Bremerhaven mit Auto und Rad

In Bremerhaven fand an diesem Wochenende die Messe „Klar Schiff“ statt.
Damit sich das ganze auch lohnt, war am Samstag Abend ein Stammtisch vom Segel-Forum in Bremerhaven verabredet.

Also wollten der Ehemann und ich unsere E-Bikes auf einen geliehenen Fahrradträger packen und mitnehmen. Aber wie das manchmal so ist bei geliehenen Sachen: die Räder passten nicht auf den Träger! Also Plan B: die Klappräder vom Boot eingepackt 🙂 Gut, wenn man immer noch eine Alternative hat.

Der Hintergrund der Fahrräder ist der: wir haben im Jugendgäste-Haus in Bremerhaven eine Übernachtung gebucht. Wir wollten Samstag Abend zu dem Stammtisch (und da auch Bier trinken) und Sonntag morgens gleich um 10:00 Uhr auf der Messe sein.
Daher konnten wir bequem mit Auto anreisen, im Jugendgästehaus einchecken, die Räder aufklappen, zum Stammtisch radeln 🙂

Zum Glück hat es weder auf der Hin- noch Rücktour geregnet!

Nach einer gemütlichen Nacht im JGH und einem guten Frühstück, sind wir dann pünktlich zum Tore-öffnen bei der Messe gewesen!

nachts im Jugendgäste-Haus

Die Messe ist klein, aber der maritime Flohmarkt am Sonntag sehr zu empfehlen. Es gab auf 2 Bühnen Vorträge aller Art. Wir haben uns für „Elektrik an Bord“ „neue Befahrensregeln im Watt“ und „Ankern im Watt“ entschieden. Sehr interessant! 

Nach 7 Stunden sind wir dann mal wieder raus aus der Messehalle. Es war wohl den ganzen Tag am regnen, somit hatten wir draußen nicht viel verpasst.

Ich hoffe, die Messe findet nächstes Jahr wieder statt und wir können wieder Radfahren in Bremerhaven 🙂

PS: ich habe sogar einen günstige Regenjacke gefunden, fürs Radfahren. Ich hoffe sie hält dicht!


Seminar: maritimes englisch, nur für Frauen

Am Samstag war ich zu einem Seminar des Regionalverband Segeln Weser-Ems im Seglerverband Niedersachsen eingeladen.
Dieses Seminar richtete sich ausschließlich an Frauen, was ich immer sehr begrüße 😉
Das Thema heute lautete: maritimes Englisch

Letztes Jahr fanden die Seminare im Bootshaus des SWE Elsfleth statt. In der Mittagspause konnten wir bei Cosimo lecker italienisch essen…
Dieses Jahr fand das Seminar in Elsfleth im maritimen Kompetenzzentrum statt. Das ist auch mal spannend. Dort war ich vorher noch nicht gewesen.
In der dortigen Kantine gab es übrigens auch was leckeres zu Essen, allerdings kein Auswahl- Menü 😉

Zum Thema des Seminars: es war in 4 Teilbereiche aufgegliedert:
– custom information, enrolment, regitration
– basic technical english
– port/harbour plans, everyday situations on board, weather forecast
-IRPSC basics, VHF basics, medical basics

Die Dozentin selber war aus Mecklenburg- Vorpommern angereist, dort hat sie mit ihrem Mann eine Yachtschule und sie ist Englisch-Lehrerin. Insgesamt waren wir 20 Teilnehmerinnen.

Das Seminar war sehr kurzweilig und informativ. Wir haben viel gelacht und gute Unterlagen an die Hand bekommen, die ich mit an Bord nehmen werde.


Für uns hat die Saison bereits wieder begonnen

Samstag sind wir zu unserem Boot gefahren. Draußen war es ungemütlich mit Dauerregen und 8 Grad. Aber unser Boot steht ja in der großen Halle unseres Yachtclubs, dort ist es trocken!
Das Boot, wenn es so an Land steht auf seinem Trailer, ist ganz schön hoch! Das erste mal die Leiter hoch steigen und an Deck klettern war gar nicht so einfach für mich…
Aber wenn man erst mal oben steht, geht das. Denn die anderen Boote sind ja genauso hoch und man muss ja nicht in die Tiefe gucken.

Der Ehemann hat im Boot rumgewerkelt (Seeventile ausgebaut, Funkgerät getauscht und so Sachen) und ich habe begonnen die Scheuerleiste zu streichen. Manche Farben soll man nicht unter 7 Grad Außentemperatur benutzen. Aber für die Holzteile am Boot haben wir ein Öl, das geht auch bei 6 Grad Außentemperatur.
Gegen den Hunger am Mittag hatten wir uns Kürbissuppe eingepackt. Endlich wieder an Bord essen, obwohl ich da an wärmere Tage gedacht hatte!

Nach 4 Stunden hatte ich das Boot einmal komplett in Öl gelegt 😉 Dem Ehemann fehlte Werkzeug und uns schmerzte der Rücken. Somit wurde der erste Arbeitseinsatz für beendet erklärt. 

Es werden noch einige folgen, es ist viel zu tun! Aber das gehört auch zum Spass, denn wir wollen ja ein sicheres und ordentliches Boot haben.






Auf der Suche nach dem Mond

Am Freitag wurde eine besondere MoFi vorhergesagt.
Wir waren gespannt auf das Ereignis und freuten uns schon auf ein grandioses Schauspiel am Himmel über dem Hooksmeer.
Wir hatten vorher so grob gelesen, in welche Himmelsrichtung wir zu gucken hatten und zu welcher Uhrzeit. Also schwangen wir uns recht zeitig auf unsere Klappräder und fuhren von unserem Liegeplatz zur Schleuse. Denn nach unseren Berechnungen war der Mond auf gar keinen Fall von unserem Boot aus zu sehen.

Bei der Schleuse angekommen, merkte man bald, dass noch viele andere die gleiche Idee hatten. Es standen so viele Autos auf dem Parkplatz wie sonst bei sonntäglichem Sonnenschein und 27 Grad. Auf dem Deich hatten sich bereits Fotografen mit ihrem Mega-Zoom-Objektiven und Stativen positioniert.

Wir hatten uns zum Glück etwas zu trinken mitgenommen und saßen auf den noch Sonnen-warmen Steinen an der Mole. Es wurde langsam dunkler und es war eine gute Stimmung an der Schleuse.

Nur der Mond kam irgendwie nicht…

Es war zum Glück eine wunderschöne laue Sommernacht, nur eben ohne Mond.

Gegen 23:00 Uhr entschieden wir uns dann, mit dem letzten Licht zurück zu strampeln, immerhin 19 Minuten Fahrt durch den dunklen Wald…
Als wir aus dem kleinen Wäldchen auf unsere Bucht zufuhren war er dann plötzlich doch da, der alte Gauner!
Von unserem Boot aus hatten wir einen fantastischen Blick auf einen blutroten Vollmond und kurz da drunter leuchtete der Mars!

Leider schaukelte es an Bord und einige Masten waren im Weg, so dass ich auf ein Foto verzichtet habe 🙂

Als wir uns kurz dem Mond abwandten und Richtung NordNordOst blickten, vermuteten wir am Himmel auch noch die ISS zu sehen. Sicher sind wir uns nicht, aber die Uhrzeit passte und der helle Punkt war nur kurz auszumachen, wer weiß?


S/w fotografieren mag ich

Auch am Wasser bieten sich Gelegenheiten, im s/w-Modus zu fotografieren.

Manchmal sehe ich etwas und spontan denke ich: das musst du s/w ablichten!

Die Fotos entstanden auf der Jade, kurz vor WHV.
Beim Segeln ist nicht immer so viel Zeit zum Fotografieren und der Seegang tut sein übriges, dass man nur selten annehmbare Ergebnisse erhält.


Wochenende an der Jade

Dieses Wochenende war der Wind okay und wir sind endlich mal segeln gewesen auf der Jade. Ich habe sogar einen Seehund neben unserem Boot entdeckt. Aber zum Fotografieren war leider keine Zeit 🙂

Das Wetter war besser als vorher gesagt und wir haben den Segeltörn am Samstag und das Faulenzen an Bord am Sonntag genossen 🙂

Ist das in Norddeutschland? Ja!