8 Tage segeln Teil 2

Tag 3

Hui, Herbst- Wetter in Amsterdam! Wind, Regen, kalt! Nur kurzer Spaziergang im aufstrebenden Juppi- Hafen- Viertel und abends lecker Steak essen im Hafen- Restaurant mit Blick auf Skyline Amsterdam! Toll

Tag 4

Ab nach Texel! Ausfahrt aus Kanal durch Schleuse Ijmunden. Was für ein Wellengang! Mohlenköpfe passiert, Schaukelei= Übelkeit! Kreuzsee vom Feinsten, 2 Meter Welle= das erste mal im Leben die Fische gefüttert 😂

Aber: alle drei brav hintereinander 😊

Dann Plötzlich Einfahrt in die Waddenzee: Sonne, leichte Brise, kaum noch Welle. Ich habe selbst die Einfahrt Texel angesteuert, tolles Boot!

Schönes Anlegemanöver 😉 was für ein schöner Segeltag! Abends lecker gekocht, müde ins Bett mit leichtem Sonnenbrand!

Tag 5

Boot verlegt im Hafen. Erst Sonne dann Wind und Regen. Haben den Tag für leichte Putz- und Instandhaltung genutzt.

Kaffee und Apfelkuchen im gemütlichen Lokal genossen.


8 Tage segeln

Hui, wie schnell die Zeit vergeht!

Jetzt ist der Segel-Törn rund Ijselmeer und Texel auch schon wieder Geschichte…

Ich konnte ihn nur kurz zusammenfassen, da es so viel zu sehen, lernen, mitmachen gab! Bin noch ganz geflasht!

Das schönste war allerdings, dass der Ehemann überraschend ab Tag 6 dazu kam 🙂

Tag 1

Zuerst mal ging es holprig los. Johanna (Skipperin) und ich haben wohl unterschiedliche Definitionen vom „Beginn und Ende“ einer Reise. Also bin ich schon Freitag, nach einem Hinweis von Johanna, etwas überstürzt Richtung Flevo Marina aufgebrochen.

Der Hafen ist schön, Johanna und Frank trinken Bier… bis jetzt gut! Ich habe ein eigenes Bad😊 welch Luxus!

Tag 2

Samstag erst Proviant bunkern dann los Richtung Amsterdam.

Regen Wind und Welle!

Motort, da Wind exakt von vorne! Johannas erste Schleuse vom Ijselmeer ins Markermeer. Zum Glück bin ich ja schon ein kleiner Schleusen- Profi 😉

Durch Amsterdam auf eigenem Kiel (naja, Johannas Kiel), tolles Erlebnis!

Gegen 19:10 angekommen in Marina Amsterdam. Müssen uns erst noch einspielen als Mannschaft…

Wind heult, abends wird an Bord gekocht.

Markermeer

Ende Teil 1

 


Wochenende an der Ostsee

Natürlich wieder zum segeln an die Ostsee😉

Dieses Mal sind meine Mädels mitgefahren. Alle freiwillig und drei ohne Segel- Erfahrung. Wir sind Donnerstag schon gestartet mit dem Van eines lieben Bekannten, damit wir nur ein Auto brauchten.

Der Törn startete in Stralsund und sollte rund Rügen gehen. Auf Grund des starken Windes wurde aber umgeplant. Es ging in den Greifswalder Bodden. Für mich super, denn so lernte ich 2 weitere Häfen kennen (Rund Hiddensee und Rügen hatte ich ja bereits im Mai absolviert). Der erste Schlag war mit Windstärke 6 schon ganz ordentlich! Alle Mädels seefest 🙂

Der Wind kam achterlich (von hinten), somit war es an Bord merklich angenehmer als befürchtet.

Die Skipperin hatte einen Hafen in der Peene gewählt. Sehr schön gelegen. Das Wetter war phantastisch und wir konnten bis in die Hafeneinfahrt von Karlshagen segeln.

Am nächsten Tag ging es über den Bodden nach Rügen. Eine ruhige Überfahrt. Sehr entspannend. Als wir im Bodden ein anderes Boot überholten, bekamen wir Anerkennung rübergesandt. Wir, das Mädel-Boot segelten unter vollen Segeln, während sie motorten. Abends lagen wir dann in Lauterbach. Geiles Anlegemanöver gefahren! Am letzten Tag habe ich meine Mädels allein gelassen und bin auf dem 2. Boot mitgefahren. Dort geht es sportlicher zur Sache und es wurde (leider) weniger gelacht. Aber ich hatte Spaß! So ein Lage bin ich noch nie gesegelt! Windstärke 7 in Böen 8! Es war so toll!

Das Wochenende war wunderschön, den Mädels hat es auch gefallen 😉


Wilhelmshaven feiert

… und wir mit dabei! Der Segel- Club WHV wurde 111 Jahre alt und WHV selber 150 Jahre. Für das Jubiläum hatte sich der Segelclub gewünscht, zur Regatta 111 Boote angemeldet zu bekommen. Leider meldeten sich „nur“ etwa 60, aber man konnte sich auch als Begleit- Boot melden und das haben wir dann getan 😊

Freitag nach der Arbeit sind wir schnell nach Hooksiel gefahren damit wir um 16:00 Uhr die Schleuse nehmen konnten.

Gemütlich ging es auf der Jade Richtung WHV. Mit uns hatten noch 2 weitere Segler den selben Weg.

Die Vorhersagen waren für dieses Wochenende mit sehr viel Wind, aber es kam genau anders!

Die Steuermannsbesprechung konnten wir pünktlich besuchen. Der Liegeplatz war für das Wochenende kostenlos. Danke WSC! T-Shirts gab es auch noch obendrauf.

Morgens wurde Frühstück im Bootshaus angeboten.

Bei der Regatta selber konnten wir noch behilflich sein, unser Päckchen- Nachbar hatte ein Problem mit seinem Motor und ließ sich von uns rausschleppen. Hauptsache dabei sein👍

Später am Abend gab es eine Regatta- Fete mit Johnny Glut und eine Lichter- Show mit Wasser- Schiff. Sehr schön!

Sonntag sind wir zum Glück recht zeitig aufgebrochen.

Als wir im Hafen fest lagen, kam ein dolles Gewitter runter, mensch, waren wir froh nich mehr draußen zu sein!


Frohe Ostern- Wir sind dann mal weg

Das Boot wird über Ostern an seinen Sommer-Liegeplatz gebracht 🙂

Und alle die jetzt wieder meckern, dass durch so einen Beitrag die Einbrecher zu uns nach Hause gelockt werde, denen sei gesagt:

Kommt ruhig her. Meine Schwester, mein Schwager, mein Sohn sind gastfreundliche Menschen.

Denn meine Schwester hat sich (um unsere Eltern zu besuchen) bei uns über Ostern eingenistet 🙂


Ein geklauter Beitrag

Grohn 2017 – die krönende Abschlussfahrt

Am 30.09.2017 um 14:00 war an der Buschhagen-Halbinsel Treffen zur Abfahrt Richtung Grohn, das Ziel unserer jährlichen Abschlussfahrt. Einige Teilnehmer (u.a. die Segler) waren schon in Elsfleth, wo man auf die “Mobos” wartete, um gemeinsam die Weser gen Lesum hochzufahren. Gegen 16:30 wurden auch dort die Leinen losgeworfen und mit allen Booten fuhren wir mit geringer Marschfahrt (man nahm Rücksicht auf die Langsamsten) durch leider viel zu viel Regenschauer. Teilnehmende Boote waren: Die Harmonie, Verano, Zarah, Slocum, Kairos, Maran. Die Balu  kam nach und schloss sich mit seinem flotten Boot der Kolonne bald an, Marvin II  lag schon in Grohn. Mit an Bord waren natürlich auch Partner und Gäste.

Fahrt zum Sammeln in Elsfleth

Im “letzten Büchsenlicht” eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang im Zielhafen angekommen war es gar nicht so einfach, für alle einen Liegeplatz zu finden, denn Wetterbedingt waren viele Boote am Wochenende nicht rausgefahren und so war der Hafen recht voll. Dank Hochwasser durfte man sich erlauben, sinnig durch die Schlengelreihen zu fahren, um eine freie Box zu finden. In dem engen Hafenbecken konnte so mancher seine Manöverfähigkeiten verfeinern, um Hafenkino zu vermeiden.

Finde die „Balu“

Am Abend wollte man dem stürmischen Wetter trotzen und dennoch grillen. In Grohn gibt es eine geräumige Hütte am Steg, wo man trocken und warm sitzen kann. So machten erstmal alle klar Schiff und versuchten, Klamotten oder Tampen zu trocknen. Dann wurde eine weitere Sitzbank samt Tisch in die Hütte gezaubert, Kerzen aufgestellt und entzündet, einer feuerte den Grill an und auf wirklich heissen Kohlen wurde das reichlich mitgebrachte Fleisch zubereitet. Salate waren da, Brot und natürlich die ein oder andere Flasche Bier. Zum Anlass der gelungenen Abschlussfahrt hat unser “jüngstes” Vorstandsmitglied sogar eine Flasche besonderen Barcadi springen lassen (wollen). Leider war der so besonders übel schmeckend, dass man kurzerhand die ganze Flasche Rasmus gegönnt hat. Das konnte keiner ahnen und war auch nicht weiter von Belang, denn dursten musste keiner

Gemütlich und Unterhaltsam

Am nächsten, sehr sonnigen Morgen wurde die Hütte aufgeräumt, was Dank des zahlreichen Erscheinens der vier Männer auch zügig beendet war 😉
Die ersten fingen schon an, die Rückfahrt zu planen, denn das Wetter war einfach zu unbeständig und die relativ ungünstige Tide tat ihr übriges, als das man einfach Nonstop von Grohn über Elsfleth in die Hunte nach Oldenburg fahren konnte. Die Segelyachten Kairos und Slocum nutzten den sonnigen Tag samt schwachen aber böigem Wind, um kurzerhand gegen Mittag abzulegen und die Weser segelnd zu bereisen. Das spart Diesel und bringt Ruhe und Entspannung! Dem entsprechend trudelten die einzelnen Boote zu unterschiedlichen Zeiten oder gar Tagen in Oldenburg ein, jeder hat die für sich beste Rückreise gewählt und sich nicht hetzen lassen.
Am 03.10. waren auf jeden Fall wieder viele Skipper vereint, um eine kleine Abschlussfeier zu begehen. Dabei war wieder ein Highlight, dass der ein oder andere (bald jeder?) ein kleines Erlebnis der Saison berichten konnte. Von langen Fahrten quer durch Norddeutschland über Regatta-Berichte (Rund Wangeroog) über Schiffsbegegnungen von OYC-Mitgliedern “irgendwo”, Fernseh-Teams bis zu Maschinen-Ausfällen gab es einige unterhaltsame Anekdoten. Und das Essen war auch sehr lecker im Bootshaus!

Segeln auf der Weser-backbord voraus die Kairos

Das war doch ein gelungenes (langes) Wochenende!

geklaut von:

Holger Eckert

Grohn 2017 – die krönende Abschlussfahrt


Segeln macht glücklich


Diese Fotos zeigen es:
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Gestern waren der Ehemann und ich 3 Stunden segeln. In Hooksiel wartete die Obadja, das Ausbildungsboot des Oldenburger Yacht Clubs auf uns ⛵️
Nach Feierabend eben ein bisschen segeln. 19 Grad, Sonne kein Wind. Da ist segeln nicht so einfach!
Unter Motor haben wir abgelegt und dann im Hooksmeer Segel hoch und Motor aus! Wir wurden von Stand-up- Padlerinnen überholt😂
Da ich an der Ruderpinne stand, blieb keine Zeit für eigene Fotos!
Im alten Hafen von Hooksiel gab es einen Zwischenstopp zum Tanken 🍺und mit der untergehenden Sonne haben wir wieder angelegt (unter Motor).
Es war total schön!

Vielen Dank an Heiko, dass er Zeit für uns hatte!