Gartenarbeit, jetzt kann es losgehen

Ich habe ja schon öfter erwähnt, dass unser Grundstück nicht gerade klein ist. Und obwohl zwei Häuser drauf stehen und viel gepflastert ist, macht es eine Menge Arbeit.

Ich sehe es sportlich, gehe ja nicht ins Fitnessstudio oder exzessiv joggen. Also ist die Gartenarbeit der Ausgleich für meinen Bürojob.

Da wir keinen nutzlosen Garten haben möchten, bringt die Gartenarbeit auch noch erfreulichen Ertrag! Letztes Jahr haben wir eine Menge Gemüse aus eigener Anzucht genossen.

Tomaten, Kartoffeln, Pastinaken, Topinambur

Ums Geldsparen kann es dabei allerdings nicht gehen. Es ist natürlich so, dass wir Gurken etc. selber ernten, wenn der Preis eh gerade ganz unten ist weil Saison…  Leider wachsen gerade die schönen Blumen nicht in meinem Garten. Habe jetzt schon über einige Jahre Garten- und Pflanzenbücher gelesen und das Internet rauf und runter gelesen. Ich halte mich an Pflege- und Pflanzanleitungen, dünge und gieße und ich gebe es zu: ich rede mit Pflanzen 🙂 Dennoch wollen sich viele nicht dauerhaft bei mir ansiedeln! Was gut läuft sind Giersch, Ackerschachtelhalm und Ackerwinde.
In meinem Garten sollen sich auch Vögel, Eichhörnchen und Igel wohl fühlen, Platz genug haben sie! Dazu gehört, dass man ihnen Nahrung und Unterschlupf bietet. Das wiederum bedeutet, dass Bienen, Schmetterlinge und Krabbelviecher sich ansiedeln. Dies erreicht man mit heimischen Blumen und Sträuchern. Also nicht diese Exoten wie Sommerflieder (dachte immer, der sei heimisch?), die Kanadische Goldrute, der Kirschlorbeer, der Essigbaum und die Neubelgische Aster (kenn ich gar nicht). Wir haben in unserem Garten auch Totholz rumliegen. Und das nicht nur, weil wir zu faul zum aufräumen sind 🙂 Es gibt ein paar Ecken die nicht oft betreten werden, so dass sich zum Beispiel Brenneseln ausbreiten könne. Diese sind wichtige Nahrungsquelle für Schmetterlinge.
Denn früher war nicht nur mehr Lametta, sondern auch mehr Schmetterling. Ist euch das auch schon aufgefallen?
Ich könnte noch endlos weiter schreiben, Aber das naturnahe Gärtnern erklären andere viel besser in Büchern und im Internet. Ein schönes Buch ist dieses: So werde ich Biogärtner von Karl Ploberger
Bücher sind Ideen-Geber und -Anreger, man kann nie alles 1:1 umsetzen…

Und am Ende soll der Garten ja auch noch Erholung bieten!