Für uns hat die Saison bereits wieder begonnen

Samstag sind wir zu unserem Boot gefahren. Draußen war es ungemütlich mit Dauerregen und 8 Grad. Aber unser Boot steht ja in der großen Halle unseres Yachtclubs, dort ist es trocken!
Das Boot, wenn es so an Land steht auf seinem Trailer, ist ganz schön hoch! Das erste mal die Leiter hoch steigen und an Deck klettern war gar nicht so einfach für mich…
Aber wenn man erst mal oben steht, geht das. Denn die anderen Boote sind ja genauso hoch und man muss ja nicht in die Tiefe gucken.

Der Ehemann hat im Boot rumgewerkelt (Seeventile ausgebaut, Funkgerät getauscht und so Sachen) und ich habe begonnen die Scheuerleiste zu streichen. Manche Farben soll man nicht unter 7 Grad Außentemperatur benutzen. Aber für die Holzteile am Boot haben wir ein Öl, das geht auch bei 6 Grad Außentemperatur.
Gegen den Hunger am Mittag hatten wir uns Kürbissuppe eingepackt. Endlich wieder an Bord essen, obwohl ich da an wärmere Tage gedacht hatte!

Nach 4 Stunden hatte ich das Boot einmal komplett in Öl gelegt 😉 Dem Ehemann fehlte Werkzeug und uns schmerzte der Rücken. Somit wurde der erste Arbeitseinsatz für beendet erklärt. 

Es werden noch einige folgen, es ist viel zu tun! Aber das gehört auch zum Spass, denn wir wollen ja ein sicheres und ordentliches Boot haben.






Auf der Suche nach dem Mond

Am Freitag wurde eine besondere MoFi vorhergesagt.
Wir waren gespannt auf das Ereignis und freuten uns schon auf ein grandioses Schauspiel am Himmel über dem Hooksmeer.
Wir hatten vorher so grob gelesen, in welche Himmelsrichtung wir zu gucken hatten und zu welcher Uhrzeit. Also schwangen wir uns recht zeitig auf unsere Klappräder und fuhren von unserem Liegeplatz zur Schleuse. Denn nach unseren Berechnungen war der Mond auf gar keinen Fall von unserem Boot aus zu sehen.

Bei der Schleuse angekommen, merkte man bald, dass noch viele andere die gleiche Idee hatten. Es standen so viele Autos auf dem Parkplatz wie sonst bei sonntäglichem Sonnenschein und 27 Grad. Auf dem Deich hatten sich bereits Fotografen mit ihrem Mega-Zoom-Objektiven und Stativen positioniert.

Wir hatten uns zum Glück etwas zu trinken mitgenommen und saßen auf den noch Sonnen-warmen Steinen an der Mole. Es wurde langsam dunkler und es war eine gute Stimmung an der Schleuse.

Nur der Mond kam irgendwie nicht…

Es war zum Glück eine wunderschöne laue Sommernacht, nur eben ohne Mond.

Gegen 23:00 Uhr entschieden wir uns dann, mit dem letzten Licht zurück zu strampeln, immerhin 19 Minuten Fahrt durch den dunklen Wald…
Als wir aus dem kleinen Wäldchen auf unsere Bucht zufuhren war er dann plötzlich doch da, der alte Gauner!
Von unserem Boot aus hatten wir einen fantastischen Blick auf einen blutroten Vollmond und kurz da drunter leuchtete der Mars!

Leider schaukelte es an Bord und einige Masten waren im Weg, so dass ich auf ein Foto verzichtet habe 🙂

Als wir uns kurz dem Mond abwandten und Richtung NordNordOst blickten, vermuteten wir am Himmel auch noch die ISS zu sehen. Sicher sind wir uns nicht, aber die Uhrzeit passte und der helle Punkt war nur kurz auszumachen, wer weiß?


S/w fotografieren mag ich

Auch am Wasser bieten sich Gelegenheiten, im s/w-Modus zu fotografieren.

Manchmal sehe ich etwas und spontan denke ich: das musst du s/w ablichten!

Die Fotos entstanden auf der Jade, kurz vor WHV.
Beim Segeln ist nicht immer so viel Zeit zum Fotografieren und der Seegang tut sein übriges, dass man nur selten annehmbare Ergebnisse erhält.


Wochenende an der Jade

Dieses Wochenende war der Wind okay und wir sind endlich mal segeln gewesen auf der Jade. Ich habe sogar einen Seehund neben unserem Boot entdeckt. Aber zum Fotografieren war leider keine Zeit 🙂

Das Wetter war besser als vorher gesagt und wir haben den Segeltörn am Samstag und das Faulenzen an Bord am Sonntag genossen 🙂

Ist das in Norddeutschland? Ja!


Manchmal kommt es anders…

Gerne wollten wir mit unserem Boot nach Wangerooge. Letztes Wochenende haben wir es nicht geschafft und dieses Wochenende machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es gab eine Sturmwarnung für die Deutsche Küste und da haben wir uns nicht auf die Jade gewagt…

Dafür haben wir aber an Bord etwas gewerkelt und aufgeräumt. Die Sonne hat auch geschienen…

Ich bin viel Fahrrad gefahren und war erstaunt über die vielen Touristen, die sich zur Zeit in Hooksiel tummeln!


Boot und Fußball- WM unter einen Hut bekommen…

Am Freitag fuhren der Mann und ich zum Boot. Wettervorhersage war zwar nicht die Beste, aber meistens wird es ja besser als vorhergesagt…

Wir machten das Boot klar und sind raus aufs Hooksmeer um zu segeln. Da ist man ja gleich entspannt und voll im Wochenend- Modus 🙂

Abends dann spannenden Fußball auf unserem neuen DVBT- Fernseher geguckt!

Samstag frühstückten wir in Ruhe und legten dann ab um in der Nähe der kleinen Insel zu ankern. Und selbst dort funktionierte der Fernseher- sogar bei einem kurzen Schauer.

Sonntag fuhren wir am späten Vormittag wieder nach Hause. Dort gab es gemeinschaftliches Fußball- Gucken im Bootshaus.