Unser Garten im September

Leider ist das Wetter im September auch eher bescheiden. Wenn es nicht regnet sind wir beim Boot und der Garten steht hinten an.
Durch einen Sturm Mitte September waren wir dann doch mal 2 Tage hintereinander im Garten. Ich habe im Vorgarten die Wege noch mal vom Bodendecker befreit und Rosen und Büsche beschnitten. Ackerwinde habe ich auch jede Menge aus dem Vorgarten geholt…
Die Rosen haben alle noch mal ganz toll geblüht!
Ende September fallen die ersten Blätter.
Trotz unserer drei Kompost-Möglichkeiten habe ich wieder 4 Säcke Gartenabfall zum Entsorgen gefahren.
Es wird Zeit, das Gewächshaus auf den Winter vorzubereiten…
Diesen schönen Kranz bekam ich zum Geburtstag:

Und das ist einer der wenigen Kürbisse. Sie sind viel kleiner als im letzten Jahr, obwohl die Pflanze den gleichen Standort hat und sich auch wieder tierisch breit gemacht hat im Garten:

 


Bomben-Stimmung auf der maritimen Woche Bremen

Auf dem Weg nach Bremen auf der Weser erreichte uns Freitag Nachmittag die Nachricht, Bremen und die Weser seien gesperrt auf Grund eines Bombenfundes!
Sowas… unglaublich! Wir sind weiter gefahren, denn zurück war keine Option. Auf der Weser kamen uns keine Schiffe mehr entgegen. Wir setzten erst mal das Großsegel. Trotz weing Wind brachte das etwas mehr an Fahrt.
Da unser Anleger vor der Stephanie- Brücke liegt, konnten wir ganz gemütlich anlegen. Auf Grund der Warnung waren kaum Schiffe dort.
Man denkt natürlich sofort an einen Anschlag bei den Worten „Bomben-Fund“, aber es war eine Flieger- Bombe aus dem 2. Weltkrieg, die auf einer Baustelle zu Tage kam.

Kurz vor Beginn der Schiffsparade wurde die Stephanie-Brücke gesperrt und die Leute auf den Booten wurden gebeten, während der Sprengung unter Deck zu bleiben. Wir mussten aber ja noch von unserem Steg auf die andere Seite der Weser zu unseren Freunden, auf deren Booten wir mitfahren wollten.An der Brücke wurden wir von der Polizei abgewiesen. Also weiter laufen und zur nächsten Brücke. Endlich die Weser überquert, war der Weg zum Anleger ebenfalls von Polizei abgeriegelt. Es hat einiges an Überredungskunst gebraucht, aber wir durften durch!
Am Steg war eine merkwürdige Stimmung. Auf den Straßen fuhren keine Autos, auch die Bahnstrecke war gesperrt. Eine Großstadt ohne Verkehr, auch mal schön…
Selbst auf der Weser fuhr kein Schiff, kein Boot.
Wir lauschten auf den Booten den Durchsagen am Funkgerät und warteten brav an Bord.
Erst gab es einen Knall und das hieß wohl, dass nun die Bergung/Sprengung los gehen sollte.
Alle blieben brav wo sie waren, von manchen Booten hörte man Musik… langsam ging die Sonne unter… Dann ein zweiter Knall und die erlösende Durchsage über Funk, dass die Lichter-Fahrt nun starten darf.
Da ging das Gewusel los, Leinen loswerfen und die Päckchen der Boote auflösen. Jeder suchte in der Parade seinen zugewiesenen Platz.
Dieses mal hatte ich keinen Fotoapparat dabei, Seegang und Bier, da wollte ich lieber nichts riskieren 🙂

Die Fahrt war super, mein Gastgeber (St Pauli) hatte sichtlich Spaß. Es sah echt beeindruckend aus, wie die Boote in der Dunkelheit (zum großen Teil sehr charmant geschmückt) auf der Weser bei langsamer Fahrt an der Schlachte vorbei zogen.
Besonders schön finde ich jedes Jahr, dass kleine und große Boote (gefühlt etwas chaotisch) auf der Weser rumfahren und alle aufeinander Rücksicht nehmen und aufpassen.
Das Anlegen in der Dunkelheit klappt auch jedes Jahr ohne nennenswerte Unfälle, weil alle mithelfen. Es ist gar nicht so einfach, bei dem Lichtermeer am Ufer seinen Steg wiederzufinden!

Als alle Boote wieder sicher am Anleger lagen gab es ein großartiges Feuerwerk.

Das Wetter spielte dieses Jahr auch wieder mit. Am nächsten Morgen haben wir ausgiebig gefrühstückt. Selbst unser Boot hatten wir etwas geschmückt:
Nachmittags fand eine weitere Schiffs-Parade statt. Ich durfte auf der Scalar mitfahren in lustiger Gesellschaft 🙂

Da jeder mal Hunger bekommt und Essen muss, wurde ein Skipper-Abend auf der Weserstolz angeboten. Dort gab es ein leckeres Buffet und Live-Musik auf dem Deck.

Alles in Allem kann man wieder sagen, dass die Leute von der LMB-Marina und CityInitiative Bremen eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt haben!

An unserem Anleger vom Yachtclub Bremen hat es uns auch gut gefallen. Wir sind freundlich aufgenommen worden und lagen dort etwas ruhiger als auf der anderen Uferseite 😉


Auf geht’s! Nach Bremen zur maritimen Woche 

Hier und hier könnt ihr nachlesen, wie es uns in den letzten zwei Jahren in Bremen bei der maritimen Woche gefallen hat.

Dieses Jahr wird es etwas anders. Da wir auf Grund des stehenden Mastes nicht zur LMB- Marina können (Brücke zu niedrig), liegen wir nun am Steg des Bremer Yachtclubs. Auf Grund der zu niedrigen Brücke können wir auch nicht mit dem eigenen Schiff an den Paraden teilnehmen und werden als Gäste auf anderen Schiffen mitfahren.

Ich werde berichten…


Wahlhelfer 

Seit ich im öffentlichen Dienst arbeite, bin ich vom Arbeitgeber verpflichtet, den Wahlhelfer zu geben.

Leider ist es immer unpassend bei mir und erschwerend kommt hinzu, dass gefühlt immer schönes Wetter ist am Wahlsonntag😒

Ich erhalte zwar einen kleinen finanziellen Ausgleich und sogar einen Urlaubstag mehr für meinen Dienst, aber trotzdem würde ich gerne verzichten! Geht aber nur bei schwerer Krankheit oder Tod….

Und damit ich mich während meines Dienstes nicht auch noch langweile, sich die Minuten wie Kaugummi ziehen und sich Minuten wie Stunden anfühlen: KOMMT ALLE ZUR WAHL!


Boote und mehr

Am Anfang der Woche war das Wetter noch auszuhalten.
Auf der Weser zeigte sich dieser Tri-Maran:
Das Hafen-Becken in Elsfleth läuft manchmal über und dann
rauscht ein kleiner Wasserfall über den Weg
Am Mittwoch dann kam der Sturm:

In Fedderwadersiel zeigte sich ein schöner (leider blasser) Regenbogen

Die Küstenwache vor Nordenham hat spektakulär vor meiner Kamera den Kurs um 180 Grad geändert:


Urlaub im September

In den letzten zwei Jahren war es im September wettertechnisch noch sehr schön (siehe auch meine Beiträge hier im Blog). Also entschieden wir uns, in diesem Jahr noch eine Woche im September Urlaub zu nehmen. Schließlich wollten wir ja auch unser neues Boot weiter kennen lernen und auskosten…

Und es kam wie es kommen musste: dieses Jahr ist der September genauso sch***e wie der ganze Sommer!

Ich bin ja nicht so der Sonnen- Fanatiker und ab 27 Grad verfalle ich in slow- motion und sehne den kühlen Abend herbei. Würde auch nie Bade- Urlaub am Strand machen, aber dieser Sommer war doch echt mal nix!

Wenn ich mir vorstelle, dass jetzt wieder die kalte Jahreszeit beginnt, könnte ich heulen!

Aber gut, hilft ja nix: seit Samstag sind wir auf dem Boot und zumindest hat es aufgehört zu regnen 🙂

 

Nachtrag: seit Montag sind wir auf Grund der schlechten Wetterlage wieder zu Hause 🙁
Aber man kann ja auch zu hause schön urlauben…


Zero waste und so

Vor X Monaten war ich auf der Suche nach einem Weg, den Müllberg in unserem Haushalt zu reduzieren.

Leider muss ich hier eingestehen, dass ich das Ziel aus den Augen verloren habe.  Es ist mega zeitaufwändig und teuer und so weiter…

Mir ist klar, dass das alles Ausreden sind.  Ich lese noch immer viel zu dem Thema und meine Kollegen in meinem neuen Arbeitsbereich sind zum großen Teil auch sehr tief in dem Thema drin und zu Diskusionen bereit.

Einiges haben wir schon umgesetzt:

– Wasser-Max statt Plastikflaschen

– keine Küchenrolle mehr stattdessen umweltfreundliche Tücher

– im Bad keine Taschentuchpackungen sondern Papp-Box mit Tüchern

hat nix mit Müll zu tun, aber Umweltt:

– möglichst Rad statt Auto

– selten Weichspüler, gar keinen Wäschetrockner

– Obst, Gemüse selber anbauen (hat diese Jahr nicht so gut funktioniert)

– Garten ohne gekauften Pflanzenschutz- und Dünger sondern aus der Natur (z. Zt. 4 Komposter)

– der Garten hat (sehr viele) wilde Ecken, dort tummeln sich Schmetterlinge, Erdbienen, Ohrenkneifer, Mücken, Hummeln, Schnecken und viele Vögel und ein Igel und Eichhörnchen (und ein paar Mäuse)

– von Unnützigem trennen, dieses dann verschenken oder spenden

– bei Neuanschaffungen an Nachhaltigkeit denken und überlegen, ob es wirklich angeschafft werden muss

– wir nehmen niemals Plastiktüten

– wir vermeiden fliegen (naja, nicht schwer für uns)

– in der Obstabteilung Papiertüte statt Plastik

– wir kaufen keine Vorratsdosen mehr aus Plastik und ersetzen die alten nach und nach durch Glasbehälter

– Alu-Folie wird vermieden, die Rolle im Haushalt ist noch zu DM-Zeiten angeschafft (naja, fast)

Kleine Schritte sind auch okay.

 


Fotos

In Elsfleth gibt es immer irgend etwas zu entdecken, zumindest für mich als Hobby-Fotogräfin 🙂

Letztens gab es, auf Grund der merkwürdigen Wetterlage, wunderschöne Regenbögen zu sehen! Leider musste ich immer gerade dann irgend eine Leine halten (oder ein Bierchen) und konnte keinen fotografieren…
Aber wir sind ja noch öfter in Elsfleth und regnen wird es dann auch, bestimmt!

Herumprobiert mit der Kamera und mit Fotor