Ein Sonntag im Februar

Wir hatten in Travemünde einen Termin. Also fuhren wir schon früh (früh für uns, da Tags davor Kohlfahrt) mit Papas BMW Richtung Ostsee. Es regnete und der Himmel war grau…

Hinter Hamburg kam dann tatsächlich die Sonne raus! Angekommen in Travemünde konnte man auf eine ruhige Trave schauen.

Nach unserem Termin überredete ich den Ehemann noch, zur Herrmannshöhe zu fahren. Dort sind Klippen am Wasser und man hat einen Blick über die Lübecker Bucht!

Zum Glück hatten wir Pickknick dabei!

Entspannt fuhren wir nach Hause. Die Autobahn war frei…

So ein schöner Tag!

Der Januar 23 war für mich

… durchwachsen

– Anfang des Monats fette Erkältung gehabt

– unseren Reise-Bericht in Form eines Vortrages im Vereinsheim gehalten, sehr viel Lob bekommen und es war tierisch voll 🙂

– bei der Messe Caravan, Freizeit, Reisen Johanna auf ihrem Stand geholfen und unseren Vortrag noch 2x verkürzt gehalten

– auf der Messe Boot in Düsseldorf gewesen

– mein altes E-Bike verkauft

– mit meiner Schwester seit Jahren mal wieder in der Stadt bummeln gewesen 

 

Der Garten im Januar 23

Es ist ja nur am stürmen und regnen! Alles aufgeweicht im Garten.

Durch die ungewohnt hohen Temperaturen beginnt schon einiges zu knospen.

Haustür-Deko wurde auf Frühling umgeswitcht.

Ab Mitte des Monats wird es etwas trockener und kälter.

Im Garten passiert nicht viel. Entweder regnet es oder es ist kalt. Oder wir haben keine Zeit… also alles wie immer   🙂

„Boot“ Düsseldorf

Warum findet Europas größte Schiffsmesse mitten im Land statt? Das war schon immer so, ist die richtige Antwort!
Da der Ehemann und ich noch nie da waren, war es echt beeindruckend diese Vielfalt an Wassersport-Equipment geballt angeboten zu bekommen.
Taucher, Motorboote, Segelboote, Sup-Boards, Zubehör… toll!

Mit dem Bus ging es früh morgen aus unserer Heimatstadt los. Mehrere Vereine hatten sich zusammengetan und dank Bernd konnten wir im bequemen Reisebus entspannt an- und abreisen.

Die Eintrittskarten hatte ich am Black-Friday gewonnen, bei einem Preisausschreiben der Zeitschrift „Yacht“ 🙂

Wir hielten uns stundenlang bei den schönsten Segelyachten auf, hörten Vorträge und ließen uns bei dem einen oder anderen Stand beraten.
Die Zeit für die Rückreise kam viel zu schnell, aber die Füße waren platt gelaufen!
Andere erzählten uns von ihren Schrittzählern kam die Meldung „11.000 Schritte und mehr“, das ist ja auch genug…

Ein schönes Erlebnis mit netten Messe-Leuten, teurem Luxus, neuen Ideen und Inspirationen im Gepäck!

 

Messe-Wochenende

Der Ehemann und ich waren auf der Messe Caravan Freizeit Reisen in der Oldenburger Weser-Ems-Halle. Wir waren nicht als Besucher dort, sondern als Crew der Blue Cruise für Johanna und haben 2 Vorträge in eigener Sache gehalten.

Am Donnerstag davor konnten wir unseren Reise-Vortrag in unserem prall gefüllten Bootshaus vortragen und haben eine Menge Lob dafür erhalten.




Mit meinem Ehemann wird es nie langweilig 🙂

Wer ist hier der Idiot?

Wir haben ja jetzt eine „Zeitenwende“, ist ja so… Hörste Nachrichten, haben wir in jedem Bereich eine Zeitenwende: Bundeswehr, Finanzwelt, Immobilienmarkt (Liste beliebig erweiterbar). Wir alle (also du und ich und mein Nachbar) müssen unbedingt Strom sparen! Mein Arbeitgeber ist da ganz weit vorne (ne, ich sag nichts weiter, bin ja Beamtin und darf nicht schlecht über „ihn“ reden). Mein Ehemann kann auch richtig gut Strom sparen, fast schon eine Leidenschaft von ihm. Aber macht es Sinn, wenn ich abends im Dunkeln sitze, aber Fußballspiele bei voller Flutlicht-Ausleuchtung statt finden? Ich stelle meinen Kühlschrank aus (draußen ist es kalt genug), aber andere haben jetzt eine tolle Wärme-Pumpe zum Heizen und sorgen mit dem gleichzeitig zu ladenden E-Auto für eine Vollauslastung des Netzes…

Wer ist hier der Idiot?

Smart Home auf Anordnung?

Letztens hörte ich ausnahmsweise mal dem Radiosender NDR Info zu. Dort wurde von den neuen smarten Stromzählern berichtet.
Unter anderem soll dadurch gesteuert werden (also irgendwann, wenn die Technik es zulässt), wann die Waschmaschine oder Spülmaschine anspringt oder dein E-Auto geladen wird. Die unterschiedlichen Maschinen bekommen dann ein „Go“, wenn die Stromlast es zu lässt…
Wie soll ich mir das vorstellen? Wenn wir eine Party hatten und 3 Spülmaschinen-Ladungen wegwaschen wollen (oder nach dem Urlaub 3 Maschinen Wäsche), sagt der Smart-Strommesser nö. Da kannste nix machen, Netz ist ausgelastet. Dann steh ich da in meinem schönen smarten Haus und wasche eben nicht? Oder mit der Hand? Denn in der Regel hat man für sowas ja nicht ewig Zeit, am nächsten Tag geht es normalerweise schon wieder zur Arbeit!?

Das kann ja heiter werden. Und man kann nichts machen. Der Stromanbieter kann den Einbau ggf. gerichtlich durchsetzen.
Bisher kann meine Spülmaschine und auch meine Waschmaschine rein technisch so ein „No“ vom Stromzähler nicht entgegennehmen, weil die Maschinen nicht smart genug sind. Hoffentlich halten sie noch lange durch!
Zitat: „Das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) ist seit Januar 2017 in Kraft. Es schreibt vor, dass flächendeckend in Deutschland moderne Messgeräte für Strom installiert werden. Seither dürfen Unternehmen nur noch neue, elektronische Stromzähler in Haushalten einbauen“ Quelle:Finanztip.de

Wo soll das denn hinführen? Das ist ja die totale Kontrolle im Eigenheim!

Wir ziehen aufs Schiff… Ahoi!

My home is my castle

Jetzt schreibe ich doch etwas zu unserem Haus und unserer Wohnsituation. Ich hatte im letzten Artikel zwar das Gegenteil behauptet, aber was schert mich mein Geschwätz von gestern 🙂

Der Ehemann und ich planten, sobald die Söhne aus dem Haus sind, wollten wir nur noch das Erdgeschoss unseres Hauses bewohnen. Das hat nicht nur mit der Energiekrise zu tun, sondern auch mit der Größe des Hauses und dem fehlenden Bad im Obergeschoss. Außerdem ist das neue Schlafzimmer im Sommer der kühlste Raum im Haus.

Passend zu den Plänen hat der Ehemann gerade keine (feste) Arbeit und das Boot steht an Land, sodass es keine Ausreden mehr gab.
Das bisher als Büro genutzte Zimmer musste entrümpelt und renoviert werden. Weit vor Weihnacht hat der beste Ehemann von allen damit begonnen. Er musste sich von allerhand Zeugs trennen, denn der Großteil der Dinge im Büro gehörten ihm. Es wurde also geräumt, weggeschmissen, verkauft, verschenkt, vererbt.
Weiter ging es mit einer großen Fuhre zum Müllplatz und endlich begann die Renovierung. Ziel des Einzugs: Heiligabend.
irgendwann sprachen wir über Wandgestaltung und Fototapeten… fanden aber nicht die richtige Lösung!
Eines morgens stellte der Mann den Diaprojektor auf und wir nutzten das leere Zimmer, um die alten Dias zu schauen. Darunter war auch das eine oder andere Bild mit Segelbooten. Mein begabter Mann zeichnete immer wieder Umrisse von Booten ab, direkt auf die Wand und so entstand ein Wandgemälde. Was zwar den Einzug in unser neues Schlafzimmer verzögerte, aber nun maritimes Flair bietet 🙂

Inzwischen haben wir das neue Schlafgemach bezogen, mit den alten Möbeln. Die Erbstück-Kommoden möchte ich auch nicht hergeben. Mindestens eine davon ist mit meinem Großvater zusammen in den 1920 er Jahren nach Oldenburg gekommen- also mindestens 100 Jahre alt!
Was uns noch fehlt ist ein Kleiderschrank. Den wollen wir aber auf jeden Fall gebraucht irgendwo finden.
Auf dem Schafspelz haben damals meine Babys geschlafen❤️Da lag es natürlich nicht auf dem Fußboden 🙂

Es ist schon irgendwie verrückt, dass meine Eltern damals- vor 23 Jahren- einen Dachstuhl auf dieses Flachdach-Haus bauen ließen, damit wir mit 2 Kindern hier wohnen bleiben können. Und nun ist oben so viel freie Fläche, dass locker eine 2. Wohnung frei wäre… nur leider fehlen Anschlüsse für Bad und Küche!
Mal schauen, was die Zukunft bringt, evtl. bauen wir ja noch mal um?

Zeit

… hat man immer zu wenig 😉

Ich bin erkältet, liege abwechselnd im Bett und auf dem Sofa… da habe ich mal wieder Zeit, in andere Blogs zu gucken. Habe mir viele Blogs „abgewöhnt“ weil sie einfach nicht mehr zu mir passen und mir die Zeit zu schade ist.

Mit was sich die Durchschnittsfrau meines Alters die Zeit vertreibt ist schon erstaunlich. Da werden Journals geführt (kannst ja googeln), Listen geführt und abgehakt, Selbstoptimierungs -Bücher gelesen, empfohlen oder verteufelt, über Mode, Wechseljahre etc. sinniert, Deko und Blumen/ Gärten fotografiert… Das beste sind die „Bucket-Lists“, Dinge die ich bis zu meinem Tod noch gemacht haben möchte: Weltreise, mit Delfinen schwimmen, Jakobsweg laufen… Wollt ihr das wirklich aus euch selbst heraus, oder nur um anderen zu zeigen, dass ihr das auch wollt/schafft? Mir persönlich gibt das Wandern ja gar nichts, aber jede Jeck ist anders!

Oder es wird über Politik und Gesellschaft geschwafelt und der Schreiber hält sich selber natürlich für total aufgeklärt und ist mit sich im Reinen und weiß alles besser, die Welt schnallt es nur nicht, aber der Blog-Verfasser! (Hier darf auch gegendert werden, Blog-Verfasserinnen schwafeln genauso daher)

Nö, da lese ich lieber im Segeln-Forum, schaue Serien in den Mediatheken (da weiß man jedenfalls, dass es Fiktion ist und nur der Unterhaltung dient).

Ich muss aber zu meiner Schande gestehen, dass ich ein wenig dem Facebook verfallen bin! Ja, ich höre euch vor Erstaunen tief Luft holen, zu Recht! Ich folge da einigen Gruppen… einfach schöne Beiträge und Fotos! Da muss ich aber mich selbst mal optimieren und mich zwingen, wieder weniger Zeit dort zu vertrödeln! Das nächste Buch wartet z.B. schon auf mich:„Bretonisches Leuchten“. Ausnahmsweise wieder ein Krimi, eigentlich nur, weil ich mich so in die Bretagne verliebt habe!
Das letzte Buch „Mal seh‘n, wie weit wir kommen“ (natürlich über das Segeln) hat mich sehr beeindruckt und mir Mut gemacht, dass wir mit unserer Swantje auch sehr weit kommen können!
Und sobald meine Erkältung etwas erträglicher ist, werde ich weiter an unserem Haus rum optimieren, denn da kann man noch einiges aufräumen und verbessern. Beiträge dazu gibt es hier wahrscheinlich nicht. Jeder hat ein anderes Empfinden, wie er sein zu Hause gestalten möchte und unseres ist eben nicht „mainstream“.
Bis dann endlich die Segel-Saison wieder beginnt! Die Zeit ohne Boot zieht sich immer wie Kaugummi und die Segelsaison ist (gefühlt) immer viel zu schnell vorbei.