Ein Boot, zwei Männer und ich

Am Samstag sind wir von unserem Sohn mit dem Auto früh morgens (gähn) nach Minden gebracht worden.
Dort wartete ein Boot auf uns und seinen Eigner, damit es „nach Hause“ geholt werden konnte. 2016-05-28 09_FotorDie Wettervorhersage war nicht so toll, aber das kann ja bekanntlich einen Seemann nicht erschüttern 🙂
Es wurde ein ziemlich warmer, teils sehr sonniger Tag und die vorhergesagten Gewitter und Regenschauer blieben einfach aus!
2016-05-28 10_Fotor Wir fuhren die Weser Kilometer um Kilometer runter, schafften 6 Schleusen an diesem Tag. Wir haben erstaunt festgestellt, wie viele Fischreiher, Schwan-Paare und andere Vögel an der Weser leben. Sehr schön anzuschauen, wenn diese Vögel auf Beutefang gehen oder aus dem Wasser heraus los fliegen…
2016-05-20_FotorFast im Dunkeln, nach 10 Stunden, erreichten wir den Sportboothafen Achim.
Vorher gab es einen grandiosen Sonnenuntergang, den ich leider nicht fotografieren konnte, weil ich am Steuer stand.
Leider wollte man uns im dortigen Bootshaus kein Essen anbieten- geschlossene Gesellschaft! Somit mussten wir uns an Bord eine Brotzeit bereiten, die dann auch sehr lecker und gemütlich war.
Am nächsten Morgen ging es recht früh weiter Richtung Bremen. Es war so früh am morgen und wolkenverhangen, dass ich nicht mal Lust zum Fotografieren hatte.
Da wir zum Hand anlegen mit an Bord waren ist das Fotografieren sowieso an diesem Wochenende zu kurz gekommen…
In Bremen kam dann die letzte Schleuse, die spannender weise auch noch mit Knopfdruck selbst bedient werden musste.
Mit diesem Wochenende kann ich nun sagen, dass ich  schon so oft geschleust habe, dass man es nicht mehr an zwei Händen ablesen kann 😉
2016-05-28 19_FotorJa, erfahrene Bootsfahrer werden jetzt abwinken, aber für mich war das alles sehr lehrreich! Und ich durfte ein echt großes Schiff steuern, klasse!
Leider wurde ab Bremen das Wetter schlechter, aber die Laune nicht.
In Elsfleth haben wir Pause gemacht und uns eine wohlverdiente Mahlzeit geholt.
Zufällig lag in Elsfleth das Feuerschiff Elbe 1 und es war ein maritimes Fest am Laufen… sehr nett!
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Erschöpft aber glücklich konnten wir dann am späten Nachmittag im Heimathafen festmachen- ohne Regen.

ich finde keine Worte, so schön…

Vatertag, also letzten Donnerstag sind der Ehemann und ich aufgebrochen zu einer Bootstour mit unserer Pepino.
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Bester Sonnenschein, gute Laune alles top!
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Heute (Sonntag) kamen wir wieder, bester Sonnenschein, gute Laune, alles top.
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Dazwischen liegen: bester Sonnenschein, gute Laune, neue Erkenntnisse/ Erfahrungen und viel Wind 🙂

Herzogin Elisabeth aus Elsfleth unter Segel auf der Weser
GROSSHerzogin Elisabeth aus Elsfleth unter Segel auf der Weser

Wir waren 2 Nächte in Bremerhaven in der Jaich-Marina und 1 Nacht in Elsfleth im Sportboot-Hafen. Beide Häfen sind sehr zu empfehlen, obwohl unterschiedlich wie Tag  und Nacht.

Bremerhaven
Bremerhaven

Während ich schreibe schwanke ich immer noch. Nicht wegen dem Alkohol, sondern
wegen dem Seegang, der mir noch in den Beinen steckt 😉

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Unsere kleine Seegurke ist prima gelaufen, wir haben uns prächtig erholt und ich hoffe, nächstes Wochenende wird genau so schön, da geht es nämlich die Weser in die andere Richtung hoch 🙂

Geschafft!

Am 19.02. 2016 habe ich meinen Kurs „Sportboot-Führerschein Binnen und See“ begonnen und auf dieses Wochenende hingearbeitet 🙂

Jetzt habe ich sie, die beiden Scheine!

Yeah!

Trotz Prüfungsangst…

Tolles Gefühl!
2016-0-24 14_Fotor 2016-04-24 14_FotorPs: der Führerschein Binnen wurde mir vom Prüfungsausschuss Bremen am 26.04. zugeschickt…

Sonntag

Heute morgen war es alles andere als einladend bei uns!
Dennoch sind wir aufgebrochen ans Wasser…
Im benachbarten Verein gab es einen maritimen Flohmarkt, auf dem ich herum schnüffelte, während de Ehemann zur Arbeit angehalten wurde 😉
Ich habe 2 schöne Dinge erstanden:

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Während die Männer arbeiteten, regnete es die ganze Zeit…

Erst zu Hause kam die Sonne mal raus:
IMG_6746_Fotor 2016-03-20 b_FotorAbends habe ich dann noch ein wenig mit den Fotos experimentiert:

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Welches gefällt euch besser?

Boot wieder auf seinem Sommer- Liegeplatz

Jetzt kanns losgehen, unser Boot ist wieder “ zu Hause“. Es muss noch aufgehübscht werden und dann geht’s los 😉
Spontan, auf Grund des frühlingshaften Wetters beschlossen der Ehemann und ich, dass unser Boot wieder an seinen Liegeplatz überführt werden kann.
Auf unserem Weg vom Stadt- Hafen zum Liegeplatz kam uns dieses Schiff entgegen.
Ein hübsches (relativ neues) Fluss-Kreuzfahrt-Schiff, dass wohl von Papenburg kam.
Leider haben wir nur im Halbdunkeln ein Handy-Foto schießen können.
IMG_4244_FotorWie es da so liegt, in der Dämmerung und hübsch beleuchtet, gibt es dem kleinen Hafen einen Hauch von „großer Fahrt und weiter Welt“ 🙂

Prost Neujahr!

Also das war ein Silvester nach meinem Geschmack!
Es kommt unter die Top 3 meiner bisherigen Silvester-Tage 🙂

Wir sind am 31.12. um 11.00Uhr in Oldenburg mit 4 Booten Richtung Bremen gefahren.
Erst regnete es noch ein wenig, aber ab Autobahnbrücke wurde es trocken und in Bremen kam sogar etwas Sonnenschein, was will man mehr?
DSCI0305_FotorDer Steg in der Nähe der Schlachte war nur für uns geöffnet worden und wir hatten einen zentrumsnahen Liegeplatz.
DSCI0309_Fotor Leider war der Holzsteg (witterungsbedingt) sehr glatt, sodass wir gaaanz vorsichtig und laaaangsam drüber schlichen… Als es dunkel wurde, haben wir uns in das Kabuff auf dem Steg gedrängelt und später den Grill angeschmissen. Nach und nach wurden Petrolium-Öfen, Decken und Handschuhe von den Booten geholt…

Jeder hat etwas von zu Hause zu Essen mitgebracht und so konnten wir lecker schmausen.

Schon mit Einsetzen der Dunkelheit begann es um uns herum zu Knallen und vereinzelt stiegen Raketen in den Himmel.

Irgendwann fuhren 2 vollbesetzte Party-Schiffe an uns vorbei, die um Mitternacht wieder zurückkehrten.

Die Bremer spinnen auch ein bischen, oder?
Welche Mengen an Raketen schon ab 23:00 Uhr in die Luft geschossen wurden! Um Mitternacht war der ganze Himmel über der Weser erleuchtet von einem Dauer-Feuerwerk. Auf den Brücken standen viele Menschen und sahen sich ebenfalls das Spektakel an oder beschossen uns mit ihren Raketen 😉

Es war echt beeindruckend!

Gegen 1:30 Uhr war die Kälte dann doch bis durch die Klamotten gezogen und da es am nächsten Tag ja schon „früh“ wieder zurück gehen sollte, verkrochen wir uns nach und nach in die Kojen.

Zum Glück ist unsere Pepino mit einer Gasheizung ausgestattet, es war muckelig warm an Bord.

Am nächsten Morgen wurde gefrühstückt und wir machten uns auf den Rückweg.
IMG_6287_Fotor Im Gegensatz zum vorhergesagten Wetter hatten wir einen richtig schönen Tag! An Weser- und Hunte-Ufer waren viele Leute auf ihren Neujahrs-Spaziergängen.
IMG_6309_FotorZurück im Heimathafen haben wir mit dem letzten Tageslicht angelgt. Ich muss uns auch mal loben: ein perfektes Anlege-Manöver, leider unbemerkt von anderen 🙂
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Kohltour

Gestern waren wir auf Kohltour- mit unserem Boot!
Ist ja eigentlich die erste Kohltour dieser Saison, aber die letzte Kohlfahrt für uns in diesem Jahr (merkwürdig?).

Los ging es bereits um 8:00 Uhr für uns zu Hause.
Dabei hatten wir Brot und Aufschnitt, Kaffee, Tee und ein wenig Alkohol…
Am Steg des Vereins herrschte schon reges Treiben. Wir hatten auch noch 4 Gäste an Bord, sodass wir bereits gestern unsere Pepino etwas aufgehübscht haben 😉

Gegen 8:30 legten die Boote ab und es ging Richtung Stadthafen, wo weitere Schiffe zu uns stießen. Insgesamt fuhren wir mit 15 Booten den Fluß rauf.
Bei gerade mal 10 Grad Außentemperatur war es sehr angenehm, dass der Ehemann die Heizung zum Laufen gebracht hatte! Im Innern unseres Bootes war es kuschelig.

Ab 9.00 Uhr wurde bereits Kaffee gegen Bier getauscht, ausgenommen natürlich der Kapitän, der blieb bei Kaffee.
Sämtliche Mitfahrer versicherten, in ihrem Leben noch nie so früh Bier getrunken zu haben, ob ich das glauben kann?

Als wir in E. ankamen, ließ sich auch endlich die Sonne blicken!
Das Anlegen von 15 Gast- Booten war eine Herausforderung für den Hafenmeister und brachte einige Schaulustige an die Hafenkante 🙂
2015-10-31 11.36.44Wir sechs von der Pepino gingen dann zu Fuß zum Sportboot-Hafen, wo in dem dortigen Bootshaus bereits kräftig in den Töpfen gerührt wurde.
Die übrigen 114 Mitfahrer kamen mit Bussen dort an.

Nachdem wir ordentlich gegessen hatten und ein neuer Kohlkönig gewählt war, ging es zurück zu den Booten.
Da diesmal einige sich die „die Füße vertreten“ wollten, liefen wir gemeinsam bei Sonnenschein auf dem Deich zurück.

Nun hieß es ablegen und zurück in den Heimathafen.
Bei super Wetter und guter Stimmung an Bord ging es durch die herbstliche Landschaft…
Bis wir wieder in unserem Hafen ankamen und dort den Tag gemütlich ausklingen ließen!
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