Wenn man als Einzige der Gruppe kentert 

Gestern Abend waren der Ehemann und ich mit einem Freund segeln, in kleinen Booten (Splash) 🙂 Olivier, ein Vereinskamerad, unterrichtet den Nachwuchs in Optimisten. Gestern hat er es mit uns versucht 🙂

Das Wetter war ok, viele Kiddies waren schnell mit ihren Optis im Wasser. Wir Erwachsen brauchten etwas länger…

Endlich das Boot im Wasser, stieg ich ein und Olivier erklärte mir noch einiges vom Steg aus, während er das Boot am Tau hielt. Plötzlich war ich weit ab vom Steg und auf mich allein gestellt! Wow!

Zuerst habe ich versucht den Optis aus dem Weg zu fahren- ich wollte keinen in Gafahr bringen!  Die erste Wende klappte hervorragend. Die weiteren mehr schlecht als recht…

Der große Ehemann saß etwas eingequetscht in seinem Boot. Olivier saß mit Michi (unserem dritten Mann) auf einem Boot mit Vorsegel(Teeny), kam näher und erklärte ein paar Dinge. Ich wollte es besonders gut machen mit der Wende, aber es kam anders!

Irgendwie habe ich alles falsch gemacht, das Boot neigte sich zu weit rüber und das Segel berührte die Wasseroberfläche. Natürlich kippte das Boot dann komplett und die Segel liefen voll Wasser… Ich rutschte von Bord und war komplett im See!

Olivier rief mir von seinem Boot aus zu, dass ich das Ding wieder aufrichten solle. Also schwamm ich zum Schwert und hängte mich ran- nichts passierte! Ich war zu leicht. Also hängte ich mich erneut ran und wippte auf und ab. Das Boot richtete sich plötzlich wieder auf. Jetzt sollte ich an Bord klettern. Hab ich ein Überlebenstraining gebucht? Hatten alle vergessen wie alt ich bereits bin? Egal, ich habs gemacht und war selber erstaunt, dass ich das alles ohne Jammern und Quengeln einfach gemacht habe 🙂

Michi musste mein Boot übernehmen, weil Olivier mit mir im 2er an den Steg wollte. Das hat Michi auch ohne weiteres getan. Wir beobachteten ihn bei seiner ersten Wende- gut gemacht! Bei der zweiten Wende legte sich das Boot wieder auf die Seite! Aber Michi war  vorbereitet! Wie ein Profi hangelte er sich auf die Seite zum Schwert und richtete das Boot wieder auf ohne nass zu werden! Respekt!

Schnell liefen wir zum Bootshaus, im Auto hatte ich Wechselklamotten. Aber wo war der Schlüssel? Michi hatte seine Wertsachen im Auto gelassen und den Schlüssel im Bootshaus irgendwo deponiert! Aber wo? Während ich duschte (peinlicher Weise in der Jungsdusche) suchten alle den Schlüssel!

Nach dem „Trockenlegen “ bin ich mit Olivier noch mal raus. Die beiden anderen blieben am Steg und holten die Boote wieder aus dem Wasser raus. Für mich war es ab da ein herrliches Feierabend- Segeln. Ich habe schon wieder viel gelernt 🙂


Segeln macht glücklich


Diese Fotos zeigen es:
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Gestern waren der Ehemann und ich 3 Stunden segeln. In Hooksiel wartete die Obadja, das Ausbildungsboot des Oldenburger Yacht Clubs auf uns ⛵️
Nach Feierabend eben ein bisschen segeln. 19 Grad, Sonne kein Wind. Da ist segeln nicht so einfach!
Unter Motor haben wir abgelegt und dann im Hooksmeer Segel hoch und Motor aus! Wir wurden von Stand-up- Padlerinnen überholt😂
Da ich an der Ruderpinne stand, blieb keine Zeit für eigene Fotos!
Im alten Hafen von Hooksiel gab es einen Zwischenstopp zum Tanken 🍺und mit der untergehenden Sonne haben wir wieder angelegt (unter Motor).
Es war total schön!

Vielen Dank an Heiko, dass er Zeit für uns hatte!