Erste Arbeiten im Garten

Es sind die letzten Tage im Februar und es juckt mir in den Fingern!
Am Freitag habe ich vom ältesten Teil der Miete (Komposthaufen) den frischen Kompost in Eimer gefüllt und bin damit zu den Rosen. Das Laub und die Tannenzweige, die ich als Frostschutz um die Wurzeln gelegt hatte, habe ich entfernt und jeder Rose ein wenig Kompost gegeben.
Danach habe ich den Frostschutz noch mal locker wieder um die Wurzeln gelegt, denn es wird Nachts ja noch richtig kalt…
Die meisten Rosen in meinem Garten sind erst 1- 3 Jahre alt und die Miete habe ich erst seit letztem Jahr. Somit bin ich gespannt, ob ich alles richtig gemacht habe 🙂
Der Rest der Miete, der Teil, der noch nicht so fein verrottet ist, habe ich neu angehäufelt und wieder ganz ans Ende des Platzes geschafft. Somit können wir einen neuen Hügel anhäufen.
Mein Frühbeet und mein Sonnenbeet haben auch noch ein wenig Kompost abbekommen und neue Erde. Ich besuchte einmal einen Vortrag über die (richtige) Anlage eines Komposthaufens und dort wurde mir die Miete erklärt und es klang alles sehr logisch für mich. Eine gute Internet-Seite, die den Aufbau dieser Art des Kompostierens erklärt, habe ich allerdings noch nicht gefunden! Ich selbst habe hier schon mal darüber berichtet.
Heute dann habe ich Kap- Margeriten in Anzuchterde gebracht und auch im Wohnzimmer auf die Fensterbank gestellt. Bärlauch habe ich schon vor ein paar Tagen in mein Beet mit den vielen Sträuchern gesetzt. Ich bestelle gerne ein paar kleine Pflänzchen im Internet, diese setze ich dann ins Beet und im Mai blühen sie schön weiß unter den grün werdenden Büschen! Barlauch
Dann habe ich an einem Deko-Projekt angefangen zu arbeiten.DSCI0539
Im Garten zeigen sich immer mehr Frühblüher und mit Sonnenschein macht die Gartenarbeit richtig Spass.Blumen
Der Ehemann ist noch mal in den großen Apfelbaum geklettert und hat die großen Äste entfernt. Der Baum ist über 70 Jahre alt und trägt ab und zu echt leckere Äpfel. Leider hat er aber auch immer wieder Krankheiten und wir überlegen, ihn in den nächsten Jahren zu fällen. Es fällt mir unheimlich schwer, einen Baum zu fällen. Vor ein paar Jahren hat der Ehemann einen kleinwüchsigen Apfelbaum gefällt, der mitten auf dem Rasen stand. Er war mindestens so alt wie ich und immer ein Blickfang im Garten. Leider war er auch krank und die Äpfel haben ehrlich gesagt nie geschmeckt. Trotzdem erinnere ich mich noch oft an ihn, wenn ich in den Garten blicke…Baum