Mai-Garten

Anfang des Monats war es sau kalt! Nichts haben wir raus gepflanzt, viel zu kalt! Am 09.05. morgens 1 Grad!
Den Kürbis habe ich betüddelt wie nie zuvor. Hauptsache er dankt es mir 😁
Die Rosen hinten im Garten haben keine Blüten- Ansätze, ob das vom „Wintereinbruch“ kommt?
Am Teichrand wuchern gelb blühende Blumen, die sich durch das Unkrautflies verbreitet haben. Die habe ich am Anfang des Monats stark gejätet und eine Wiesen- Mischung ausgesät. Auch unter dem alten Apfelbaum wurde eine Tüte „Blumenwiese“ verteilt. Ich bin auf das Ergebnis gespannt, da es selbst gezogene Mischungen aus dem Internet sind.
Vor dem Naturzaun habe ich vorgezogene Lupinen und Mohnsamen ausgesetzt. Auch da bin ich auf das Ergebnis gespannt. Mohn will eigentlich auf meinem Grundstück genauso wenig bleiben wie Stockrosen. Am 12. des Monats habe ich es dann gewagt und die Kürbisse rausgepflanzt. Zwei Tage später mussten sie einen heftigen Gewitterguss überstehen und ein Pflänzchen hat schon Spuren von Schneckenfraß! Aber ich möchte ungern Schneckenkorn an mein zukünftiges Essen streuen. Somit werde ich Kaffeesatz einsetzen. Würde mich nicht wundern, wenn wir in einigen Jahren eine Kaffee-Plantage haben 🙂
Ende des Monats ist es trocken und heiß. Ich bin jeden Abend am Gießen.
Der Vorgarten ist nach einer Regen-Nacht regelrecht explodiert.
Den Weg vorne habe ich „frei“ geschnitten. An dem Tag waren es schon morgens 20 Grad…
Jetzt muss ich dringend mal wieder mit Gartenabfall zum Müll fahren.
So ganz ist das mit dem Kompostieren noch nicht optimiert hier…
Der Kürbis ist noch sehr klein und schlapp, ich hoffe er entwickelt sich noch. Die Rosen haben jetzt doch Blütenknospen und der Waldmeister blüht immer noch.
Am Ende des Monats blühen gelbe Iris und die ersten Rosenblüten sind da.
Das Unkraut wuchert und ich komme kaum dagegen an…
Wann muss ich die Rosen noch mal düngen und wann soll ich den Flieder schneiden? Zu wenig Zeit!


Bilder aus dem Mai-Garten

Samstag war ich ab frühen Abend ganz allein zu Hause. Das war sehr entspannend 🙂
Die Sonne ging schön unter und ich bin mit der Kamera durch den Garten gestromert.
Eigentlich ist unser Garten mehr grün als bunt, aber ein paar schöne Blüten habe ich gefunden und musste sie ablichten:
Das ist die Klematis Montana, nach einer Regen- Nacht sind leider nicht mehr so viele Blüten dran.

Hier sieht man Bärlauch. Bei der ersten Pflanze sind die Blütenblätter noch dran, beim zweiten Bild nur noch die Kapseln.

Das Licht am Abend finde ich besonders schön zum Fotografieren.

Hier war einer meiner Makro-Ringe im Einsatz.
Das obere Bild habe ich so geschossen, dass untere habe ich von FOTOR automatisch bearbeiten lassen.
Beide Bilder haben ihren eigenen Ausdruck, oder?

 


Im Garten blüht es

Irgendwie ist trotz der Kälte draußen der Frühling da!
Waldmeister und Bärlauch haben sich (wie gewünscht) ausgebreitet!
In einem Beet, in dem ich eigentlich schöne Stauden haben möchte, hat sich das Maiglöckchen heimlich vermehrt zu einem großen Teppich! Die hatte ich eigentlich gar nicht auf dem Plan! Aber sie sehen natürlich besser aus als Giersch 🙂

Gartendeko wandert jetzt auch so langsam wieder an ihren Platz. Und an diesem Wochenende habe ich die Kräuter rausgestellt. Bin gespannt, ob die Eisheiligen Milde walten lassen!
Den Teichrand habe ich zum Teil neu angesät. Einige Blumen sind wirklich zu ausbreitungs-freudig!
Zu den Fotos: die Lichtverhältnisse waren schwierig, bei voller Mittagssonne sollte man nicht den Garten fotografieren! Und wenn man nicht mit allen Sinnen bei der Sache ist, sieht man das sofort am Ergebnis, oder?


Der April-Garten

Projekt Terrassen-Zaun hat begonnen. Das war mal wieder mehr Arbeit als gedacht…
Im Gewächshaus gedeiht Anfang April alles prächtig!
Auch im Garten wird es langsam grün und die Temperaturen laden zur Gartenarbeit und grillen ein.
Anfang des Monats habe ich die Rhododendren gedüngt. Ich hatte noch Dünger in der Garage. Erbsen habe ich wieder direkt ausgesät.
Es ist so trocken, dass ich ab und zu mit der Gießkanne durch den Garten laufe! Die Klematis sind gewachsen und man erkennt schon die Blütenknospen. Vorne im Beet blüht Heide, ein Strauch und der Bodendecker blühen in blau. Der Ranunkelstrauch hat vereinzelt Blüten und die Tulpen sind weit offen.
Mitte des Monats ist es so kalt! Es drohen Nachtfröste und ich habe die Kräuter auf der Terrasse wieder warm eingepackt! Der Rasen wurde erst jetzt von uns das erste mal gemäht. Die Blümchen im Gras sahen so schön aus und an Zeit hat es auch gemangelt 😉
Ab Mitte April wurde es dann immer kälter! Die Rhododendren hatten so schön geblüht und dann sind alle Blüten verfroren! Ähnlich erging es der Hortensie, sie sieht wirklich erbärmlich aus. Nur geblüht hatte sie noch nicht, das wird sie nun wohl auch nicht mehr.
An den Rhodis habe ich die matschigen Blüten abgesammelt und die Hortensie weit zurück geschnitten. Eigentlich mögen sie das ja nicht. Mal sehen, was sie nächstes Jahr sagt.
Auf Grund des kalten Wetters werden die Pflanzen auf der Wohnzimmer-Fensterbank schon riesig! Aber rauspflanzen traue ich mich nicht. Nachts haben wir Minusgrade! Unglaublich…
Hoffentlich wird es bald wärmer, bekomme sonst noch Winter-Depressionen…


Verfroren 

Am Zaun zur Straße habe ich eine Reihe Azaleen. Sie blüh(t)en dunkelrot. Dieses Jahr waren sie wohl zu früh dran, in den letzten beiden Nächten hat Ihnen der Frost hart zugesetzt😩

Die Blüten sind zu 80% verfroren und hängen matschig im Strauch. Ich habe heute einen Großteil entfernt, in der Hoffnung, die Sträucher blühen weiter?

Auch meine schöne große Hortensie vor der Haustür hat es erwischt 🙁
Letztes Jahr war es ihr zu trocken, da sind viele Blätter braun geworden. Dieses Jahr habe ich sofort angefangen zu gießen, als es ein paar Tage warm und sehr trocken war. Und nun sind viele Blätter verfroren! Ich habe sie stark beschnitten. Denke mal, sie wird dieses Jahr gar nicht mehr blühen 🙁
Im Gewächshaus ist alles in Ordnung. Das automatische Fenster hat sich schon bezahlt gemacht!
Aber zum Glück ist der Garten nicht meine Einnahmequelle. Ich hoffe, die Landwirte und Gärtner hatten keinen großen Schaden durch den Frost…


Projekt im Garten

So, der Frühling ist da und mir juckt es wieder in den Fingern 🙂
Schon einige Zeit guckte mich unser Terrassen-Zaun unglücklich an. Das letzte mal habe ich ihn vor 12 Jahren gestrichen…

2005

Er wird immer schön dekoriert, aber nun kann die schönste Deko nicht verdecken, dass es Zeit wird für einen neuen Anstrich!
Der Ehemann hat die große alte Rose ganz zurück geschnitten, hoffentlich überlebt sie das…
Nun muss die Farbe dran an den Zaun!

Eingekauft habe ich bei Hornbach und Zimmermann:
Farbsprüh-Pistole (ZimmermannAngebot)
PU Acryl Lack
Passende Grundierung
Pinsel
Rollen (Griff hatten wir noch zu Hause)
Schleifpapier (80er)
Gar nicht so einfach für mich als Laien. Letztes Jahr habe ich die holz-vertäfelte Küchenwand gestrichen, das war eine langwierige Sache! Mal sehen, ob ich es dieses mal effektiver hinbekomme?
Freitag habe ich begonnen, den Zaun mit dem Hochdruck-Reiniger zu bearbeiten. Dafür musste ich auch zu den Nachbarn rüber. Die haben dort ihre Auffahrt (also kann man nichts zertrampeln oder so). Als ich fertig war, kam der erste Nachbar und lobte mich, weil der Zaun so sauber sei. Ich antwortete brav, dass er auch noch Farbe bekommt.  Dann haben der Ehemann und ich den Zaun abgeschliffen. Der Sohn fand ihn „voll shabby-chic“! Samstag habe ich die Vorstreich-Farbe (Grundierung) auf unserer Seite mit Rolle und Pinsel gestrichen, auf der anderen Seite dann am Sonntag. Ein weiterer Nachbar fand die Farbe ganz toll. Ich antwortete brav, dass noch ein weiterer Anstrich folgen wird.

Nur die Grundierung!

Sonntag Nachmittag half mir der Ehemann, mit der Sprühpistole die endgültige Farbe aufzutragen. Vorher hatte ich unsere Seiten noch mal grob abgeschliffen. Auf Nachbars Seite hatten wir vorsorglich Folie aufgehängt.
Montag endlich kam die letzte Seite dran (beim Nachbarn). Die Nachbarin merkte an, dass ihr Pink auch gefallen hätte, es ist aber cremeweiß geworden.

Fertig

Und schneller als beim Küche streichen war ich doch, denn damals musste ich mehrfach über die Wand streichen, weil ich an der Farbe gespart hatte!
Jetzt ist nur noch die Frage, welche Deko wieder an den Zaun darf?


Der Garten im März

Habe angefangen auf der Fensterbank auszusäen 🙂
Erstmal schwarzäugige Susanne, Zinnie, Steinkraut und Glockenblume
Die letzten beiden sollen im Frühsommer meine Mauer verschönern…
Außerdem habe ich noch mal Kresse ausgesät und die Frühbeete im Garten und im Gewächshaus mit Kompost bedeckt.
Jetzt hab ich doch gerade gelesen, dass die Susi mehrjährig ist! Und ich habe sie im Herbst immer entsorgt? Aber sie sieht zum Ende des Gartenjahres auch immer recht „tot“ aus? Hm, werde es mir notieren und sie evtl. überwintern…
Nach nicht mal einer Woche ist es schon grün auf der Fensterbank!
(Nachtrag: die Samen über ebay bezogen gehen auch Ende März nicht weiter auf…)
Im Netz, in Büchern und sogar in unserer Tageszeitung lesen wir viel über Gemüsegarten, Obstgarten etc. Aber je mehr man liest umso verwirrter ist man?
Wir gärtnern ja nicht erst seit letztem Jahr, aber irgendwie sind wir da sonst unbedarfter rangegangen…
Mitte März haben mir meine Jungs wieder ganz toll im Garten geholfen! Wir haben etwas Laub aus dem Graben geholt, Laub von den Beeten gesaugt (natürlich mit Laubsauger) und die Dachrinnen gereinigt.
Etwas vom Kompost habe ich in die Beete verteilt. Dieses Jahr sieht der Kompost ganz gut aus (eine Kompostmiete). Es sind viele Kompost-Würmer am arbeiten für uns und der fertige Kompost müsste nur noch von uns besser gesiebt werden. Irgendwas ist ja immer 😉
Im Gewächshaus zeigen sich Kohlrabi und Radieschen.

Auf dem Holzstück stand mit Edding Radieschen, leider wohl doch nicht wasserfest…

Ende März wird das Wetter immer besser.
Habe wieder eine Menge Unkraut aus den Fugen der Wege gekratzt.
Ich wunderte mich letztens im Baumarkt: da kann man doch tatsächlich Farn und Efeu kaufen! Leute, kommt einfach in meinen Garten, da könnt ihr euch das umsonst abholen!!
Auch am Ende des Monats haben die Jungs im Garten geholfen. Sie haben die Terrasse vom Winterlaub und Staub befreit. Während dessen habe ich die Himbeeren gemulcht und die Rosen geschnitten und mit etwas Kompost versehen.
Der Ehemann hat im Gewächshaus einen automatischen Fensterheber eingebaut.
Bin gespannt, wie das funktioniert. Meine Schwester und mein Kollege sind mit ihren ganz zufrieden…


Gartenarbeit, jetzt kann es losgehen

Ich habe ja schon öfter erwähnt, dass unser Grundstück nicht gerade klein ist. Und obwohl zwei Häuser drauf stehen und viel gepflastert ist, macht es eine Menge Arbeit.

Ich sehe es sportlich, gehe ja nicht ins Fitnessstudio oder exzessiv joggen. Also ist die Gartenarbeit der Ausgleich für meinen Bürojob.

Da wir keinen nutzlosen Garten haben möchten, bringt die Gartenarbeit auch noch erfreulichen Ertrag! Letztes Jahr haben wir eine Menge Gemüse aus eigener Anzucht genossen.

Tomaten, Kartoffeln, Pastinaken, Topinambur

Ums Geldsparen kann es dabei allerdings nicht gehen. Es ist natürlich so, dass wir Gurken etc. selber ernten, wenn der Preis eh gerade ganz unten ist weil Saison…  Leider wachsen gerade die schönen Blumen nicht in meinem Garten. Habe jetzt schon über einige Jahre Garten- und Pflanzenbücher gelesen und das Internet rauf und runter gelesen. Ich halte mich an Pflege- und Pflanzanleitungen, dünge und gieße und ich gebe es zu: ich rede mit Pflanzen 🙂 Dennoch wollen sich viele nicht dauerhaft bei mir ansiedeln! Was gut läuft sind Giersch, Ackerschachtelhalm und Ackerwinde.
In meinem Garten sollen sich auch Vögel, Eichhörnchen und Igel wohl fühlen, Platz genug haben sie! Dazu gehört, dass man ihnen Nahrung und Unterschlupf bietet. Das wiederum bedeutet, dass Bienen, Schmetterlinge und Krabbelviecher sich ansiedeln. Dies erreicht man mit heimischen Blumen und Sträuchern. Also nicht diese Exoten wie Sommerflieder (dachte immer, der sei heimisch?), die Kanadische Goldrute, der Kirschlorbeer, der Essigbaum und die Neubelgische Aster (kenn ich gar nicht). Wir haben in unserem Garten auch Totholz rumliegen. Und das nicht nur, weil wir zu faul zum aufräumen sind 🙂 Es gibt ein paar Ecken die nicht oft betreten werden, so dass sich zum Beispiel Brenneseln ausbreiten könne. Diese sind wichtige Nahrungsquelle für Schmetterlinge.
Denn früher war nicht nur mehr Lametta, sondern auch mehr Schmetterling. Ist euch das auch schon aufgefallen?
Ich könnte noch endlos weiter schreiben, Aber das naturnahe Gärtnern erklären andere viel besser in Büchern und im Internet. Ein schönes Buch ist dieses: So werde ich Biogärtner von Karl Ploberger
Bücher sind Ideen-Geber und -Anreger, man kann nie alles 1:1 umsetzen…

Und am Ende soll der Garten ja auch noch Erholung bieten!


Der Garten im Februar

Es bleibt einfach kalt!
An dem einzigen Tag über null grad (es war ein Samstag) waren wir nachmittags zum Grillen eingeladen. Somit haben wir noch nichts im Garten machen können, da es immer zu kalt ist!
Auf der Fensterbank versuche ich Kresse in Eierschalen zu ziehen (Frühlingsdeko?)
Ende Februar hatte nicht ein Korn zu keimen begonnen, somit habe ich das wieder weggetan und muss neue Samen kaufen.
Mitte Februar war es trocken und es blieb auch nachts frostfrei. Somit habe ich den kleinen Birnbaum geschnitten und etwas Pampasgras und Bambus ebenfalls gestutzt.
Insgesamt war ich 2 einhalb Stunden beschäftigt und man hat das Gefühl in dem großen Garten sieht man nix davon…
Da die Stallpflicht für Hühner überraschend aufgehoben wurde, habe ich den Damen Auslauf verschafft und sie haben es sichtlich genossen. Danach habe ich ihre Spuren in den Beeten beseitigt. Durch das Scharren haben sie das alte Laub aufgewirbelt, sodass ich es leicht aufsammeln konnte 😉
Letztes Jahr im Februar haben wir die Hecke weit runter geschnitten und in diesem Jahr sollte der zweite Teil dran glauben. Jetzt müssen wir uns sputen, denn ab März soll man die Hecken ja nicht mehr stutzen wegen der (eventuell) brütenden Vögel…


Dezember/Januar im Garten

Da diese beiden Monate gartenmäßig nicht so viel hergeben, habe ich sie mal zusammen gefasst:
Der Dezember startete mit eisigen Temperaturen! Im Gewächshaus brannte nächtelang die Heizung…
Mit Gartenarbeit war nicht viel- alles eingefroren!
Am Ende des Monats typisches Schmuddel-Wetter. Ab und zu habe ich Laub weggefegt und am Teich musste ich die Teichrand-Pflanzen abschneiden, weil sie in den Teich fielen. Dort würden sie auf den Grund sinken und verfaulen, was ja nicht so gut ist für die Fische. Wir haben keine Belüftungspumpe für den Teich und somit muss man da ein wenig aufpassen!
Ab Januar war es wieder eisig. Schnee blieb gefühlt „wochenlang“ liegen wegen der Eiseskälte. Im Gewächshaus haben wir in manchen Nächten die „Heizung “ angemacht.
Die Hühner haben (trotz der Kälte) plötzlich wieder angefangen 2-3 Eier pro Woche zu legen.
Kleine zarte Spitzen von Frühblühern ragen unerwartet Ende Januar aus dem gefrorenen Boden, erstaunlich! Ich habe mir schon Blumen-Samen bestellt von einer privaten Anbieterin bei Eb…
Bin ganz gespannt auf das Ergebnis!