Besuch bei den Nachbarn

Am Freitag war ein toller Törn geplant… leider sind Wind und Welle nicht immer so planbar… wir mussten unser Vorhanen abbrechen. Gefrustet schleusten wir zurück in das Hooksieler Binnentief. Aber: da waren doch Anja und Axel in der Nachbarbucht auf ihrem Boot! Also erst mal zu den beiden geschippert und quer vor der Kairos etwas unkonventionell angelegt zum übergestiegen. Herzlich wurden wir empfangen und auch ein wenig darüber hinweg getröstet, dass Spiekeroog weiter auf uns warten muss.

Bevor es dunkel wurde, sind wir aber doch zu unserer Box gefahren 😉



Der Tag, als ich im Bootsmannstuhl saß

Also laut meinem Ehemann habe ich mich bei der Aktion nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Das sehe ich natürlich ganz anders 😉

Aber von vorne: beim Mast stellen haben wir mal wieder ein paar Strippen (fachmännisch: Fockfall und Leine für die Fockpersenning) vertüddelt. Seemännischer Bericht dazu hier nachzulesen.

Da ich nicht die Kraft habe den Ehemann in den Mast hoch zu ziehen, war klar, dass er mich hoch zieht. Unser Bootsmannstuhl ist ein robustes vertrauenswürdiges Teil. Also stieg ich ein, hakte das Groß-Fall ein und der Ehemann kurbelte mich per Winsch hoch. Erst mal nur ein Stück, denn das Drahtseil knackte merkwürdig unter meinem Gewicht! Aber mit Hilfe des Bootshakens konnte ich die Vertüddelung lösen und ich durfte wieder aufs Deck zurück! 😁 Insgesammt war ich vielleicht 2,50 M über dem Deck am Baumeln, war gar nicht schlimm😉



Frohe Ostern- Wir sind dann mal weg

Das Boot wird über Ostern an seinen Sommer-Liegeplatz gebracht 🙂

Und alle die jetzt wieder meckern, dass durch so einen Beitrag die Einbrecher zu uns nach Hause gelockt werde, denen sei gesagt:

Kommt ruhig her. Meine Schwester, mein Schwager, mein Sohn sind gastfreundliche Menschen.

Denn meine Schwester hat sich (um unsere Eltern zu besuchen) bei uns über Ostern eingenistet 🙂



Bremerhaven mit Auto und Rad

In Bremerhaven fand an diesem Wochenende die Messe „Klar Schiff“ statt.
Damit sich das ganze auch lohnt, war am Samstag Abend ein Stammtisch vom Segel-Forum in Bremerhaven verabredet.

Also wollten der Ehemann und ich unsere E-Bikes auf einen geliehenen Fahrradträger packen und mitnehmen. Aber wie das manchmal so ist bei geliehenen Sachen: die Räder passten nicht auf den Träger! Also Plan B: die Klappräder vom Boot eingepackt 🙂 Gut, wenn man immer noch eine Alternative hat.

Der Hintergrund der Fahrräder ist der: wir haben im Jugendgäste-Haus in Bremerhaven eine Übernachtung gebucht. Wir wollten Samstag Abend zu dem Stammtisch (und da auch Bier trinken) und Sonntag morgens gleich um 10:00 Uhr auf der Messe sein.
Daher konnten wir bequem mit Auto anreisen, im Jugendgästehaus einchecken, die Räder aufklappen, zum Stammtisch radeln 🙂

Zum Glück hat es weder auf der Hin- noch Rücktour geregnet!

Nach einer gemütlichen Nacht im JGH und einem guten Frühstück, sind wir dann pünktlich zum Tore-öffnen bei der Messe gewesen!

nachts im Jugendgäste-Haus

Die Messe ist klein, aber der maritime Flohmarkt am Sonntag sehr zu empfehlen. Es gab auf 2 Bühnen Vorträge aller Art. Wir haben uns für „Elektrik an Bord“ „neue Befahrensregeln im Watt“ und „Ankern im Watt“ entschieden. Sehr interessant! 

Nach 7 Stunden sind wir dann mal wieder raus aus der Messehalle. Es war wohl den ganzen Tag am regnen, somit hatten wir draußen nicht viel verpasst.

Ich hoffe, die Messe findet nächstes Jahr wieder statt und wir können wieder Radfahren in Bremerhaven 🙂

PS: ich habe sogar einen günstige Regenjacke gefunden, fürs Radfahren. Ich hoffe sie hält dicht!


Seminar: maritimes englisch, nur für Frauen

Am Samstag war ich zu einem Seminar des Regionalverband Segeln Weser-Ems im Seglerverband Niedersachsen eingeladen.
Dieses Seminar richtete sich ausschließlich an Frauen, was ich immer sehr begrüße 😉
Das Thema heute lautete: maritimes Englisch

Letztes Jahr fanden die Seminare im Bootshaus des SWE Elsfleth statt. In der Mittagspause konnten wir bei Cosimo lecker italienisch essen…
Dieses Jahr fand das Seminar in Elsfleth im maritimen Kompetenzzentrum statt. Das ist auch mal spannend. Dort war ich vorher noch nicht gewesen.
In der dortigen Kantine gab es übrigens auch was leckeres zu Essen, allerdings kein Auswahl- Menü 😉

Zum Thema des Seminars: es war in 4 Teilbereiche aufgegliedert:
– custom information, enrolment, regitration
– basic technical english
– port/harbour plans, everyday situations on board, weather forecast
-IRPSC basics, VHF basics, medical basics

Die Dozentin selber war aus Mecklenburg- Vorpommern angereist, dort hat sie mit ihrem Mann eine Yachtschule und sie ist Englisch-Lehrerin. Insgesamt waren wir 20 Teilnehmerinnen.

Das Seminar war sehr kurzweilig und informativ. Wir haben viel gelacht und gute Unterlagen an die Hand bekommen, die ich mit an Bord nehmen werde.