Alles an einem Wochenende?

An diesem langen Wochenende hatte ich seit Monaten viele Optionen! Vor allem seglerisch… aber da meine Freundin und ihr Mann Silberhochzeit haben, schränkte das etwas ein 😉

Bereits vor Wochen sah ich mit Argwohn auf dieses Wochenende. Es waren einfach zu viele Termine da aufgelaufen!

Bereits am Donnerstag fuhr Holger wieder nach Bremen zu unserer Swantje. Er hatte am Freitag an der großen Schiffsparade teilgenommen. Ich war abends noch mit meinen Mädels ein Geschenk basteln und musste Freitag leider auch noch arbeiten. Während Holger im Sonnenschein die Weser genoß, hatte ich mal einen Nachmittag zur freien Verfügung. Das hatte ich schon ewig nicht mehr!

Am Samstag dann war ich ab 12:00 Uhr auf dem Kramermarktsumzug. Das erste mal selbst mitgelaufen, das war toll! Der Umzug selber war leider viel zu schnell vorbei! Es hat alles wunderbar funktioniert und die Sonne schien (naja, nach einem Schauer am Anfang…).

Zu Hause musste ich dann schnell in mein Kleid hüpfen, es ging zur Silberhochzeit von Freunden (daher Donnerstag das Basteln). Am Sonntag Morgen wollte das Auto noch von der Party abgeholt werden. Anschließend fuhren wir mit der gesamten Familie zum Dart-Turnier. Das war sehr lustig, zog sich aber bis Mitternacht! Da ich auf der Hochzeit auch viel getanzt hatte, auf dem Umzug viel gelatscht bin, war ich froh, dass Montag der 3. Oktober war und Feiertag!

Ausschlafen gab es aber nicht so richtig, denn wir fuhren mittags mit dem Weser-Sprinter nach Bremerhaven. 

Swantje wartete dort auf uns. Schnell bereiteten wir alles vor, zogen uns um und raus ging es auf die Weser. Vor Nordenham war noch ordentlich Wind. Ich hatte etwas Schwierigkeiten, das Großsegel hoch zu bekommen. Muss wohl mal in die Muckibude! Dann schoss Swantje los Richtung Süden! Herrlich war das Segeln! Aber da der Ruderdruck in den Böen zu stark wurde refften wir das Groß und konnten die starken Böen besser aussegeln. Auf Höhe des Kernkraftwerkes nahm der Wind immer mehr ab, wir refften aus und tauschten Fock gegen Genua. Das geht ja ganz flott bei uns 😉

Leider nahm Brake uns den letzten Wind und wir starteten den Motor. Die Weser war blau wie selten und es war für Anfang Oktober richtig schön! Als die Sonne unterging, erreichten wir Elsfleth. Da liegen wir nun auch am Dienstag. Die Sonne scheint, Boote und Schiffe fahren an uns vorbei… ab und zu fährt ein Zug vorbei… herrlich!

Der September 22 war für mich

– schöön!

– hatten Besuch zum Grillen im Garten

– hatten Besuch an Bord zum Segeln

– das erste mal an der Hooksail „richtig“ teilgenommen

– schöne Sonnen-Tage genossen

-Segel-Urlaub genossen

– Geburtstag gefeiert wie es mir gefällt

– Hamburg Hafengeburtstag endlich mal life erlebt

– den Eltern zum 60. Hochzeitstag gratuliert ❤️

– Bremen maritime Woche erlebt

Durst ist schlimmer als Heimweh

Das sagt mein Vater dauernd…

Aber noch schlimmer ist Fernweh! Das kennen meine Eltern auch, sie können ja kaum noch das Haus verlassen und waren immer so gerne auf Reisen!

Der beste Ehemann und ich würden lieber heute als morgen die Leinen unserer Swantje los schmeissen und auf und davon segeln 🙂

Swantje

Es sollte nur vorher einiges geklärt sein und geregelt werden und da liegt der Hase begraben…

Aber wir arbeiten da dran!

Der August 22 war für mich

…. total cool!

– für die Natur zu heiß und zu trocken

– meine Schwester war zu Besuch

– wir waren in der Bretagne segeln

– mein (ehemaliger) Kollege feierte seinen 70. Geburtstag ich hoffe, ich bin in dem Alter auch noch so fit!

– Stadtfest war super! Nach 2 Jahren so ausgelassen und friedlich, echt toll!

Unser Törn nach Wangerooge mit Fuffi

Man könnte es auch Pleiten, Pech und Pannen-Tour nennen!

Geplant war eine Wattfahrt mit unserer Fuffi und der Mare mit B. N und M an Bord.

Wetter war genial und das Trockenfallen mit Fuffi und Mare war ein tolles Erlebnis!

Unser Motor fiel aus und wir mussten geschleppt werden. Segeln geht auf dem Prickenweg nur selten… Mare, unser Begleiter, verfing sich in der eigenen Ankerleine. Mit Ruhe und Verstand wurden diese Probleme gelöst 😉

Der Abend auf Wangerooge war schön und am nächsten Tag wurden wir den ganzen Weg zurück geschleppt.

Was habe ich auf diesem Törn gelernt:

– unter Zeitdruck (Schleuse, Verabredung zum gemeinsamen Törnstart) ist nie gut

– wenn das Boot länger nicht genutzt wurde noch mehr Zeit zur Vorbereitung einplanen

-Funkgerät laden und notfalls Batterien dabei haben (Handfunke)

– nicht zu viele Termine an einem Wochenende planen, auch wenn es zeitlich passend aussieht

– ein 5PS Außenborder reicht NICHT für eine Wattfahrt bei 4-5 Bft, auch wenn das Boot klein ist

– zu viele Boote in unserem Eigentum (aber das ändern wir ja gerade)

Aber man kann einen Törn auch genießen, wenn nicht alles nach Plan läuft! Diese Fotos sprechen für sich:

Wochenend- Glück 05/22

Freitag wäre eigentlich Hochzeit gewesen, aber Corona… Somit entspannter Start ins Wochenende für mich. Spontan noch einen Termin bei der Physio erhalten. Und dann viel erledigt in Haus und Garten, was so anfällt.

Samstag bei bestem Wetter nach Hooksiel gestartet. Leider kann man zum Boot nur mit dem Auto, nicht mit den Öffis. Hooksiel viel Sonne, segeln, Boot, Leute treffen. Abends ESC geguckt, wie immer halt!

Sonntag ausgeschlafen wieder nach Hooksiel gefahren: Sonne, segeln, Manöver üben… Leute getroffen. Schön!

Der Oktober war für mich:

sehr angenehm!

Meine Pläne von hier sind fast alle aufgegangen!

Nur die Abschlussfahrt vom Yachtclub fiel leider aus, bzw. wurde ersetzt durch ein Grillen am Steg. Das war sehr gesellig und tat richtig gut nach so langer Zeit!

Das Wiedersehen mit Familie und Freunden war sehr schön.

James Bond im Kino war okay.

Mein erster Arbeitstag nach 5 Monaten und 5 Tagen war irgendwie merkwürdig. Alle waren super nett. Mein Büro war geschmückt, weil ich in meiner Abwesenheit auch noch genullt habe.

Wieder einem „geregelten“ Leben nachzugehen, fällt dem Ehemann und mir echt schwer!

Das blöde Maske-tragen geht mir so auf die Nerven! Aber Ende des Monats steigen die Zahlen (Corona) um uns rum wieder stark an! Also geht es wohl noch nicht ohne?

Zum Glück bin ich durch unsere Auszeit (meistens) tiefen- entspannt! Meine Kollegen sind zum Teil so angespannt und genervt, ich stehe da oft neben und verstehe es nicht…

Der Garten konnte nur bedingt bearbeitet werden. Entweder keine Zeit oder Regen!

Nach drei Wochen waren wir dann ja noch mal zu Gast auf der Blue Cruise und konnten auf dem Ijsselmeer segeln. Das war sehr schön!

Kaffee in Urk

Zurück im Alltag?

Zuhause

Der beste Ehemann und ich hatten eine Auszeit unter Segeln in der Ostsee.

Es hat uns so gut gefallen, dass wir weiter segeln wollten. Durch den englischen Kanal, über die Biskaya bis ins Mittelmeer und noch weiter…

Aber: irgend etwas ist ja immer

Deswegen sind wir (wie geplant) wieder zu Hause

Nachlesen könnt ihr von unseren fünf Monaten hier:

www.sy-slocum.de

 

 

Halbzeit

Jetzt ist die Hälfte meiner Auszeit um.

Mein Fazit: das sollte jeder mal machen! Muss ja nicht mit dem Segelboot sein 😉

Da wir gerne Segeln und Reisen passt es bei uns.

Wir haben schon so viele Häfen angelaufen und noch bekommen wir sie alle auf Anhieb aufgezählt. Jeder Hafen, jede Stadt hatte etwas besonderes und alle ihren Reiz.

Unsere Lernkurve beim Segeln ist noch mal gestiegen.

Und ich hoffe, dass etwas von der Gelassenheit der Dänen auf mich abfärbt 🙂

Nachtrag: wir sind über 600 Seemeilen gesegelt, sowas geiles! 🙂

gaaanz langsam kommt jetzt doch die Vorfreude auf unsere Segel-Auszeit

Dies ist der Countdown-Zähler von meinem Handy.
Letztes Jahr im November waren wir auch schon mal soweit…

Am Freitag bekamen wir ein großes Paket mit Seekarten und Büchern geschickt. Am Wochenende davor erhielten wir von Freunden ein verspätetes SiHo-Geschenk: ein neuer Jan-Werner Dänemark.

Nun blättern wir ab und zu in den Büchern und gucken Berichte von der Ostsee in den Mediatheken.

Gaanz langsam können wir uns auf das neu gewählte Revier freuen.

Auf die Auszeit auf unserem Boot freuen wir uns sowieso.