Ein geklauter Beitrag

Grohn 2017 – die krönende Abschlussfahrt

Am 30.09.2017 um 14:00 war an der Buschhagen-Halbinsel Treffen zur Abfahrt Richtung Grohn, das Ziel unserer jährlichen Abschlussfahrt. Einige Teilnehmer (u.a. die Segler) waren schon in Elsfleth, wo man auf die “Mobos” wartete, um gemeinsam die Weser gen Lesum hochzufahren. Gegen 16:30 wurden auch dort die Leinen losgeworfen und mit allen Booten fuhren wir mit geringer Marschfahrt (man nahm Rücksicht auf die Langsamsten) durch leider viel zu viel Regenschauer. Teilnehmende Boote waren: Die Harmonie, Verano, Zarah, Slocum, Kairos, Maran. Die Balu  kam nach und schloss sich mit seinem flotten Boot der Kolonne bald an, Marvin II  lag schon in Grohn. Mit an Bord waren natürlich auch Partner und Gäste.

Fahrt zum Sammeln in Elsfleth

Im “letzten Büchsenlicht” eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang im Zielhafen angekommen war es gar nicht so einfach, für alle einen Liegeplatz zu finden, denn Wetterbedingt waren viele Boote am Wochenende nicht rausgefahren und so war der Hafen recht voll. Dank Hochwasser durfte man sich erlauben, sinnig durch die Schlengelreihen zu fahren, um eine freie Box zu finden. In dem engen Hafenbecken konnte so mancher seine Manöverfähigkeiten verfeinern, um Hafenkino zu vermeiden.

Finde die „Balu“

Am Abend wollte man dem stürmischen Wetter trotzen und dennoch grillen. In Grohn gibt es eine geräumige Hütte am Steg, wo man trocken und warm sitzen kann. So machten erstmal alle klar Schiff und versuchten, Klamotten oder Tampen zu trocknen. Dann wurde eine weitere Sitzbank samt Tisch in die Hütte gezaubert, Kerzen aufgestellt und entzündet, einer feuerte den Grill an und auf wirklich heissen Kohlen wurde das reichlich mitgebrachte Fleisch zubereitet. Salate waren da, Brot und natürlich die ein oder andere Flasche Bier. Zum Anlass der gelungenen Abschlussfahrt hat unser “jüngstes” Vorstandsmitglied sogar eine Flasche besonderen Barcadi springen lassen (wollen). Leider war der so besonders übel schmeckend, dass man kurzerhand die ganze Flasche Rasmus gegönnt hat. Das konnte keiner ahnen und war auch nicht weiter von Belang, denn dursten musste keiner

Gemütlich und Unterhaltsam

Am nächsten, sehr sonnigen Morgen wurde die Hütte aufgeräumt, was Dank des zahlreichen Erscheinens der vier Männer auch zügig beendet war 😉
Die ersten fingen schon an, die Rückfahrt zu planen, denn das Wetter war einfach zu unbeständig und die relativ ungünstige Tide tat ihr übriges, als das man einfach Nonstop von Grohn über Elsfleth in die Hunte nach Oldenburg fahren konnte. Die Segelyachten Kairos und Slocum nutzten den sonnigen Tag samt schwachen aber böigem Wind, um kurzerhand gegen Mittag abzulegen und die Weser segelnd zu bereisen. Das spart Diesel und bringt Ruhe und Entspannung! Dem entsprechend trudelten die einzelnen Boote zu unterschiedlichen Zeiten oder gar Tagen in Oldenburg ein, jeder hat die für sich beste Rückreise gewählt und sich nicht hetzen lassen.
Am 03.10. waren auf jeden Fall wieder viele Skipper vereint, um eine kleine Abschlussfeier zu begehen. Dabei war wieder ein Highlight, dass der ein oder andere (bald jeder?) ein kleines Erlebnis der Saison berichten konnte. Von langen Fahrten quer durch Norddeutschland über Regatta-Berichte (Rund Wangeroog) über Schiffsbegegnungen von OYC-Mitgliedern “irgendwo”, Fernseh-Teams bis zu Maschinen-Ausfällen gab es einige unterhaltsame Anekdoten. Und das Essen war auch sehr lecker im Bootshaus!

Segeln auf der Weser-backbord voraus die Kairos

Das war doch ein gelungenes (langes) Wochenende!

geklaut von:

Holger Eckert

Grohn 2017 – die krönende Abschlussfahrt


Wenn man als Einzige der Gruppe kentert 

Gestern Abend waren der Ehemann und ich mit einem Freund segeln, in kleinen Booten (Splash) 🙂 Olivier, ein Vereinskamerad, unterrichtet den Nachwuchs in Optimisten. Gestern hat er es mit uns versucht 🙂

Das Wetter war ok, viele Kiddies waren schnell mit ihren Optis im Wasser. Wir Erwachsen brauchten etwas länger…

Endlich das Boot im Wasser, stieg ich ein und Olivier erklärte mir noch einiges vom Steg aus, während er das Boot am Tau hielt. Plötzlich war ich weit ab vom Steg und auf mich allein gestellt! Wow!

Zuerst habe ich versucht den Optis aus dem Weg zu fahren- ich wollte keinen in Gafahr bringen!  Die erste Wende klappte hervorragend. Die weiteren mehr schlecht als recht…

Der große Ehemann saß etwas eingequetscht in seinem Boot. Olivier saß mit Michi (unserem dritten Mann) auf einem Boot mit Vorsegel(Teeny), kam näher und erklärte ein paar Dinge. Ich wollte es besonders gut machen mit der Wende, aber es kam anders!

Irgendwie habe ich alles falsch gemacht, das Boot neigte sich zu weit rüber und das Segel berührte die Wasseroberfläche. Natürlich kippte das Boot dann komplett und die Segel liefen voll Wasser… Ich rutschte von Bord und war komplett im See!

Olivier rief mir von seinem Boot aus zu, dass ich das Ding wieder aufrichten solle. Also schwamm ich zum Schwert und hängte mich ran- nichts passierte! Ich war zu leicht. Also hängte ich mich erneut ran und wippte auf und ab. Das Boot richtete sich plötzlich wieder auf. Jetzt sollte ich an Bord klettern. Hab ich ein Überlebenstraining gebucht? Hatten alle vergessen wie alt ich bereits bin? Egal, ich habs gemacht und war selber erstaunt, dass ich das alles ohne Jammern und Quengeln einfach gemacht habe 🙂

Michi musste mein Boot übernehmen, weil Olivier mit mir im 2er an den Steg wollte. Das hat Michi auch ohne weiteres getan. Wir beobachteten ihn bei seiner ersten Wende- gut gemacht! Bei der zweiten Wende legte sich das Boot wieder auf die Seite! Aber Michi war  vorbereitet! Wie ein Profi hangelte er sich auf die Seite zum Schwert und richtete das Boot wieder auf ohne nass zu werden! Respekt!

Schnell liefen wir zum Bootshaus, im Auto hatte ich Wechselklamotten. Aber wo war der Schlüssel? Michi hatte seine Wertsachen im Auto gelassen und den Schlüssel im Bootshaus irgendwo deponiert! Aber wo? Während ich duschte (peinlicher Weise in der Jungsdusche) suchten alle den Schlüssel!

Nach dem „Trockenlegen “ bin ich mit Olivier noch mal raus. Die beiden anderen blieben am Steg und holten die Boote wieder aus dem Wasser raus. Für mich war es ab da ein herrliches Feierabend- Segeln. Ich habe schon wieder viel gelernt 🙂


Segeln macht glücklich


Diese Fotos zeigen es:
share2

share-2

share

Gestern waren der Ehemann und ich 3 Stunden segeln. In Hooksiel wartete die Obadja, das Ausbildungsboot des Oldenburger Yacht Clubs auf uns ⛵️
Nach Feierabend eben ein bisschen segeln. 19 Grad, Sonne kein Wind. Da ist segeln nicht so einfach!
Unter Motor haben wir abgelegt und dann im Hooksmeer Segel hoch und Motor aus! Wir wurden von Stand-up- Padlerinnen überholt😂
Da ich an der Ruderpinne stand, blieb keine Zeit für eigene Fotos!
Im alten Hafen von Hooksiel gab es einen Zwischenstopp zum Tanken 🍺und mit der untergehenden Sonne haben wir wieder angelegt (unter Motor).
Es war total schön!

Vielen Dank an Heiko, dass er Zeit für uns hatte!