste.

Fahrt zum Sammeln in Elsfleth

Im “letzten Büchsenlicht” eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang im Zielhafen angekommen war es gar nicht so einfach, für alle einen Liegeplatz zu finden, denn Wetterbedingt waren viele Boote am Wochenende nicht rausgefahren und so war der Hafen recht voll. Dank Hochwasser durfte man sich erlauben, sinnig durch die Schlengelreihen zu fahren, um eine freie Box zu finden. In dem engen Hafenbecken konnte so mancher seine Manöverfähigkeiten verfeinern, um Hafenkino zu vermeiden.

Finde die „Balu“

Am Abend wollte man dem stürmischen Wetter trotzen und dennoch grillen. In Grohn gibt es eine geräumige Hütte am Steg, wo man trocken und warm sitzen kann. So machten erstmal alle klar Schiff und versuchten, Klamotten oder Tampen zu trocknen. Dann wurde eine weitere Sitzbank samt Tisch in die Hütte gezaubert, Kerzen aufgestellt und entzündet, einer feuerte den Grill an und auf wirklich heissen Kohlen wurde das reichlich mitgebrachte Fleisch zubereitet. Salate waren da, Brot und natürlich die ein oder andere Flasche Bier. Zum Anlass der gelungenen Abschlussfahrt hat unser “jüngstes” Vorstandsmitglied sogar eine Flasche besonderen Barcadi springen lassen (wollen). Leider war der so besonders übel schmeckend, dass man kurzerhand die ganze Flasche Rasmus gegönnt hat. Das konnte keiner ahnen und war auch nicht weiter von Belang, denn dursten musste keiner

Gemütlich und Unterhaltsam

Am nächsten, sehr sonnigen Morgen wurde die Hütte aufgeräumt, was Dank des zahlreichen Erscheinens der vier Männer auch zügig beendet war 😉
Die ersten fingen schon an, die Rückfahrt zu planen, denn das Wetter war einfach zu unbeständig und die relativ ungünstige Tide tat ihr übriges, als das man einfach Nonstop von Grohn über Elsfleth in die Hunte nach Oldenburg fahren konnte. Die Segelyachten Kairos und Slocum nutzten den sonnigen Tag samt schwachen aber böigem Wind, um kurzerhand gegen Mittag abzulegen und die Weser segelnd zu bereisen. Das spart Diesel und bringt Ruhe und Entspannung! Dem entsprechend trudelten die einzelnen Boote zu unterschiedlichen Zeiten oder gar Tagen in Oldenburg ein, jeder hat die für sich beste Rückreise gewählt und sich nicht hetzen lassen.
Am 03.10. waren auf jeden Fall wieder viele Skipper vereint, um eine kleine Abschlussfeier zu begehen. Dabei war wieder ein Highlight, dass der ein oder andere (bald jeder?) ein kleines Erlebnis der Saison berichten konnte. Von langen Fahrten quer durch Norddeutschland über Regatta-Berichte (Rund Wangeroog) über Schiffsbegegnungen von OYC-Mitgliedern “irgendwo”, Fernseh-Teams bis zu Maschinen-Ausfällen gab es einige unterhaltsame Anekdoten. Und das Essen war auch sehr lecker im Bootshaus!

Segeln auf der Weser-backbord voraus die Kairos

Das war doch ein gelungenes (langes) Wochenende!

geklaut von:

Holger Eckert

Grohn 2017 – die krönende Abschlussfahrt


Unser Garten im September

Leider ist das Wetter im September auch eher bescheiden. Wenn es nicht regnet sind wir beim Boot und der Garten steht hinten an.
Durch einen Sturm Mitte September waren wir dann doch mal 2 Tage hintereinander im Garten. Ich habe im Vorgarten die Wege noch mal vom Bodendecker befreit und Rosen und Büsche beschnitten. Ackerwinde habe ich auch jede Menge aus dem Vorgarten geholt…
Die Rosen haben alle noch mal ganz toll geblüht!
Ende September fallen die ersten Blätter.
Trotz unserer drei Kompost-Möglichkeiten habe ich wieder 4 Säcke Gartenabfall zum Entsorgen gefahren.
Es wird Zeit, das Gewächshaus auf den Winter vorzubereiten…
Diesen schönen Kranz bekam ich zum Geburtstag:

Und das ist einer der wenigen Kürbisse. Sie sind viel kleiner als im letzten Jahr, obwohl die Pflanze den gleichen Standort hat und sich auch wieder tierisch breit gemacht hat im Garten:

 


Bomben-Stimmung auf der maritimen Woche Bremen

Auf dem Weg nach Bremen auf der Weser erreichte uns Freitag Nachmittag die Nachricht, Bremen und die Weser seien gesperrt auf Grund eines Bombenfundes!
Sowas… unglaublich! Wir sind weiter gefahren, denn zurück war keine Option. Auf der Weser kamen uns keine Schiffe mehr entgegen. Wir setzten erst mal das Großsegel. Trotz weing Wind brachte das etwas mehr an Fahrt.
Da unser Anleger vor der Stephanie- Brücke liegt, konnten wir ganz gemütlich anlegen. Auf Grund der Warnung waren kaum Schiffe dort.
Man denkt natürlich sofort an einen Anschlag bei den Worten „Bomben-Fund“, aber es war eine Flieger- Bombe aus dem 2. Weltkrieg, die auf einer Baustelle zu Tage kam.

Kurz vor Beginn der Schiffsparade wurde die Stephanie-Brücke gesperrt und die Leute auf den Booten wurden gebeten, während der Sprengung unter Deck zu bleiben. Wir mussten aber ja noch von unserem Steg auf die andere Seite der Weser zu unseren Freunden, auf deren Booten wir mitfahren wollten.An der Brücke wurden wir von der Polizei abgewiesen. Also weiter laufen und zur nächsten Brücke. Endlich die Weser überquert, war der Weg zum Anleger ebenfalls von Polizei abgeriegelt. Es hat einiges an Überredungskunst gebraucht, aber wir durften durch!
Am Steg war eine merkwürdige Stimmung. Auf den Straßen fuhren keine Autos, auch die Bahnstrecke war gesperrt. Eine Großstadt ohne Verkehr, auch mal schön…
Selbst auf der Weser fuhr kein Schiff, kein Boot.
Wir lauschten auf den Booten den Durchsagen am Funkgerät und warteten brav an Bord.
Erst gab es einen Knall und das hieß wohl, dass nun die Bergung/Sprengung los gehen sollte.
Alle blieben brav wo sie waren, von manchen Booten hörte man Musik… langsam ging die Sonne unter… Dann ein zweiter Knall und die erlösende Durchsage über Funk, dass die Lichter-Fahrt nun starten darf.
Da ging das Gewusel los, Leinen loswerfen und die Päckchen der Boote auflösen. Jeder suchte in der Parade seinen zugewiesenen Platz.
Dieses mal hatte ich keinen Fotoapparat dabei, Seegang und Bier, da wollte ich lieber nichts riskieren 🙂

Die Fahrt war super, mein Gastgeber (St Pauli) hatte sichtlich Spaß. Es sah echt beeindruckend aus, wie die Boote in der Dunkelheit (zum großen Teil sehr charmant geschmückt) auf der Weser bei langsamer Fahrt an der Schlachte vorbei zogen.
Besonders schön finde ich jedes Jahr, dass kleine und große Boote (gefühlt etwas chaotisch) auf der Weser rumfahren und alle aufeinander Rücksicht nehmen und aufpassen.
Das Anlegen in der Dunkelheit klappt auch jedes Jahr ohne nennenswerte Unfälle, weil alle mithelfen. Es ist gar nicht so einfach, bei dem Lichtermeer am Ufer seinen Steg wiederzufinden!

Als alle Boote wieder sicher am Anleger lagen gab es ein großartiges Feuerwerk.

Das Wetter spielte dieses Jahr auch wieder mit. Am nächsten Morgen haben wir ausgiebig gefrühstückt. Selbst unser Boot hatten wir etwas geschmückt:
Nachmittags fand eine weitere Schiffs-Parade statt. Ich durfte auf der Scalar mitfahren in lustiger Gesellschaft 🙂

Da jeder mal Hunger bekommt und Essen muss, wurde ein Skipper-Abend auf der Weserstolz angeboten. Dort gab es ein leckeres Buffet und Live-Musik auf dem Deck.

Alles in Allem kann man wieder sagen, dass die Leute von der LMB-Marina und CityInitiative Bremen eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt haben!

An unserem Anleger vom Yachtclub Bremen hat es uns auch gut gefallen. Wir sind freundlich aufgenommen worden und lagen dort etwas ruhiger als auf der anderen Uferseite 😉


Auf geht’s! Nach Bremen zur maritimen Woche 

Hier und hier könnt ihr nachlesen, wie es uns in den letzten zwei Jahren in Bremen bei der maritimen Woche gefallen hat.

Dieses Jahr wird es etwas anders. Da wir auf Grund des stehenden Mastes nicht zur LMB- Marina können (Brücke zu niedrig), liegen wir nun am Steg des Bremer Yachtclubs. Auf Grund der zu niedrigen Brücke können wir auch nicht mit dem eigenen Schiff an den Paraden teilnehmen und werden als Gäste auf anderen Schiffen mitfahren.

Ich werde berichten…


Wahlhelfer 

Seit ich im öffentlichen Dienst arbeite, bin ich vom Arbeitgeber verpflichtet, den Wahlhelfer zu geben.

Leider ist es immer unpassend bei mir und erschwerend kommt hinzu, dass gefühlt immer schönes Wetter ist am Wahlsonntag😒

Ich erhalte zwar einen kleinen finanziellen Ausgleich und sogar einen Urlaubstag mehr für meinen Dienst, aber trotzdem würde ich gerne verzichten! Geht aber nur bei schwerer Krankheit oder Tod….

Und damit ich mich während meines Dienstes nicht auch noch langweile, sich die Minuten wie Kaugummi ziehen und sich Minuten wie Stunden anfühlen: KOMMT ALLE ZUR WAHL!


Boote und mehr

Am Anfang der Woche war das Wetter noch auszuhalten.
Auf der Weser zeigte sich dieser Tri-Maran:
Das Hafen-Becken in Elsfleth läuft manchmal über und dann
rauscht ein kleiner Wasserfall über den Weg
Am Mittwoch dann kam der Sturm:

In Fedderwadersiel zeigte sich ein schöner (leider blasser) Regenbogen

Die Küstenwache vor Nordenham hat spektakulär vor meiner Kamera den Kurs um 180 Grad geändert:


Urlaub im September

In den letzten zwei Jahren war es im September wettertechnisch noch sehr schön (siehe auch meine Beiträge hier im Blog). Also entschieden wir uns, in diesem Jahr noch eine Woche im September Urlaub zu nehmen. Schließlich wollten wir ja auch unser neues Boot weiter kennen lernen und auskosten…

Und es kam wie es kommen musste: dieses Jahr ist der September genauso sch***e wie der ganze Sommer!

Ich bin ja nicht so der Sonnen- Fanatiker und ab 27 Grad verfalle ich in slow- motion und sehne den kühlen Abend herbei. Würde auch nie Bade- Urlaub am Strand machen, aber dieser Sommer war doch echt mal nix!

Wenn ich mir vorstelle, dass jetzt wieder die kalte Jahreszeit beginnt, könnte ich heulen!

Aber gut, hilft ja nix: seit Samstag sind wir auf dem Boot und zumindest hat es aufgehört zu regnen 🙂

 

Nachtrag: seit Montag sind wir auf Grund der schlechten Wetterlage wieder zu Hause 🙁
Aber man kann ja auch zu hause schön urlauben…