Hamburg, meine Perle

Da der Ehemann Geburtstag hatte, habe ich mir gedacht, ich erfülle ihm mal einen Herzenswunsch und wir fahren nach Hamburg ins Miniatur-Wunderland.
Das ganze sollte natürlich auch noch eine Überraschung werden.
Der Ehemann hatte Schichtplan-mäßig frei und ich nahm heimlich auch einen Tag Urlaub.
Einen Tag vor der „Reise“ ging ich zum Bahnhof, um ein Niedersachsen-Ticket zu kaufen.
Damit kann man dann auch bequem mit dem Bus, der vor unserer Haustür hält, los fahren.
Die Kinder wurden eingeweiht, weil sie ja Ferien haben und den Tag alleine zu Hause blieben (was für die großen Jungs natürlich angenehm ist) und sich einer um die Hühner kümmern sollte 🙂
Es klappte alles wunderbar. Der Ehemann wurde aus dem Bett geschupst und bekam die Fahrkarte und weitere Unterlagen überreicht.
Bei herrlichem Sonnenschein ging die Fahrt los.
Bus, Bahn, alle pünktlich, in HH schien die Sonne von einem fast blauen Himmel!
Bei den Fleeten angelangt, wollten wir gerade die letzte Fußgängerbrücke zum Modellbahn-Paradies überqueren, als unser Blick auf die Barkassen fiel. Noch mal einen Blick in die strahlende Herbstsonne, und uns war klar, dass wir diesen wunderschönen Tag nicht drinnen verbringen wollten!
Ein uriger Kartenverkäufer lotste uns auch gleich auf „seine “ Barkasse mit dem Versprechen, dass wir auf dieser Tour ALLES von HH zu sehen bekommen würden!

Es war eine lustige Fahrt mit Wellengang und Seemanns-Garn vom Feinsten 🙂
Der Kapitän erzählte vom renovierungsbedürftigen alten Elbtunnel und schon war das nächste Ziel ins Auge gefasst.

Wir hatten allerdings nicht bedacht, wie weit die Speicherstadt und die Landungsbrücken auseinanderliegen, auf der Elbe hatte es so nah gewirkt…
Mit qualmenden Füßen und knurrendem Magen kamen wir beim Elbtunnel an, haben diesen auch noch zu Fuß durchquert (hin und zurück) und sind dann über den Abstecher Reeperbahn wieder Richtung Bahnhof gelatscht.
Wenn ihr lange nicht in HH wart: es lohnt sich immer wieder!
Die Elbphilharmonie ist gar nicht so häßlich, am Stintfang wächst jetzt Wein und  es wird an jeder Ecke gebaut.
Elbtunnel:

Elbtunnel-Fahrstühle

Am mir unbekannten anderen Ende des Tunnels gab es einen fantastischen Blick auf die Skyline von HH.
Bei herbstliche Licht, vermisste ich meine Kamera und musste die Bilder mit dem Handy schießen.Alles in Allem war es ein fantastischer Tag und ich möchte allen HH-Besuchern empfehlen die Deichstraße zu suchen und sie mit offenen Augen zu betrachten 🙂

 

Der Herbst ist nicht mehr zu verleugnen

In meinem Garten hat nun endgültig der Herbst Einzug gehalten. Die Blätter fallen zu Hauf und die Kröten wandern durch meinen Garten.
Als ich letzte Woche (noch im Dunkeln) zu den Hühnern wollte, saßen auf unserem Weg drei fette Kröten und guckten blöd in den Strahl meiner Taschenlampe!
Als ich zurück zum Haus ging, sprang  eine dieser Riesen-Kröten über meine Gummistiefel!
Ich war wirklich froh, dass ich 1. die Taschenlampe hatte und 2. Gummistiefel trug „grusel“
Eigentlich mag ich Frösche (Kröten), aber nicht morgens um 7.00 Uhr im Dunkeln!

Heute habe ich dann angefangen, meine Kräuter, die nicht winterhart sind, für das Winterquartier vorzubereiten.
Ich nahm den Weihrauch, das azthekische Süßkraut und das Orangen-Bäumchen, säuberte ihre Töpfe und trug sie auf den Dachboden.
Im Internet habe ich nachgelesen, dass alle drei einen kühlen hellen Raum brauchen.
Da wir keinen Wintergarten haben und auch keine Garage mit Fenster, halte ich unseren kühlen Boden für ideal.
Es ist auch das erste Mal, dass ich überhaupt versuche, Pflanzen zu überwintern. Bisher war mir das zu aufwändig…
Die Zitronen-Verbene habe ich warm eingepackt, sie steht nah am Haus und muss es draußen schaffen!
Wie ich in meinem Gartentagebuch schrieb, habe ich drei Jasmin im Garten. Eine habe ich an den Hühnerstall gepflanzt, dort steht sie sehr geschützt und muss es schaffen, die anderen beiden stehen in Töpfen. Sie sehen allerdings schon so schlecht aus, dass ich sie wohl nach der letzten Blüte beerdigen werde…

Töpfe schrubben und Pflanzen stutzen
Zitronen- Verbene warm verpackt
sonniger Platz im Winterquartier

Wichtig ist jetzt nur noch, dass ich nicht vergesse, sie ab und an zu gießen!

 

Neues Projekt

Da ich die Kommode nun fertig habe (bis auf den Griff), habe ich mir ein neues Projekt „gesucht“. Also eigentlich hat es mich gefunden 😉

Der Flur wird bei uns (wie wohl auch bei vielen anderen) als Jacken- und Schuhablage genutzt. Da die Schuhe und Jacken der „Kinder“ immer größer werden, wird der Platz immer kleiner! Nein, mein Schuh- und Handtaschen-Tick hat da überhaupt nichts mit zu tun!Der Flur wurde schon öfter den Bedürfnissen unserer Familie angepasst: als die Kinder klein waren, stand dort der Kinderwagen, als die Kinder größer wurden, bekamen sie dort einen Platz für Hausaufgaben (ja, der Flur ist groß und sie sollten die Hausaufgaben nicht oben in ihren Zimmern machen).
Ich glaube fast, kein Raum im Haus wurde so oft umgestaltet, wie unser Flur!
Auf meiner Arbeit fielen mir 2 (nicht) Europaletten in die Hand. Länger schon warteten sie in der Garage auf eine Aufgabe…
Jetzt werden sie weiß gestrichen und dürfen demnächst als Regale im Flur hängen 🙂
In das kleinere sollen Handschuhe und Mützen, in das größere die Schulbücher des Sohnes…

Dieses mal sollen sie den Shabby-Look erhalten. Im Internet habe ich einige Anleitungen und Tipps gelesen und versuche nun, sie aufzumöbeln. Das große Ding habe ich mit grüner Farbe vorgestrichen (die gefällt mir eigentlich auch so schon gut), das kleine wurde mit der Untergrund-Farbe bestrichen, die ich noch von der Kommode über behalten habe.
Für Tipps und Anregungen, wie ich die nun gut aussehend hin bekomme bin ich dankbar.
Sie stehen derzeit zum Trocknen in der Garage. Demnächst schleife ich sie noch mal über und dann soll die Farbe drauf…

die kleine Palette

 

die große Palette

Keine leeren Versprechen II

Wir hatten einige Jahre keinen Backofen.
Da unsere Küche eine Terrassentür, Fenster und eine große, in die Wand integrierte Sitzbank beherbergt, haben wir nicht viel Arbeitsfläche und Stauraum.
Als wir die jetzige Küche planten, kam der Ehemann auf die Idee, wir könnten ohne Backofen überleben.
Mit einer großen Mikrowelle mit integriertem Grill und Backfunktion sparen wir einen ganzen Schrank.
Das ging so lange gut, bis die Kinder Blechpizza verlangten und Ehemanns Kochkünste besser wurden.
Ein Braten für drei große Männer und mich passt eben nicht in eine Mikrowelle (auch wenn diese einen riesen Garraum hat)
Der Ehemann hatte genug vom experimentieren und versprach einen Backofen 🙂

Ich freute mich so sehr, dass ich mich dazu hinreißen ließ, zu versprechen jeden Samstag einen Kuchen zu backen, sollte der Backofen endlich Einzug halten.

Wie der Backofen zu uns kam ist nachzulesen unter: www.lerigau.de

Nun habe ich nach einigen Blechkuchen mich an Muffins gewagt:

Muffins 1. Versuch

Tja, leider sind die Muffins nicht perfekt geworden…

Hier sehen sie gut aus

Ich habe mich in der Backofen-Einstellung versehen.
Die Muffins waren nach den vorgesehenen 25 Minuten nicht mal ansatzweise fertig…
Also Einstellung geändert und noch mal 10 Minuten angestellt.
Von außen sehen sie toll aus- sie schmecken traumhaft!!
Aber ich muss sie umbenennen  in „Löffeltörtchen“:-)

Löffeltörtchen

 


 

 

Lecker mit Kaffee und Schlagsahne

Keine leeren Versprechen

Ui, gestern noch von einer kleinen Mauer im Vorgarten geträumt und heute Besitzer von 500 Steinen 😉

Da ich ja (eigentlich erst im Frühjahr) eine Mauer im Vorgarten ziehen wollte, habe ich schon mal die Augen aufgehalten nach alten Ziegelsteinen.
Die sind unglaublich teuer!

Letztens sagte Ebay-Kleinanzeiger, ein Verkäufer aus der Nähe von Bremen wollte 270 Stück für unter 100,- Euro hergeben.
Da ich mir die Chance nicht entgehen lassen wollte, rief ich den Mann an. Der war etwas erstaunt, dass ihn jemand aus Oldenburg wegen seiner Steine kontaktierte…
Ich hatte weder das Gewicht der Steine bedacht, noch, dass zwischen seinem und meinem Wohnort die Weser liegt!
Der nette Anbieter empfahl mir einen anderen Verkäufer Richtung Papenburg (ohne Fähre zu erreichen) . Gute Idee, Danke noch mal an dieser Stelle!
Besagter Verkäufer bot über 500 Steine an und hatte einen höheren Preis genannt. Egal, kontaktiert und hingefahren!
Verkäufer Nr 2 war auch mit der Abnahme einer Teilmenge einverstanden.
Meine lieber Ehemann hatte inzwischen versucht, das Gewicht eines über 100 Jahre alten Backsteines zu ermitteln, denn unser Anhänger und Zugfahrzeug sind nicht die Größten (und Neuesten).
Schöne Strecke am Kanal entlang und am Elisabethfehn-Kanal abgebogen, durch die schöne Herbstlandschaft…
Der Verkäufer war sehr nett und nach kurzen Verhandlungen bot er mir beide Paletten Steine für einen unschlagbaren Preis!
Da musste ich einschlagen!
Jetzt heißt es: 500 Steine nach Hause bringen…
Die erste Fuhre ist zu Hause angekommen:Ich möchte hier hier gerne erwähnen, dass ich bei meinen Käufen und Verkäufen bei Ebay-Kleinanzeigen bisher nur auf nette Menschen gestoßen bin und immer wieder überrascht werde 🙂

PS: die Söhne haben mich für bekloppt erklärt, dass Mama soo viele Steine anschleppt 🙂

 

Danke!

Irgendwann im Frühling habe ich mir einen neuen Kaffeebecher in der Buchhandlung Thalia gekauft.
Ihr wisst schon, da stehen manchmal so süße Becher, Frühstücksbretter und Schlüsselanhänger mit niedlichen Motiven…
Da ich im Büro nur Tassen vom Arbeitgeber meines Ehemannes nutze (hoch lebe die Telekom!), dachte ich mir, mein Schreibtisch könnte eine Tasse mit dummen Spruch vertragen 🙂
Neulich nach dem Büro-Abwasch mit Hand (!) wollte ich den Becher in den Schrank zurückstellen, als das in ihm zwischengelagerte Besteck zu Boden rauschte.
Ihr könnt euch mein doofes Gesicht vorstellen: wie kann etwas nach UNTEN aus einem Becher fallen??
Tja, es hatte sich der Boden vom  Becher gelöst!!
Da der Hersteller des Bechers auf den Boden seine Anschrift in Hamburg gedruckt hat, habe ich ein nettes Anschreiben verfasst, in dem ich die Situation schilderte, aber nicht um einen neuen Becher bat (das möchte ich hier eindeutig hervor heben!) und mit dem Becher- Boden der Firma zugesandt.

Soo…

Einige Tage später kam ich nach Hause und dort erwartete mich ein kleines Paket.
Der Becher war mir schon wieder entfallen.
Ich grübelte kurz, ob ich schon so viel im Internet bestelle, dass ich den Überblick verliere?

Nein!

Folgendes befand sich in dem Paket:
Firma Rannenberg & Friends hat mir eine nette Karte und einen neuen Becher zukommen lassen.

Vielen Dank dafür!

PS. Auf der Rückseite der Karte war noch ein netter Spruch und KEINE Rechnung im Paket 🙂

 

Mein Garten- Ein Dauerthema

Als wir den Garten von meinen Eltern übernommen haben, sollte sich gaaar nichts ändern.
Wir hatten sowie so keine Lust keine Zeit und kein Geld für „den Kram“.

Wenn ich jetzt aber die alten Bilder anschaue, haben wir doch so langsam dem Garten „unsere Handschrift“ gegeben.

Hier mal ein Beispiel:

Ehemann im Garten 2012

Und so sieht es dort 2014 aus:Genauso vor dem Haus. Hier ein Foto vom kleinen Beet links der Haustür:

 So sieht es 2014 aus:

Das rechte Beet hat sich so dermaßen verändert… aber die Bilder muss ich nachliefern, da ich sie gerade nicht finden kann… jaja… Ordnung ist das halbe Leben 😉

Und fürs nächste Jahr ist auch schon wieder was geplant:
Das wird spannend, denn ich werde ein Beet hinten ganz neu planen und hoffe, dass es zu jeder Jahreszeit blüht. Zudem wird eine kleine Mauer gezogen im Vorgarten und davor ebenfalls ein Beet mit blühenden Pflanzen angelegt.
Mal sehen, was man davon schon im Herbst beginnen kann?
Beide „Baustellen“ müssen ja noch „abgeräumt “ werden. Dafür muss ich wohl meine Männer aktivieren.

Auf jeden Fall habe ich bereits die „vorher“ Fotos gemacht 🙂

Geschafft!

Schon seit ein paar Jahren steht auf unserer Terrasse eine kleine weiße Kommode.
Die Farbe blätterte bereits erheblich ab. Sie ist aus einem alten Haus in unserer Straße, dass vor ca 10 Jahren abgerissen wurde und hat mit Sicherheit schon in den 50er-Jahren in dem Haus gestanden 🙂

Eigentlich steht sie nur dort draußen, weil wir etwas brauchten, um Schuhe und Fischfutter zu lagern…

Nun konnte ich das Elend nicht mehr mit ansehen und habe sie wieder hübsch gemacht.
Eigentlich hatte ich nämlich auf dem Flohmarkt eine ähnliche Kommode gesehen, die noch total gut aus sah und sehr liebevoll hergerichtet war.
Als ich diese kaufen wollte, tippte der Ehemann sich an die Stirn und sagte: mal deine doch an.
Jetzt werden die Shabby- Liebhaber  weinen, aber ich finde sie total klasse so:
Ich habe sie selber abgeschliffen, mit Haftgrund bestrichen und lackiert 🙂

Bin mir aber noch nicht sicher, ob ich den oberen Griff noch streiche?

Einmal Raucher- immer Raucher?

Ich möchte so gerne eine Zigarette rauchen.
Wirklich gerne… scheiß auf Nichtraucher….
Seit 4 Wochen rauche ich nicht mehr- keine einzige- keine Ausnahme!

Würde ich diese eine doch wieder rauchen, ich wär wieder voll dabei!
Und weil ich das weiß, rauch ich diese eine nicht.

Aber wieso ist das so? Ich habe schon oft mit dem Rauchen aufgehört 😉
Natürlich genauso oft wieder angefangen… oft nach ein paar Tagen manchmal habe ich Wochen, Monate und sogar Jahre aufgehört!
Ich kann mich aber nicht erinnern, dass es jemals so schwer war.
Täglich denke ich mehrmals ans Rauchen. Es fehlt mir, ich hätte so gerne wieder das Gefühl 🙁
Heute haben alle um mich rum geraucht (naja, außer den Kindern). Niemand scheint sich Gedanken darum zu machen.

Geht es mir wirklich ohne Zigaretten besser? Ich merke nix… habe immer noch Heuschnupfen… meine Haut sieht auch nicht besser aus… habe eher noch mehr Pickel als zu Rauchers Zeiten… ok, der Husten morgens ist weg. Aber sonst? Im Geldbeutel merk ich irgendwie auch nichts!

Diesen Artikel fand ich heute unter meinen Entwürfen. Er ist ursprünglich vom 19. Mai 2012.
Ich musste echt schmunzeln, so viel hat sich inzwischen geändert 🙂
Zum Glück, denn sonst hätte ich bestimmt wieder angefangen mit dem Rauchen!
Ok, Heuschnupfen habe ich immer noch… aber das Allgemeinbefinden ist erheblich besser geworden!
Ich rieche und schmecke wieder besser. Allerdings hat das über ein Jahr gedauert.
Am Besten finde ich das Gefühl, nicht mehr von dem Glimmstengel „geführt“ zu werden.
Ich brauche nicht mehr bei schlechtem Wetter vor dem Restaurant zu frieren, ich mache mir keine Sorgen wie ich den mehrstündigen Flug oder die Zugfahrt „überleben“ soll.
Das ist toll!
Auch ein Vorteil ist mein Eigengeruch. Ich habe wohl früher öfter nach Qualm gestunken, als mir bewusst war.
Sportlich gesehen ist es nun auch zu merken, dass die Qualmerei aufgehört hat. Ich denke nicht mehr jeden Tag ans Rauchen, aber wenn wir in einer gemütlichen Runde sind und eventuell noch Alkohol im Spiel ist, bin ich oft an meiner Grenze! Heute noch!
Und es gilt immer noch: nicht die Erste rauchen, dann bist du wieder voll dabei!

PS.: an meinem 70. Geburtstag werde ich die Kaffeetafel decken und  (kurz bevor die Gäste kommen) in meinem Wohnzimmer mir genüsslich eine Zigarette anstecken. So sieht es aus! 🙂