Noch keine Weihnachtsgeschenke? Upcycling und DIY ganz einfach

Dieses Jahr verschenke ich mal was Selbstgemachtes.
He, nicht die Augen verdrehen! Das ist jetzt schwer angesagt 😉

Von unserem Geschirr sind die Kaffeetassen und Untertassen über, keiner braucht sie.

Vor längerer Zeit schon habe ich im Netz gesehen, wie aus diesen beiden Dingen ganz schnell ein kleiner Vogelfutter-Spender hergestellt ist.

Also die Heißklebepistole geholt und los.

Damit nach dem Auspacken umgehend die Vogelwelt glücklich gemacht werden kann, habe ich eine Portion Vogelfutter für jede Vogel-Tasse in Teefilter abgefüllt und beigelegt. 

Hier das Ergebnis, 7 Geschenke gleichzeitig fertig:
Schnell noch mit ausreichend Luftpolster-Folie verpackt, dann hat man das auch schon erledigt!

2 von den Teilen behalte ich selber 😉

So früh hatte ich noch nie alle Geschenke beisammen 🙂


Brotboxen kann man nie genug haben…

Diese tolle alte Brotbox habe ich bei ebay ersteigert.
20-07-23 18_Fotor Bald mussten wir feststellen, dass wir mehr Platz benötigen! Toastbrot, Graubrot, Schwarzbrot…
Also stapelte sich das Brot neben der Box 🙁

Da ich einige alte Blechdosen gesammelt habe, entschied ich mich eine davon zu nutzen.
Leider passte diese optisch gar nicht in unsere Küche (ja, ich weiß: 80% meiner „Mitbewohner“ ist das echt völlig wurscht), aber von der Größe…

IMG_8199_FotorDann fiel mir ein, dass in der Garage noch ein Rest der Küchenwandfarbe stand 🙂

Und so sieht sie nun aus:
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Mir gefällts 🙂


DIY Adventskalender

Als die Kinder noch klein waren, hatten wir einen unglaublichen Socken-Verschleiß!
Damals ist mir die Idee gekommen, den Adventskalender zu nutzen und 12 Paar Socken in „Säckchen“ für 24 Kleinigkeiten zu verwandeln.
Der Ehemann hatte dann ein Schräubchen-Brett gebastelt, damit der Kalender jedes Jahr wieder genutzt werden konnte.

Nach einigen Jahren wurde der Flur renoviert und das Brett hatte keinen Platz mehr. Die Jungs wünschten sich auch „richtige“ Kalender von Playmobil oder Lego. Mama war etwas traurig. Aber es wurde auch immer schwieriger 2x 24 kleine Dinge zu finden, denn es sollten ja nicht nur Süßigkeiten ausgepackt werden (was hatten wir damals noch für tolle Erziehung-Ansätze *lach*).

Im Sommer stolperte ich nun auf dem Dachboden über besagtes „Schräubchen-Brett“!
Da reifte in mir der Wunsch, den alten Kalender wieder aufleben zu lassen!
IMG_5754Die Socken sind mittlerweile so riesig, dass ich das Bündchen umfalten muss!
IMG_5756Wer weiß? Vielleicht ist es das letzte Jahr, in dem wir alle die Vorweihnachtszeit zusammen verbringen?

Der große Sohn macht im Juni sein Abi (hoffentlich) und dann könnte es ihn in die ganze Welt verschlagen 🙂


Hör mal du Eselpoppender Kackefresser…

Es ist ja eigentlich so, dass man immer das gleiche kocht. Im mehr oder weniger zufälligem Rotationsverfahren werden immer wieder die gleichen Rezepte daheim verkocht, ab und zu in kleiner Variation. Eigentlich wie die Musik im Radio. Also hab ich beim letzten Einkauf mal geguckt, was mich inspirieren könnte, nicht immer das Gleiche. Letztendlich waren es Hähnchenbrustfilets und BBQ-Sosse. Komisch? Ist aber so. Mal was anderes. Die im Geiste schon servierten Kartoffeln habe ich leider beim Einkauf vergessen.

Das Filet wurde Sonntag Abend zu Streifen geschnibbelt und mit der Sosse sowie einer kleingeschnittenen Ziebel verrührt. Dann kam alles in den Kühlschrank bis zum nächsten Tag, damit es gut durchziehen konnte. Montag Abend stellte ich eine Pfanne auf den Herd, heizte sie gut an und rakte die Mischung dort rein, das alles wurde bei grosser Hitze gut angegart. Für die letzten paar Minuten kamen noch Kidney-Bohnen hinzu, wegen dem Gemüse und (vor allem) wegen der Farbe. Wegen der vergessenen Kartoffeln habe ich dann das immer auf Reserve liegende Pürree angerührt und die Jungs zum Essen gerufen. Wir waren also zu dritt: Die beiden Jungs und ich.

Mengen, die „verkocht“ wurden:

  • 600 Gramm (!) Hähnchenfleisch
  • Eine Flasche BBQ-Sosse (ja, Sauce)
  • eine etwas ziemlich mehr als Eigrosse Zwiebel
  • Eine Dose Kidney-Bohnen
  • zwei Beutel Kartoffelpürree (ein Liter Wasser plus 400ml Milch)

So sassen wir da und genossen das Mahl, Pfanne und Kumme auf dem Tisch, und als eigentlich alle satt waren, da sagte Pieth „Ich esse nun den Rest, OK?“. Keiner hatte da was gegen…. ausser die Mutter, welche eine Stunde später vom Pilates heim kam und doch recht Hunger hatte. „Habt ihr mir nix übergelassen???? Ich hätte das auch gern probiert!“. Sohn Nr.2 reagierte fast spontan mit der Aussage: „Sei froh, das schmeckte gar nicht“ (was natürlich sofort als recht schmale Notlüge entlarvt wurde).

Was lernen wir daraus? Essen kochen kann so spannend sein wie Blog-lesen!
Und was hält die Familienoberhauptin davon?

Frag Hasi!

In diesem Sinne:
Herzlichen Glückwunsch zu 200 Blog-Einträgen wünscht der Hasi-Mann

(Der Titel dieses Beitrages hat natürlich nix mit dem Inhalt zu tun und dient nur dem SEO, ausserdem ist er ein guter Eye-Catcher)

(Und der ganze Text dient nur den Stichwörtern, um auf diverse Beiträge in diesem Blog verlinken zu können. Klickt euch einfach mal durch)


DIY Regale

Neulich erstand ich 2 (Nicht-)Europaletten.
Sie sind etwas kleiner als die originale, aber dass passte mir ganz gut.
Wie ihr euch denken könnt, wollte ich daraus Regale machen.
Da ich handwerklich nicht begabt bin (man könnte auch sagen, ich habe 2 linke Hände), war mir etwas mulmig zu mute. Aber mein Ehemann ermunterte mich mit dem Hinweis, dass man sie ja noch immer wegwerfen könne 🙂
Die Kommode hatte ich ja auch (mehr oder weniger erfolgreich) verschönert.
Siehe hier
Im Internet habe ich mir alle möglichen Tipps durchgelesen und mir die praktikabelsten gemerkt. Ab in den Baumarkt und losgelegt.
Das große Regal erhielt einen grünen Voranstrich, da ich mir überlegt hatte, dass es gut aussehen würde, wenn nach dem 2. Anstrich mit Altweiß das grün noch durch schimmert.

1. Anstrich

Das kleine Regal erhielt einen Voranstrich mit der Grundierung, die vom Schränkchen noch übrig war.

Es ist unglaublich, wie viel Farbe so ein Regal „verschlingt“
Das grüne Regal hat eine mittelgroße Dose gebraucht, um so grün auszusehen!
Das kräftige Grün hat mir so gut gefallen, dass ich erst überlegte, das so zu lassen.
Aber in unserem Flur herrschen die Farben Kiefer und Weiß, da war mir so ein kräftiges Grün zu bunt…
Ich habe die Regale nach dem Anstrich trocknen lassen und dann abgeschliffen.
Nach dem Abstauben kam der 2. Anstrich.
Dazu habe ich die Baumarkt -Farbe (Acryllack) „Altweiß“ mit etwas Wasser verdünnt.
Dieses mal hatte ich mir Rosshaar-Pinsel gegönnt. Mir gefällt das Arbeiten damit besser als mit den herkömmlichen Pinseln.
Im Internet wurde empfohlen, die größeren Flächen mit einer Rolle zu bearbeiten, dass werde ich nächstes mal ausprobieren.
Die Farbe auf dem grünen Regal habe ich dann teilweise noch mit einem alten Baumwolltuch verwischt, damit der „shabby-Effekt“ entsteht.

Shabby? Vintage?

Bei dem kleinen Regal hat mir der Anstrich mit der Grundierung eigentlich schon gefallen. Ich habe die Kanten noch mal abgeschliffen und die 2. Farbe sehr grob abgewischt.
Als Boden für die 2 Regalfächer hat mein Ehemann alte KFZ-Nummernschilder verwendet.
Das sieht man zwar auf dem ersten Blick nicht, aber wir leiben solche „versteckten“ Details.

Nachdem wir eine Menge umgeräumt hatten, konnten die Regale nun ihrer neuen Bestimmung zugeführt werden.
Zu den Regalen habe ich eine alte Hakenleiste im gleichen Stil wie das grüne Regal gestrichen.
Unser Flur hat nun wieder mal eine Umgestaltung erlebt. Es ist der Raum, den wir wohl am Häufigsten renovieren und umgestalten. Eben immer den Anforderungen einer wachsenden Familie angepasst…