Hör mal du Eselpoppender Kackefresser…

Es ist ja eigentlich so, dass man immer das gleiche kocht. Im mehr oder weniger zufälligem Rotationsverfahren werden immer wieder die gleichen Rezepte daheim verkocht, ab und zu in kleiner Variation. Eigentlich wie die Musik im Radio. Also hab ich beim letzten Einkauf mal geguckt, was mich inspirieren könnte, nicht immer das Gleiche. Letztendlich waren es Hähnchenbrustfilets und BBQ-Sosse. Komisch? Ist aber so. Mal was anderes. Die im Geiste schon servierten Kartoffeln habe ich leider beim Einkauf vergessen.

Das Filet wurde Sonntag Abend zu Streifen geschnibbelt und mit der Sosse sowie einer kleingeschnittenen Ziebel verrührt. Dann kam alles in den Kühlschrank bis zum nächsten Tag, damit es gut durchziehen konnte. Montag Abend stellte ich eine Pfanne auf den Herd, heizte sie gut an und rakte die Mischung dort rein, das alles wurde bei grosser Hitze gut angegart. Für die letzten paar Minuten kamen noch Kidney-Bohnen hinzu, wegen dem Gemüse und (vor allem) wegen der Farbe. Wegen der vergessenen Kartoffeln habe ich dann das immer auf Reserve liegende Pürree angerührt und die Jungs zum Essen gerufen. Wir waren also zu dritt: Die beiden Jungs und ich.

Mengen, die „verkocht“ wurden:

  • 600 Gramm (!) Hähnchenfleisch
  • Eine Flasche BBQ-Sosse (ja, Sauce)
  • eine etwas ziemlich mehr als Eigrosse Zwiebel
  • Eine Dose Kidney-Bohnen
  • zwei Beutel Kartoffelpürree (ein Liter Wasser plus 400ml Milch)

So sassen wir da und genossen das Mahl, Pfanne und Kumme auf dem Tisch, und als eigentlich alle satt waren, da sagte Pieth „Ich esse nun den Rest, OK?“. Keiner hatte da was gegen…. ausser die Mutter, welche eine Stunde später vom Pilates heim kam und doch recht Hunger hatte. „Habt ihr mir nix übergelassen???? Ich hätte das auch gern probiert!“. Sohn Nr.2 reagierte fast spontan mit der Aussage: „Sei froh, das schmeckte gar nicht“ (was natürlich sofort als recht schmale Notlüge entlarvt wurde).

Was lernen wir daraus? Essen kochen kann so spannend sein wie Blog-lesen!
Und was hält die Familienoberhauptin davon?

Frag Hasi!

In diesem Sinne:
Herzlichen Glückwunsch zu 200 Blog-Einträgen wünscht der Hasi-Mann

(Der Titel dieses Beitrages hat natürlich nix mit dem Inhalt zu tun und dient nur dem SEO, ausserdem ist er ein guter Eye-Catcher)

(Und der ganze Text dient nur den Stichwörtern, um auf diverse Beiträge in diesem Blog verlinken zu können. Klickt euch einfach mal durch)


Keine leeren Versprechen II

Wir hatten einige Jahre keinen Backofen.
Da unsere Küche eine Terrassentür, Fenster und eine große, in die Wand integrierte Sitzbank beherbergt, haben wir nicht viel Arbeitsfläche und Stauraum.
Als wir die jetzige Küche planten, kam der Ehemann auf die Idee, wir könnten ohne Backofen überleben.
Mit einer großen Mikrowelle mit integriertem Grill und Backfunktion sparen wir einen ganzen Schrank.
Das ging so lange gut, bis die Kinder Blechpizza verlangten und Ehemanns Kochkünste besser wurden.
Ein Braten für drei große Männer und mich passt eben nicht in eine Mikrowelle (auch wenn diese einen riesen Garraum hat)
Der Ehemann hatte genug vom experimentieren und versprach einen Backofen 🙂

Ich freute mich so sehr, dass ich mich dazu hinreißen ließ, zu versprechen jeden Samstag einen Kuchen zu backen, sollte der Backofen endlich Einzug halten.

Wie der Backofen zu uns kam ist nachzulesen unter: www.lerigau.de

Nun habe ich nach einigen Blechkuchen mich an Muffins gewagt:

Muffins 1. Versuch

Tja, leider sind die Muffins nicht perfekt geworden…

Hier sehen sie gut aus

Ich habe mich in der Backofen-Einstellung versehen.
Die Muffins waren nach den vorgesehenen 25 Minuten nicht mal ansatzweise fertig…
Also Einstellung geändert und noch mal 10 Minuten angestellt.
Von außen sehen sie toll aus- sie schmecken traumhaft!!
Aber ich muss sie umbenennen  in „Löffeltörtchen“:-)

Löffeltörtchen

 


 

 

Lecker mit Kaffee und Schlagsahne