Der Garten im November 22

Wir haben wieder viel Laub geharkt und gefegt. Die Dachrinnen wurden gereinigt. Der große Sohn hat im Garten geholfen!

Auf der Terrasse am Haus habe ich die Pflanzen frostfest verpackt. Die Rosen im Vorgarten müssen es alleine schaffen, denen habe ich Laub an die Wurzeln gefegt.

So richtig „aufgeräumte“ Beete gibt es bei uns ja nicht. Zum einen haben wir da keine Zeit für und zum anderen freuen sich sämtliche Tiere und Insekten. Ich denke manchmal, unser riesiger Garten ist ein Paradies für Vögel und andere Tiere/Insekten. Aber sehen tut man sie selten.

Der November 22 war für mich

… ganz okay!

• Silberhochzeit wurde wegen Corona-Erkrankung des Silberpaares nicht gefeiert

• Familienbesuch war trotzdem da

• Swantje steht jetzt in der Bootshalle

• der Sohn ist ausgezogen

• Klavierunterricht läuft

• sportlich: 4 x pro Woche Yoga, 1x TaiChi und 1x Aqua-Fitness- hui!

• viele Termine im Verein und mit anderen Seglern, Freunden (wie vor Corona!)

• Grippeschutz-Impfung abgeholt

 

Advent in Sicht!

Dieser Beitrag sollte schon vor einer Woche erscheinen…

So, da ist es mal wieder so weit: die Vor-Weihnachtszeit!

Tatsächlich habe ich am Totensonntag herumgewirbelt und Fenster geputzt und aufgeräumt.

So ganz nebenbei kamen die Lichterketten raus und etwas Deko durfte Platz nehmen. Obwohl ich ja nicht so der Weihnachtstyp bin, mache ich es jedes Jahr wieder so.

Vielleicht sollte ich über den Winter mal ins Warme reisen. Dann hätte ich ja keine Lichterketten dabei!

Seit Anfang November sind der Mann und ich allein im großen Haus. Wir können jetzt tun und lassen was wir wollen 🙂 … und dennoch gibt es Weihnachts-Deko bei mir. Hätte ich vor ein paar Jahren nicht von mir gedacht, naja, datt Alter…

Und wie sieht es in euren Hütten aus?

 

Dankbar

Als wir uns letztes Jahr noch gar nicht wieder ganz von unserer Auszeit auf dem Segelboot an Land eingewöhnt hatten, kam es richtig dicke für uns.

Erst hatte der Sohn Probleme mit seiner Gesundheit und musste nach Westerstede ins Krankenhaus. Er musste sich danach einen neuen Job suchen und das, obwohl er sich kurz davor ein neues Auto kaufen musste…

Dann wurden meine Eltern schwer krank. Meine Schwester und ich waren gefühlt nur noch zwischen Arbeit, Krankenhaus und Elternhaus unterwegs!

Dank Corona vielen Weihnachten und Silvester wieder aus.

Dann kam noch die Nachricht, dass Russland die Ukraine angreift. Unglaublich!

Ein Freund ist gestorben.

Bis wir im April unsere kleine Fuffi ins Wasser lassen konnten, war ich wirklich gestresst und habe „nur funktioniert“.

Zum Glück haben sich meine Eltern erholt, es wurde Frühling/Sommer und wir konnten beim Segeln alles hinter uns lassen.

Meine Familie ist (zur Zeit) gesund, meine Eltern können (mit Hilfe) in ihrem geliebten Zuhause bleiben und wir können (zur Zeit noch) die erhöhten Lebenshaltungskosten stemmen.

In der dunklen Jahreszeit haben wir viele schöne Termine und Verabredungen, sodass uns die Zeit bis zum Beginn der Segelsaison verschönert wird.

Ich bin wirklich froh und dankbar, dass wir hier sicher leben, medizinische Versorgung haben und gut durch die Zeit kommen. Wir leben hier wirklich privilegiert.

Ich bin dankbar für meine Familie, Freunde und das ich hier in diesem Land (und Stadt) leben und arbeiten darf.

Manchmal verliert man…

… und manchmal gewinnen die anderen 🙂

Da wollten wir so schön die Silberhochzeit meiner Schwester und meines Schwagers feiern und was passiert? Mein Schwager ereilt Corona!

Hoffentlich bleibt es bei einem milden Verlauf!

Jetzt ist aber der weit angereiste Teil der Familie zum Teil schon da und auf dem Weg in den Norden. Also machen wir uns ein schönes Wochenende. Meine Eltern freuen sich auf die Enkelkinder und Partner der Weit-Angereisten. Mein Mann freut sich, dass er keinen Anzug anziehen „muss“.

Ich habe mal wieder die Wohnung auf Vordermann (putze dann immer besonders gründlich für die Übernachtungsgäste).

Das Wetter soll trocken bleiben, vielleicht schaffen wir einen Ausflug nach Dangast?

Das bekannte Kurhaus, Dangast

Das Foto ist schon älter…

 

 

Endlich mal ne ruhige Kugel schieben?

Letztes Wochenende war voll gepackt mit Terminen, alle waren schön.

Dieses Wochenende war auch nicht langweilig. Wir haben Swantje an Land gebracht. Da beim Slippen meist mehrere Boote raus oder rein gehen ins Wasser, waren wir einige Stunden beschäftigt.

Zuhause wurde dann noch Gartenarbeit erledigt. Abends fuhren wir spontan an die Ems. Die Papenburger Meyer Werft hat wieder ein großes Kreuzfahrtschiff auf Jungfernfahrt geschickt. Das wollte der Ehemann schon immer mal sehen.

Sonntag war das Wetter immer noch einladend und so zog es uns aufs Rad und in die Innenstadt. Dort fand der letzte Draußen-Flohmarkt statt. Zudem wurde der Kohlpalme gehuldigt.

Wieder zu Hause machte ich mich an den überfälligen Hausputz und der Ehemann musste noch mal zum Boot, der Trailer verliert ein Rad…

Und bei euch so?