Der Garten im Juli

Ein verregneter, kühler Monat! Wir mussten kaum gießen. Die Radieschen sind abgeerntet. Der Ehemann erntet Gurken. Anfang des Monats wurden Rosen und Wein geschnitten. An einem anderen Wochenende dann die Hecken und Sträucher. Da wir zu viel unterwegs sind, haben wir dieses Jahr keine neuen Gartenprojekte angefangen. Die alte Holzsitzgruppe hat der Ehemann mit Farbe noch mal aufgepeppt. Gerne möchten wir den Teich entfernen, aber dafür müssten wir die restlichen Fische einfangen und die lassen sich das nicht gefallen☹️ Vielleicht im Herbst…

Krimi-Lesenacht im Küchengarten des Schlossgarten

Gestern Abend war es wieder so weit: Krimi-Lesenacht im Küchengarten des Schlossgarten. Es war bereits unsere dritte Lesenacht, insgesamt die 14. in Oldenburg.

Alle Anwesenden waren froh, dass sie überhaupt dieses Jahr stattfinden konnte! Die Corona- Maßnahmen wurden wie selbstverständlich hingenommen und es wurde ein schöner Abend. Das erste vorgestellte Buch hatten wir sogar vor einigen Jahren selber gelesen. Aber so schön vorgetragen, macht das gar nichts…

Das Wetter war trocken, das ist ja die Hauptsache hier im Norden. Gegen die Kälte hatte sich jeder Zuhörer warm angezogen (im letzten Jahr hatte es um 23:00 Uhr noch 21 Grad). Wir sind mittlerweile Profis und hatten Decke, Kissen und Knabberzeug dabei 😉

Vorfreude, Hoffnung ein bisschen Angst

Laut unseren Planungen sollten wir 2020 eines unserer besten Jahre haben. Wir wären jetzt auf dem Weg ins Mittelmeer. Wir haben so viel vorbereitet, geplant, gelesen, Seminare besucht… und dann kam alles anders. Jetzt gucke ich wieder auf den Countdown und mag die Vorfreude nicht so richtig zulassen. Es könnte so viel dazwischen kommen…

40 Wochen noch, das hört sich toll an!

Wir lernen zur Zeit englisch, französisch und spanisch. Also ich frische englisch und französisch auf und Holger sein spanisch. Außerdem segeln wir viel und bekommen so noch mehr Routine mit unserem tollen Boot. Vielleicht mache ich ab Herbst auch noch den SKS, dann sind wir noch besser auf unser Abenteuer nàchstes Jahr vorbereitet!

Drückt bitte die Daumen, dass es nächstes Jahr los geht 👍

Ein Wochenende (fast) ohne Boot

Am Freitag und Samstag waren der Ehemann und ich fleißig im Garten. Muss ja auch mal sein… Freitag Abend lockte uns schönes Wetter auf die Terrasse unserer Bootshauses. Dort hatten wir dann einen ungeplant sehr schönen Abend mit netten Leuten!

Samstag um 10:00 Uhr war ich zum Frühstück in Rastede im Bauernhof- Café verabredet. Sehr zu empfehlen!

Es war ja bestes Wetter an diesem Wochenende, warum also nicht segeln? Der Lebensgefährte meiner Schwiegermutter hat zu seinem 80. Geburtstag geladen! Da mochten wir nicht absagen. Es war ein schöner Abend- trotz Corona- Regeln. Die alten Leute waren sehr gut drauf!

Sonntag packten wir schon mal ein paar Dinge für den anstehenden Urlaub ins Auto und guckten beim Boot nach dem Rechten. Dort kam die Sonne raus und wir konnten den Sonntag einfach genießen ☀️😎😃

Mädels, wir müssen reden!

Jetzt kommt ein etwas ekeliges Thema, aber das muss mal sein.
Da ich ja in letzter Zeit viel rum komme, muss ich oft auf öffentliche Toiletten. Da ich eine Frau bin (ach echt?) gehe ich natürlich auf Damentoiletten.

Und dort sieht es oft so eklig aus! Nicht nur, dass abgerissenes Toilettenpapier auf dem Boden liegt, Haare im Waschbecken zurück gelassen werden, nee, das schlimmste sind die „Reste“ am Brillenrand!
Natürlich behauptet jede, sie würde das ja nie zurück lassen. Aber das ist wie mit den Hundebesitzern: jeder macht die Hinterlassenschaften seines Hundes natürlich weg. Dann muss der Rest der Haufen ja von wilden Hunden sein?

Zurück zur Toilette: auch mein Ehemann muss mal. In 80% der Fälle kann er dann gleiches nicht von den Herrentoiletten am selben Ort bestätigen!

Wenn es so sein sollte, dass dieser Schweinkram angeblich von Kindern herrührt, weil diese in der Regel mit Mama im Damenklo verschwinden: Liebe Mütter, schaut ihr nicht nach, ob eure Kinder die Toilette anständig verlassen?

Also Schluß mit den Ausreden!

Ich weiß, dass bei 99% meiner weiblichen Bekannten/ Freunde / Verwandten zu Hause eine Reinlichkeit herrscht, dass man selbst im Bad bei Ihnen den Boden ablecken könnte (ohne sich etwas einzufangen).
Warum also im öffentlichen Raum nicht so eine Sauberkeit?

Bitte in Zukunft eben einmal einen Blick zurück werfen, damit die nächste ein sauberes Örtchen vorfindet!

Reisen mit Bus und Bahn

Freitag sollte es mit der Nordwestbahn und Bus zu unserem Boot nach Neuharlingersiel gehen.Wie im Beitrag Hafen Hopping beschrieben, liegt Slocum immer in einem anderen Hafen, sodass anreisen mit PKw nicht möglich ist. Morgens im Büro las ich die Nachricht, dass in Oldenburg ein Binnenschiff die Eisenbahnbrücke gerammt hatte und der Zugverkehr beeinträchtigt sei. Muss das ausgerechnet heute passieren? Aber wir wollten eh in die andere Richtung, nicht über die Brücke….

So früh wie möglich machte ich Feierabend und wir nahmen nach einem kurzen Mittagessen den Bus zum Bahnhof. Wie zu erwarten, strömten mit uns viele Reisende auf die Bahnsteige.

Es ist gewöhnungsbedürftig, die Mitreisenden mit Maske zu sehen. Man selber hat den Eindruck schlechter Luft zu bekommen. Ich fühlte mich nicht wohl. Zumal keiner Abstand einhielt, obwohl dies möglich wäre. Unsere Bahn hatte Verspätung, erst wenige Minuten, am Ende 20 Minuten, wodurch wir auch die Anschlusszüge/ Busse verpasst hätten. In der Bahn holte der Ehemann ein virtuelles Schachspiel aus der Tasche. Wir bemerkten einen Halt des Zuges, dachten aber es wäre die Station vor unserer Umsteigestation. Als ich noch mal aus dem Fenster sah, konnte ich groß „Sande“ lesen. Dort hätten wir raus gemusst! Aber der Zug rollte bereits!

Der Zug endete in Wilhelmshaven. Wir lasen den Abfahrt- Plan und kamen zu dem Schluss, dass genau der Zug hinter uns wieder nach Sande zurück fuhr. Der Ehemann fragte die Zugbegleiter, die noch am Zug standen und sich über unseren Fauxpas amüsierten.

Somit verkürzten wir aber unsere Wartezeit im kleinen Sande, denn durch die Verspätung des ersten Zuges hätten wir 40 Minuten am langweiligen kleinen Bahnsteig warten müssen. Mittlerweile sagte uns ein Blick auf die Wetter-App und gen Himmel, dass wir heute wohl nicht mehr ablegen würden. Also holte der Ehemann aus einem kleinen Kiosk 2 Biere. Die wir natürlich außerhalb des Bahnhofes konsumierten, denn Alkohol ist im Bahnhofsbereich verboten!

Der Rest der Fahrt klappte reibungslos mit Bahn und Bus.

Aber am Ziel angekommen war es doch befreiend, die Maske wieder in der Tasche verschwinden zu lassen 😃

Die Rückfahrt war ohne Probleme. Erwähnenswert ist die absolute Freundlichkeit des Personals der Nordwest- Bahn!

Nicht so toll ist die Internet- Seite der Deutschen Bahn (falsche Bestpreis- Auskunft) im Gegensatz zur App des VBN (Fahrplaner).